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Hauptsache Achtelfinale! „Nicht schön, aber konsequent“


Der 1. FC Köln hat den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft und den VfL Osnabrück nach hartem Kampf mit 1:0 (1:0) niedergerungen. Die Geißböcke machten sich das Leben schwer, weil sie vor dem Tor nicht konsequent genug agierten. So wurde es hinten raus noch einmal eng. Doch dank des Erfolgs kann der FC mit einem guten Gefühl in die kurze Weihnachtspause gehen. Das sahen Spieler und Trainer auch so.

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Timo Horn: „Wir hätten das Spiel früher entscheiden können. Das hätte den Nerven gut getan. Das haben wir leider versäumt, weil wir im letzten Drittel oft zu ungenau waren. Deswegen ist es hinten raus noch mal eng geworden, aber wir haben konsequent verteidigt. Das war heute nicht so leicht drei Tage nach dem Leipzig-Spiel plötzlich das Spiel selbst machen zu müssen, da mussten wir uns mental umstellen. Wir waren gut auf den Gegner eingestellt und zum Glück vorne das eine Tor geschossen, das wir gebraucht haben. Wir hatten das Ziel ins Achtelfinale einzuziehen, und das haben wir erreicht. Der Trend der letzten Wochen ist, wenn man von Leverkusen absieht, sehr positiv. Mit dem Fußball, den wir jetzt spielen, auch wenn er nicht immer allzu schön ist, dafür aber defensiv konsequent, uns eine Basis geschaffen haben, um in der Liga zu bleiben. Viel Zeit bleibt jetzt nicht sich zu entspannen. Wir müssen uns gut erholen. Wir wissen, wie brenzlig die Situation in der Bundesliga weiter ist. Jeder Punkt zählt im Abstiegskampf. Wir müssen im neuen Jahr neu angreifen.“

Wenn wir so im neuen Jahr weiterspielen, ist einiges möglich

Marius Wolf: „Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir das Spiel nicht früher beendet haben und zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen sind. Wir haben den Gegner so noch mal stark gemacht. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, die wir dann aber machen müssen. Das müssen wir künftig besser machen. Heute war aber Pokal, da wollten wir einfach weiterkommen. Das haben wir geschafft und können nach den beiden Englischen Wochen zufrieden sein. Wenn wir so im neuen Jahr weiterspielen, ist einiges möglich.“

Unser Ziel erreicht in den Topf der letzten 16 Klubs reinzukommen

Markus Gisdol: „Wir haben einen unangenehmen Gegner angetroffen, der uns Schwierigkeiten bereitet hat. Wir haben in der ersten Halbzeit ein topseriöses Spiel gemacht, hätten aber mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen müssen. Ein Schlüssel war, dass wir ohne Gegentor bleiben wollten. Wir wussten, wir würden unsere Chancen bekommen. Wenn wir die aber nicht machen, riskiert der Gegner mehr und kommt dann zu den Möglichkeiten. Vorne hätte ich mir ein Tor mehr gewünscht, aber wir haben unser Ziel erreicht in den Topf der letzten 16 Klubs reinzukommen. Deswegen sind wir glücklich und können zufrieden in die Weihnachtstage gehen.“

Marco Grote: „Wir wollten ins Achtelfinale. Das war uns nicht vergönnt. Wir haben es dem FC unbequem gemacht, gerade in der ersten Phase des Spiels. Wir waren gut im Spiel, haben dann aber in einer Phase vor der Halbzeit Stück für Stück den Zugriff verloren. Wir hatten dabei aber lange das Glück, das wir als Außenseiter brauchen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten wir es dann aber nicht mehr. So sind wir dem einen Gegentor hinterhergelaufen. Wir wollten dranbleiben und das Ding noch drehen. Am Ende hatten wir noch aussichtsreichen Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt. Somit sind wir der Verlierer, obwohl wir es sehr gut gemacht haben.“

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