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Zittersieg dank Modeste! Der 1. FC Köln steht im Achtelfinale


Der 1. FC Köln hat es geschafft und ist dank eines 1:0 (1:0) gegen den VfL Osnabrück ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die Geißböcke konnten sich beim Torschützen Anthony Modeste und bei Jan Thielmann bedanken, der in der Schlussphase einen VfL-Konter gerade noch ablief. Damit endete das Jahr 2020 für den FC mit einem Sieg und einem versöhnlichen Abschluss.

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Das letzte Spiel vor Weihnachten, eine letzte Anstrengung des Jahres vor den Festtagen: Der 1. FC Köln wollte sich mit dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals beschenken. Auf den Tag genau vor zehn Jahren war der FC im Pokal am MSV Duisburg gescheitert. Eine solche Niederlage durfte dem Team von Trainer Markus Gisdol gegen Osnabrück nicht passieren. Dafür bot der FC-Coach eine leicht veränderte Startelf auf, die jedoch spielstark und offensiv wuchtiger daherkommen sollte als die eher auf Konter angelegte Elf der letzten Wochen. Dafür rückte Anthony Modeste in die Anfangsformation, darüber hinaus Dimitris Limnios für Jan Thielmann auf rechts und Ismail Jakobs auf links. Ondrej Duda übernahm dagegen wieder die Position des Zehners.

Moment des Spiels

Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der FC hatte endlich eine Drangphase entwickelt und war zu mehreren Torchancen gekommen. Dann gewann Sebastiaan Bornauw an der Mittellinie den Ball, Ellyes Skhiri spitzelte den Ball zwischen zwei Gegnern zur Ondrej Duda, der plötzlich einige Meter Platz hatte. Der Slowake spielte einen überragenden Pass in die Schnittstelle in den Lauf von Anthony Modeste. Und der Franzose machte das, was er schon so lange nicht mehr für den FC machen durfte: Er traf. Mit links fand er den Weg an Philipp Kühn im VfL-Tor vorbei ins Netz. Es war sein erstes Tor seit dem 7. Juni gegen den FC Augsburg und der Siegtreffer gegen Osnabrück.

Fazit

Markus Gisdol hatte auf eine spielerische Aufstellung gesetzt. Doch das, was seine Mannschaft über weite Teile der Partie fußballerisch bot, war zwar ausreichend, um den Zweitligisten zu beherrschen. Doch viele Torchancen spielte sich der FC nicht heraus. Letztlich reichte es dank eines Geistesblitzes von Duda und einem Modeste-Tor zum Sieg. Allerdings bedurfte es dafür auch noch einer überragenden Rettungsaktion von Jan Thielmann in der 84. Minute, als plötzlich sechs Osnabrücker auf drei Kölner Verteidiger zuliefen. So lief Marc Heider letztlich alleine auf Timo Horn zu. Doch da kam Thielmann und warf all seine Schnelligkeit ins Rennen. Mit Erfolg. Er fing den Angreifer noch ab. So blieb es beim 1:0-Sieg für die Geißböcke, die sich im wahrsten Wortsinn ins Achtelfinale kämpften. Unter dem Strich zählt nur das Weiterkommen, und so können die Kölner zufrieden in die Weihnachtspause gehen.

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