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Wie kann der FC mit Dennis und Meyer aussehen?


Wenn der 1. FC Köln am Sonntag gegen Arminia Bielefeld antritt, werden Emmanuel Dennis und Max Meyer erstmal für die Geißböcke im Kader stehen. Dennis wird wohl auch direkt in der Startelf stehen, bei Meyer hielt sich Trainer Markus Gisdol noch etwas zurück. Doch über das Spiel am Sonntag hinaus lautet die Frage: In welchen Rollen können die beiden Winter-Neuzugänge dem FC am besten helfen?

Köln – Wie wichtig das Duell des 1. FC Köln gegen Arminia Bielefeld ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle nach den Spielen der Konkurrenz im Tabellenkeller: Mainz und Hertha verloren, Schalke holte nur einen Punkt in Bremen. Bielefeld könnte mit einem Sieg in Köln sogar an die Plätze 13 bis 11 heranrücken. Der FC könnte mit drei Punkten auf Rang 14 springen und damit die beste Tabellenposition seit dem 1. Spieltag einnehmen. In jedem Fall würde der jeweilige Sieger einen riesigen Abstand zwischen sich und die direkten Abstiegsplätze legen.

FC braucht erneut die Big Points

Horst Heldt betonte vor der Partie, das Spiel habe eine ähnliche Bedeutung für den FC wie jenes auf Schalke. Vor elf Tagen gewannen die Geißböcke dieses vermeintliche „Endspiel“. Auch an diesem Sonntag sollen die Big Points her, um im Kampf um den Klassenerhalt ein Ausrufezeichen zu setzen. „Und trotzdem“, sagte der Sportchef“, geht es danach weiter. Wir werden nach diesem Spieltag keine Garantie haben, um uns danach auf die Matratze legen und ausruhen zu können. Wir brauchen die Ruhe und die Ausdauer, diese Spieler einordnen und unser Ziel erreichen zu können.“

Emmanuel Dennis und Max Meyer sollen den FC diesem Ziel in den nächsten Wochen immer näher bringen. Der Stürmer und der Mittelfeldspieler können auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen, und so darf man mit einiger Neugier beobachten, wie Markus Gisdol das Duo bereits schon am Sonntag gegen Bielefeld einsetzt. Dennis kann als einziger Stürmer, in einer Doppel-Spitze oder als Außenbahnspieler (insbesondere rechts) zum Einsatz kommen. Meyer ist auf der Acht oder Zehn zuhause, hat auf Schalke aber auch als Sechser überzeugt und in seiner Karriere schon häufig als Linksaußen gespielt, wobei ihm dort die Endgeschwindigkeit fehlt, um seine Qualitäten wirklich gewinnbringend einzusetzen.

Zentrum oder Flügel stärken?

Vieles wird auch von der Grundordnung abhängen, mit der Markus Gisdol die Spiele bestreiten wird. Eine Dreierkette in der Defensive ermöglicht es dem dem Trainer einen Spieler mehr ins Mittelfeld-Zentrum zu beordern. Links und rechts würden zwei schnelle Außenbahnspieler die gesamten Flügel abdecken, während die Geißböcke das Zentrum defensiv wie offensiv verdichten könnten. Spieler wie Skhiri und Hector würden Meyer und Duda den Rücken frei halten, vorne würde Dennis wirbeln. Eine Viererkette hingegen lässt auf den offensiven Flügeln mehr Optionen. Gisdol könnte einen Dreiersturm bringen, Dennis nach rechts rausschieben und ganz vorne Duda nominieren, hinter welchem Meyer als Spielgestalter vor einer Doppel-Sechs die Fäden zieht. Ob davon schon am Sonntag gegen Bielefeld etwas zu sehen sein wird?

Der FC mit Meyer und Dennis

In einem 3-4-1-2: Horn – Meré, Bornauw, Czichos – Wolf, Skhiri, Hector, Horn – Meyer – Duda, Dennis

In einem 4-2-3-1: Horn – Wolf, Bornauw, Czichos, Horn – Skhiri, Hector – Dennis, Meyer, Jakobs – Duda

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