,

Ohne Überzeugung gewinnt der FC kein Bundesliga-Spiel


Den Anspruch zu formulieren, als Abstiegskandidat beim FC Bayern München gewinnen zu wollen, mag vermessen klingen. Doch der 1. FC Köln sollte unabhängig des 1:5 beim Rekordmeister seine Anspruchsdenken hinterfragen. Die Geißböcke sind in dieser Saison zu selten „geil“ auf einen Sieg. Doch genau das muss sich die Mannschaft von Markus Gisdol in den nächsten Spielen zum Ziel setzen.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Als der 1. FC Köln beim FC Bayern mit 1:5 verloren hatte, twitterten die Geißböcke: „Guter Fight und mit ein bisschen Glück wäre der ein oder andere Schuss drin gewesen.“ Das fasste den Samstag perfekt zusammen. Der FC war scheinbar mit der Einstellung nach München gefahren: Wir werden hier wahrscheinlich sowieso nichts holen, aber lasst es uns wenigstens versuchen. Verloren? Nicht schlimm, weiter geht’s.

Das mag angesichts der verschiedenen Welten zwischen dem FC Bayern und dem Effzeh durchaus menschlich gewesen sein. Eine Niederlage beim Weltpokalsieger bringt einen auch nicht um. Doch der Tweet passte zu vielen Äußerungen der Verantwortlichen und Spieler in den vergangenen Wochen und Monaten und war auch eine Erklärung dafür, dass die Münchner fünf Tore schossen und die Geißböcke nur eines. Die Bayern wollen Meister werden und wissen, dass sie dafür jeden Punkt und jedes Tor mitnehmen müssen. Die Kölner hingegen wollen einfach nur irgendwie nicht absteigen und betrachteten das Spiel gegen den FCB daher nur als Bonusspiel. Auch deshalb fiel das 2:3 trotz guter Chancen nicht, auch deshalb gab es hinten raus fünf Stück von den Bayern. Den Geißböcken fehlte es an der nötigen Überzeugung.

Ich kann niemanden motivieren, indem ich mir nur wünsche, dass die andere Mannschaft verliert

Schon häufiger in dieser Saison mussten sich die FC-Profis den Vorwurf gefallen lassen, nicht alles für ein Erfolgserlebnis investiert zu haben. Die Mannschaft hat ein offensichtliches Führungsproblem auf dem Platz. Darüber hinaus redete Markus Gisdol die Qualitäten der Spieler bewusst klein. Das Ergebnis ist ein Team, das sich, selbst wenn es die Vorgabe des Trainerteams sein sollte, offensiv kaum etwas zutraut und Spiele nur mit einer gehörigen Portion Glück in der Lage ist zu gewinnen. Nicht aber, weil sie einen klaren Plan verfolgt und an diesen ebenso glaubt wie an die individuellen Fähigkeiten eines jeden einzelnen Spielers.

Jürgen Klopp sagte in der DAZN-Dokumentation The End of the Storm: „Ich kann niemanden motivieren, indem ich mir nur wünsche, dass die andere Mannschaft verliert. So funktioniert Motivation nicht. Ich will ein Spiel selbst gewinnen.“ Beim FC muss dieses Anspruchsdenken nun auch Einzug halten, sonst wird der Klassenerhalt kaum gelingen können. Die nächsten beiden Gegner heißen SV Werder Bremen und 1. FC Union Berlin. Zwei eigentlich machbare Gegner, allerdings aus genau jener Kategorie, gegen die die FC-Profis zuletzt regelmäßig versagten. Gegen die Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle (zwischen Platz 7 und 13) holte Köln in bislang zehn Partien nur fünf Punkte, und darin ist der Derbysieg gegen Mönchengladbach eingerechnet. Viel zu wenig für das Saisonziel Klassenerhalt – und ein direkter Ansatzpunkt für Gisdol und den FC, das Spiel gegen die Bayern abzuhaken und den Fokus auf die Frage zu richten: Wie können die Geißböcke Spiele gegen ähnlich starke Mannschaften aus eigener Kraft für sich entscheiden?

51 Kommentare
  1. kalla lux says:

    Guten Morgen!
    Mark das war und ist ein absoluter Volltreffer Artikel!
    Ich verstehe schon schon lange diese Einstellung der sportlichen Leitung, der Spieler und mancher Fans nicht mehr. Als ich gestern die Kommentare hörte, wie „Mainz hat verloren, es ist ja nichts passiert…usw!
    konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Das Spiel heißt Fußball und sollte auf dem Platz ausgetragen werden. Und sollte eigentlich auch mit den eigenen Mitteln zum Saisonziel führen.
    Das ganze ist einer erbärmlichen Gleichgültigkeit gewichen und wird immer mehr von unserer sportlichen Leitung geschürt. In diesem Sinne.
    Allen einen schönen sonnigen Montag!

    Kommentar melden
  2. Marc L. Merten says:

    Guten Morgen zusammen,
    ich weiß, den FC mit einer Methode von Jürgen Klopp zu vergleichen, mag auf den ersten Blick hinken. Aber es geht ja nicht um „Liverpool gegen Köln“, sondern um die Frage, ob nicht für jeden Sportler dasselbe gelten müsste: Im Wettkampf will man gewinnen, und zwar nicht nur, weil der Gegner einem den Sieg schenkt. In meinen Augen macht der FC zu wenig aus eigenem Antrieb heraus, um nach 90 Minuten als Sieger dazustehen. Das ist auch eine Frage der Menschenführung – vom Trainer genauso wie von den Führungsspielern innerhalb des Teams.
    Wie seht Ihr das?
    Viele Grüße
    Marc

    Kommentar melden
        • holger7 says:

          Weil ich diese Diskussion nicht nach einem Bayern-Spiel gelten lasse. Die darf ich nach dem Stuttgart-Spiel bringen. Hier wird ernsthaft verlangt, dass man gegen Bayern „mitspielt“ oder Eier und Mumm zeigt. Bei letzterem bin ich bei natürlich euch. Das haben wir die ganze Saison nicht hinbekommen und gegen Bayern soll es funzen? Nee Kalla.

          Kommentar melden
          • kalla lux says:

            Eigentlich spricht MM nicht nur von dem Bayern Spiel.
            Er bemängelt die grundsätzliche Einstellung der Mannschaft, der sportlichen Leitung und der Fans.
            Das ganze, sich freuen das andere verlieren, aber selber nix auf die Reihe bekommen.
            Wir haben jetzt wieder 3 Spiele hintereinander verloren und das einzige was auch hier kommt. Ist doch nix passiert, die Mainzer haben doch verloren.
            Das hat aber nicht mit Fussball zu tun, sondern nur noch mit Glück. Schön wem das reicht, aber anscheinend nicht mehr allen!

          • Boom77 says:

            Weiß nicht… für mich geht es dabei nicht darum, der Mannschaft zu vermitteln, dass man gegen die Bayern „mitspielen müsse“. Das andere („Eier und Mumm zeigen“) aber auf jeden Fall.

            Auch, wenn ich so defensiv stehe, dass ich quasi „den bus vor dem eigenen Tor parke“, macht es im Hinblick auf die Motivation schon einen Unterschied, ob ich sage:

            „Wenn wir den Bus vor dem eigenen Tor parken und jeder mutig und aggresiv seinen Mann verteidigt, die Räume zuläuft etc., dann nehmen wir hier auch einen Punkt mit!“

            Oder ob ich sage:

            „Wir parken den Bus vor dem eigenen Tor, aber auch dann wird Bayern sehr wahrscheinlich die drei Punkte in München behalten.“

    • Norbert Furmanek says:

      Du sagst es Marc !!!! Von den Spielern und gerade von den Führungsspielern. Ist ja nicht so, dass sie die 1. Saison Bundesliga spielen. Da sollten sie das ,,Geschäft“ mittlerweile kennen. Nur Menschenführung allein bringt es nicht !!!! Der eigene Antrieb sollte es sein. Bis an die Schmerzgrenze gehen —– das sehe ich bei keinem !!!! Ausgepumpte Spieler nach Spielende ? Fehlanzeige !!!!! Zum Glück haben andere Mannschaften das selbige Problem ; aber es kann nur noch besser werden .

      Kommentar melden
  3. Katja Reins says:

    Das ist ja nicht die Marschroute. Mit dem
    Anstoß hat man schon einen Punkt gewonnen und gegen Gegner, aus den selben Tabellenregionen, tun Niederlagen doppelt weh. Also diese unbedingt vermeiden, erstmal
    abwarten und gucken, ob der Herrgott uns nicht doch noch irgendwie ein Tor schenkt.
    Zudem hat es den angenehmen Nebeneffekt, dass solche knappen Ergebnisse den Job des Trainers nicht gefährden..

    Kommentar melden
        • Martin Schwarz says:

          Ich bin evenfalls der Meinung. Die Herangehensweise des Trainers ist fatal. Es gehört zu dem Job eines Trainers die Spieler zu motivieren, die Stärken hervorzuheben. Die Mannschaft extrem defensiv einzustellen mit dem Hinweis es gibt keinen Stürmer der Tore schiessen kann , das ist Angsthasen Taktik . Mit so einer Einstellung kann man nicht viel erwarten. Alles auf die Mannschaft abzuladen ist nicht in Ordnung. Da gibt es genung Trainer die zeigen wie soetwas geht.

          Kommentar melden
          • Boom77 says:

            Ich finde, man kann das nicht nur an der defensiven Grundtaktik festmachen. Das mit der falschen Herangehensweise kann man so sehen. Da will ich gar nicht widersprechen. Diese Herangehensweise hat aber nicht zwingend was mit einer offensiven oder defensiven Ausrichtung zu tun.

            Mourinho ist zum Beispiel auch kein Verfechter des Offensivfußballs. Der Fc Chealsea hat sich mit einer äußerst defensiven und destruktiven Spielweise sogar den CL-Titel gesichert. Aber auch da kommt es auf die „motivatorische Herangehensweise“ an. Der José sagt seinen Leuten bestimmt nicht, dass man sich hinten rein stellt und dann hofft, dass der Gegner schon immer daneben schießen wird oder eben trotzdem gewinnen wird. Der wird denen schon etwas sagen nach dem Motto: „Wenn ihr dabei das Messer zwischen den Zähnen habt, steht zumindest bei uns hinten die Null und vorne wursteln wir dann irgendwie einen rein!“ Das ist wohl der Unterschied.

  4. Gerd1948 says:

    Völlog richtig, dass der FC als Mannschaft bisher nur reagiert, deshalb meine Frust Aufzählung, dass man eigentlich lediglich gegen Bielefeld ein Spiel aus eigenen Antrieb verdient gewonnen hat. Der FC ist allerdings grundsättlich nicht in der Lage ( noch nicht ), Gegner zu bespielen. Das befreit einen aber nicht davon zu versuchen Gegner mit allem was man hat zu bekämpfen, wie bei der Siegesserie geschehen. Der eigentliche Ansatz basiert derzeit leider darauf, dass man eben erst mal so abwartet was der Gegner so anzubieten hat. Klingt feige, ist es auch ein Stück weit. Die 15 Minuten anfangs in München resultierten doch nur daraus, dass man ja eigentlich nichts zu verlieren hat, waren trotzdem atypisch für Gisdols Denke den FC vor dem Abstieg zu retten. Es bleibt dabei, dass man die Versuche vermisst das Herz in die Hand zu nehmen und nicht mit einem Remis am Ende des Tages zufrieden wäre. Klopps Ansatz ist richtig. Ganz oben in den Sphären des Weltfußballs geht es um solche Kleinigkeiten das Stück mehr zu wollen aĺs der Gegenüber. Die Gier, die Galligkeit, das Herz Mentalitätsmonster zu sein.

    Kommentar melden
  5. Gerd1948 says:

    Kalla, es ist ja nicht so, dass ich nicht weiß wodrum es dir und anderen geht. Es nützt ja nix wenn ich sage, dieses und jenes könnte Gisdol , müsste Gisdol anders steuern. Dennoch hat er durch die ganzen Unwägbarkeiten, die lediglich uns betrafen ( wie das späte Handeln müssen nach Cordoba Verkauf) noch einen gewissen Kredit bei mir. Ich registriere sehr wohl, dass sich nichts entwickelt, weil er z.B. nach 6 Monaten erst mit der 3er Kette seine Formation gefunden zu haben scheint. Weiter sieht man wie er mit dem Kader umgeht, rigoros. Ich mag dennoch den Menschen Gisdol nicht beurteilen wollen. Wir werden sehen jetzt, was er z.B. aus den Personalien Dennis und Meyer macht, in welcher Form er sie braucht, ganz gleich ob er sie im Kader haben wollte oder nicht. Gisdol muss es dennoch händeln jeden im Kader zu begleiten. Wie die Menschenführung dabei im Einzelnen aussieht dürfen wir eher nicht beurteilen, können wir doch gar nicht. Man kann vieles fordern als Fan, aber es gibt Dinge da will das gute Ding Weile haben.

    Kommentar melden
    • kalla lux says:

      Gut Dinge will Weile haben.
      Reden wir jetzt über einen neuen Trainer, oder aber um den Trainer der seit über 1 Jahr hier umherrotiert, ohne Sinn?
      Wir reden von dem Tagesgeschäft Fußball, in dem Gisdol es bis jetzt nicht geschafft hat irgendetwas zu bewegen. Ausser einem „glücklichem“ Nichtabstieg, der auch wiederum mehr den anderen Mannschaften zu verdanken war.
      Danke Landeshauptstätter!!!
      Genau deshalb ist dieses freuen über nicht selbst erbrachtes, ja inzwischen so extrem geworden. Und gerade du solltest doch Wissen, das was Mark hier schreibt schon lange meine Worte sind !

      Kommentar melden
  6. holger7 says:

    Also wenn man hier Anspruchsdenken entwickelt, man könnte ernsthaft in der jetzigen Situation beider Vereine versuchen, sein eigenes Spiel gegen eine Münchener Mannschaft, die die letzten beiden Bundesligaspiele vor unserem Spiel nicht gewonnen hat, durchzuziehen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Dieses Denken kann ich gewiss am Sonntag gegen Bremen verlangen. Aber nicht bei den Bayern. So realistisch sollte man sein. Hätte man das versucht, hätte Gisdol seinen Negativrekord (damals 0:8 mit dem HSV) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufgestellt. Wäre übrigens wieder ein neuer aufgestellter Negativrekord von ihm gewesen. Wir sind dazu einfach nicht in der Lage und das werden wir auch den Rest der Saison nicht mehr sein. Vielleicht mit ein oder zwei Ausnahmen. Den Rest der Saison sollte man nicht darauf hoffen oder sogar verlangen, dass man sich spielerisch weiterentwickelt. Es zählen jetzt nur die nackten Ergebnisse. Möglichst schnell auf die benötigten 32/33 Punkte kommen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Kommentar melden
    • kalla lux says:

      Eigentlich ging es um alle Spiele.
      Das du jetzt das Münchener Spiel nimmst ist aber auch okay.
      Schließlich hat kurz vorher Bielefeld mit der Richtigen Einstellung dort einen Punkt geholt! Das ist was Mark meinte.
      Selbst du redest in deinem Kommentar von hoffen, nicht vom Willen.
      Alle Größen im Sport hatten Talent, sind aber nur durch Willen zu den Größten geworden. Wen ich mich aber immer ducke und klein mache, kann und werde ich nie etwas, geschweige den Größe erreichen.

      Kommentar melden
  7. OlliW says:

    …Meine Rede:
    https://effzeh.com/1-fc-koln-erwartungshaltung-realismus-abstiegskampf/

    Ich sage das seit Wochen. Realismus ist eine Sache, sich klein machen eine andere. Das Selbstverständnis, das andere Teams auf und neben dem Platz bringen, geht mir zu oft ab beim FC. Es kann auch nicht sein, dass man gegen Bayern, Dortmund, Gladbach und Leipzig so mutig und frech aufspielt (und zuweilen sogar punktet!), um dann gegen Stuttgart und Co. passiv abzuwarten, was der „Gegner Auf Augenhöhe“ mit dem Ball anfängt. Mit dem Mut, der gegen die Starken aufgebracht wird, hätte man garantiert gegen FCA oder Stuttgart gepunktet.

    Wo ist die Haltung: „Wir sind der 1.Fc Köln! Punkte gibt es nur über unsere 11 Leichen!“ ? Das fehlt mir, dieser Trotz, diese Galligkeit. Augsburg, Werder, Mainz und auch Bielefeld hat das (auch wenn es am Ende nicht reichen sollte.) Mehr Mut, mehr sicheres Auftreten, mehr Chuzpe!

    Kommentar melden
    • Gerd1948 says:

      Genau OlliW Man darf jetzt nichts vermischen was eine Grundeinstellung zur Leistungsbereitschaft und genau dem drüber hinaus, dem letzten Biss, anbetrifft. Man muss Konstanz erwarten egal wie der Gegner heisst, ob Augsburg oder Dortmund, ob auswärts oder zu Hause. Die Konstanz , das man nach dem Spiel in der Kabine sagt, “ nächste Woche auf ein Neues“ ,es hst nicht gereicht heute, wir haben aber alles versucht, alles was wir drin haben im Tank“.

      Kommentar melden
  8. Joe Thom says:

    naja, ob jetzt Mainz, Werder und Bielefeld soviel mehr bieten will ich mal dahingestellt lassen, außer den Bayern und Leipzig und Frankfurt ist doch keine Mannschaft über die ganze Saison konstant, bestes Beispiel sind doch die Pillen und Scheisse 04 hat sicher auch nicht so eine Saison geplant…..beim Fc geht es doch seit Jahren bergab was Qualität betrifft, das jetzt keiner mehr da ist der torgefährlich ist liegt wahrscheinlich daran das dass Umfeld zu viel erwartet…. bestimmt nicht daran das Cordoba weg ist. ein Terrode mit Sahnehäubchen von 1 Mio dem HSV verschenkt wird und diesen fast alleine nach oben schießt, auch nicht das es Spieler wie einen Burgstaller auf dem Markt gab der jetzt Pauli aus dem Keller schießt, dies ist das Ergebnis der Personalpolitik der letzten Jahre das man einen Kader hat der nicht Bundesliga tauglich ist und selbst wenn man die Klasse hält weil am Ende drei noch schlechter waren wie soll das denn nächste Saison werden ohne Kohle ohne Plan…

    Kommentar melden
  9. mcwolli77 says:

    Guten Morgen alle zusammen,

    Überzeugung fehlt auf allen Ebenen. Dieser FC überzeugt auf keiner einzigen seiner vorhandenen, oder auch nicht vorhandenen Ebenen.
    Nach außen wirkt alles sehr leblos und gleichgültig. Es sein denn der FC kann sich blamieren, das bekommt er mit bravur hin.

    Nein kein Zeichen von, wir packen das aus eigener Kraft und Stärke. Kein uns drängt kein Gegner einfach sein Spiel über, kein an uns müsst ihr erstmal vorbei um auch nur zum Torabschluss zu kommen.
    Wunder erwarte ich gar nicht gegen die Topteams, die uns auch ein wenig mitspielen lassen, aber gegen die Teams die mit uns gegen den Abstieg fighten, erwarte ich totale Hingabe und Aufopferung für einander.

    Vor Wochen hieß es aus einer stabilen Abwehr heraus müsse das Offensivspiel entwickelt werden, seit einer Saison (übergreifend) ist kein Offensivkonzept erkennbar.
    Stabile Abwehr? Viertschlechteste Abwehr und das soll stabil sein, um daraus das Offensivspiel zu entwickeln?
    Offensiv wurde doch endlich der Stürmer verpflichtet der beim FC noch fehlte. Richtig, einer der noch weniger eingebunden ist, eigenes völlig falsches Stellungsspiel, noch weniger schießt als die Kollegen? So gesehen, ja den Typen Spieler hatten wir noch nicht.

    Über Meyer gar nicht erst zu sprechen, der ist bei Gisdol wohl eher Randnotiz.
    Naja und über die Führungsebenen brauchen wir auch nicht reden, denn da ist ja nicht ausser blamabler Außendastellung in Bezug auf Personalentscheidungen und sonst nichts.

    Auch eine Taktik um nicht weiter aufzufallen. Der FC wird auf allen Ebenen, zur Zeit von Amateuren geführt, Zumindest gefühlt ist das so.
    Und auf dem Platz spiegelt sich eigentlich nur wieder wie der FC zur Zeit durch Funktionäre und somit auch durch Spieler gelebt wird: Et hätt noch immer joot jejange.

    Aber kölsche Weisheiten bringen keine Punkte und machen keinen funktionierenden Verein, geschweige denn ein gutes Unternehmen, denn nichts anderes ist die Profiabteilung, aber geführt wird dieser als “ FC ich kann und will nix Köln“.

    LG an euch alle

    Kommentar melden
    • Anneliese says:

      Genau! Wenn ich mir die Eisernen ansehe oder Arminia: die WOLLEN Gewinnen. Die setzen alles dran. Bei unserer Mannschaft habe ich leider ganz oft den Eindruck, die spielen, als wäre es eine Trainingseinheit, so wie die meist neben dem Gegner hertraben. Oder einen Schuß setzen, der kommt – wie fast immer – nicht an, aber man bleibt mal stehen, soll sich ein anderer drum kümmern…
      Diese Beamtenmentalität nervt zusehends und zusehen fällt einem immer schwerer. @OlliW bringt es auf den guten Punkt: „nur über unsere 11 Leichen“ habe ich zu selten oder gar nicht beim FC gesehen.
      Von dem Driss neben dem Platz will ich erst garnicht anfangen.

      Kommentar melden
  10. Harley says:

    Es gibt Vereine wie Schalke und Bielefeld die versuchen durch Trainerwechsel und mehr ,noch die Saison zu retten. Beim FC werden erstmal wieder Schnitzel serviert und das Präsidium lässt sich vom Held und Pissdoll das Rezept geben . Vielleicht passiert ja endlich was wenn gegen Bremen zu Hause verloren wird . Glaube aber eher das es dann ein neues Rezept gibt . Bullarsch mit Kroketten.

    Kommentar melden
  11. maradonna says:

    Die Überschrift ist Quatsch. Selbsverständlich wird der FC noch Spiele gewinnen, aber Gisdol schenkt zu viele Spiele her!

    Immer wenn es gegen Mannschaften geht die gute Linksfüsser auf den offensiven Aussen wie Kostic oder Sane haben, sieht der FC mit seiner defensiven Spielweise schlecht aus. Leider merkt Gisdol das nicht, Er glaubt weil er gegen Dortmund so erfolgreich war, ist es das Allheilmittel gegen vermeintlich starke Teams. Dortmund und Leipzig verfügen nicht über den Linksfuss der furch ein Dribbling Unordnung in die Defensive bringt. Sie sind überschätzt. Andererseits hat z.B. Schalke den FC mit Kolasinac und Uth den FC an den Rand einer Niederlage gebracht. Glück für den FC war dass sich Kolasinac verletzt hatte in der 70. Minute, sonst hätte der FC das Spiel verloren.

    Kommentar melden
      • maradonna says:

        Jakobs hatte doch Manndeckung gegen Sane gespielt, und doch hat er sich freispielen können und dann das 1:0 vorbereitet. Manndeckung?! Der FC müsste 7-8 so schnelle Leute haben wie JAkobs. Es hat 1 Moment ausgereicht wo Jakobs seinem Mitspieler helfen musste und dann von Sane zu weit weg stand. Das hat gereicht, denn die anderen kommen gegen Sane gar nicht erst in den Zweikampf.

        Kommentar melden
    • Boom77 says:

      Naja, das mit Schalke sind Mutmaßungen. Zumal z. B. Gladbach mit Wendt und H. Wolf auch zwei Linksfüßer auf dem Feld hatte und wir gegen die gewonnen haben. Und gegen Bayern war gerade bei einem Gegentor ein Linksfüßer beteiligt (Lucas Hernandez), sonst alles Spieler, die einen stärkeren rechten Fuß haben. Im Grunde ist es auch egal, ob die Flanken von links durch einen Linksfüßer rein kommen oder von rechts von einem Rechtsfüßer. Wenn du hinten schlecht organisiert bist und nicht richtig zur Sache und in die Zweikämpfe gehts, klingelts immer im eigenen Tor.

      Kommentar melden
      • maradonna says:

        Das sind keine Mutmaßungen, wer selber Fussball gespielt hat, hat gesehen, dass ein Gegentor nur eine Frage der Zeit war. Weil die Beim FC keine Ahnung haben. Hector hat in der Haulbzeit in der Kabine davon gesprochen Harit und Serdar zu decken , das würde reichen. Der Junge hat keine Ahnung. Der FC hat geschwommen, wegen Kolasinac und Uth. Jeder Angriff ging über die .
        Wolf und Wendt haben keine Qualität

        Linksfüßer spielen intensiver! Das wird leider nur in Fussball von den wenigsten verstanden!

        Kommentar melden
        • Gerd1948 says:

          Wendt kenne ich jetzt nicht aber Dreh- und Angelpunkt war Amine Harit, ein fantastischer Fußballer, der beim falschen Verein spielt. Denke doch, das Jonas Hector Ahnung vom Fußball hat Außerdem hat er das als Priorität ausgerufen, weil alles erst über die Zentrale lief, dann unterbindet man das als erstes. Dadurch hätte man viel gewonnen, so wars gemeint. Du mit deinen Linksfüßern, ja, ich hätte auch gerne Uth zurück gehabt, ist aber nun mal nicht.

          Kommentar melden
          • maradonna says:

            Dann mustt du dir mal die Meinung der Schalke Fans anhören. Die sagen der würde sich immer verdribbeln. Und ja Messi, Maradona und Podolski oder Flohe und Overath waren Linksfüsser. Vielleicht meinst du dass das Zufall ist. Es ist kein Zufall.

          • Gerd1948 says:

            So weit kommts noch, dass ich in fremden Portalen wildere… Fakt war doch sowieso, dass das wie auch immer ein überaus glücklicher Sieg war. Irrelevant, wer da jetzt den Tick hätte mehr bringen müssen, dass es anders ausgegangen wäre.

  12. DeKa says:

    Ohne von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt zu sein, wird man auch niemals erfolgreich sein. Schon vor der Saison haben Gisdol und Heldt gebetsmühlenartig erzählt, das es nur gegen den Abstieg geht. Das tun sie auch heute noch, nur jetzt ist es realistisch und eine Folge daraus. Wie soll eine Mannschaft denn Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln, wenn die sportlich Verantwortlichen ständig wiederholen, das sie es nicht besser können? Richtig, gar nicht. Was Gisheldt beim Effzeh betreibt, nenne ich schon Vereinsschädigend. Unter den beiden wird sich daran auch nichts ändern.
    Held und Gisdol haben das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft permanent torpediert und letztendlich zerstört. Das haben sie aber in Perfektion gemacht.

    Kommentar melden
  13. Michael Leimberger says:

    Bei den Kommentaren hier, kann man den Artikel auch in Frasendrescher Geissblog umbenennen. Ich lese immer wieder den gleichen Zusammenhang, „wir müssen Spiele gewinnen wollen und nicht hoffen diese zu gewinnen“. Das sind Sätze die Trainer sagen, um nicht zu viel zu sagen bzw. zu verraten. Kloppo mag ein klasse Trainer sein und der Bauer aus München auch, aber glaubt ihr wirklich Gisdolfussball würde bei den Bayern auch so aussehen? Das absolut irrsinnige Problem ist, mit Cordoba und Uth die zwei mit Abstand besten Stürmer ziehen zu lassen. Uth nicht für 10mio kaufen wollen, aber den älteren und verletzten Andersson haben wollen für 7. Von dem terodde und Wirtz Desaster mal ganz abgesehen. Auch jetzt mag ich nicht darüber nachdenken, wie sich Marvin Obuz woanders weiter entwickeln wird. Nächste Saison werden noch Bornauw und Skhiri unter Wert verkauft, aber hoffentlich können wir Benno Schmitz und die ganzen Leispieler halten. Der Effzeh hatte nach der Europaleague Saison noch deutlich mehr Geld als die 30 Mio für Modeste, was ist denn daraus geworden? 10 Mio gibt man Modeste als Gehalt zurück, Höger noch mal 10 Mio in Gehalt oben drauf und und und. Es wird immer noch irrsinnig viel Geld beim FC verbraten. Die können nächste Saison, selbst wenn sie die Liga halten können, nicht mehr auf dem Transfermatkt tätig werden. Das Geld ist schon längst verplant und deswegen müssen Spieler verkauft werden um höchstens die Hälfte der Einnahmen wieder in Spieler zu investieren. Ich hoffe insgeheim, dass es diese Saison noch mal runter geht und wir endlich diese Großverdiener, denen wir zuletzt noch gedankt haben mit uns in Liga 2 zu gehen, los werden. Es braucht einen Umbruch und dafür müssen Anteile verkauft werden. Guckt doch mal rüber zu den Stuttgartern. Die sind uns um Längen voraus.

    Warum ist der Fc denn einer der einzigen Vereine, die keine Anteile verkaufen? Bestimmt nicht weil man sich wehemend dagegen wehrt. Eher weil kein Investor blöd genug wäre, dem Höger seine Mios in den… Ich höre lieber auf mit der Hassrede. Es würde immer weiter gehen.

    PS. Ich weiß nicht, ob ihr diese Spieler kennt (Gnabry, Ansu Fati, Florian Wirtz), aber die wollten alle zu FC und würden vom FC ABGELEHNT!

    Kommentar melden
      • Norbert Furmanek says:

        Richtig !! Poarisieren ist gut — Polemik für die Tonne. Dann soll der Herr Leimberger mal bessere Beispiele anbringen !!! Cordoba / Uth ??? Cordoba wollte partout weg ( wegen Kohle ) und Uth sollte nach Schalke zurück !!!! Hätte er beim FC nicht geglänzt hätte es wahrscheinlich anders ausgesehen !! Das ist Fakt.

        Kommentar melden
      • Michael Leimberger says:

        Ich habe vergessen hinzu zu fügen, dass ich dem Heldt und Herrn Gisdol in dieser Saison nicht die Schuld geben kann. Die machen aus meiner Sicht eine wirklich undankbare Arbeit. Die Fehler bzw Fehlinvenstitionen wurden in den Jahren davor schon getätigt. Da ist so viel in die Hose gegangen, dass selbst im nächsten Jahr noch Schadensbegrenzung ansteht.

        Cordoba wollte weg, Ja, aber Uth nicht. Wir hatten eine Kaufoption von 10Mio! Selbst Uth hat durch die Blume gesagt er wollte in Köln bleiben.

        Ich bin vielleicht etwas direkt gewesen, aber den Höger habe ich echt gefressen :D. Er wollte sich im Sommer doch aus persönlichen und finanziellen Gründen nicht verabschieden, da kriege ich direkt Puls.

        Kommentar melden

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar