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Torwartfehler lässt FC atmen – 24. Spieltag voller Keller-Duelle


Der 1. FC Köln kann vorübergehend aufatmen und hat im Tabellenkeller trotz der 1:5-Niederlage beim FC Bayern München keinen Vorsprung auf die Konkurrenz hinter sich einbüßen müssen. Alle fünf Teams im Tabellenkeller verloren ihre Spiele am 23. Spieltag. Somit bleibt der Kampf um den Klassenerhalt unverändert und die Geißböcke mit drei respektive vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger auf Rang 14.

Köln – Am Samstag hatte der 1. FC Köln trotz seiner 1:5-Niederlage beim FC Bayern bereits leicht durchatmen können. Keiner der direkten Konkurrenten im Tabellenkeller hatte Kölns Pleite ausnutzen können. Schalke ging in Stuttgart unter (1:5), Bielefeld kassierte ein 0:3 bei Borussia Dortmund und Hertha BSC machte es in Wolfsburg nicht besser (0:2). Damit war klar, dass sich alle Augen auf das Sonntagsspiel zwischen Mainz und Augsburg richten würden.

Mainz hatte zuletzt in fünf Spielen zehn Punkte geholt und sich unter Neu-Trainer Bo Svensson wie ausgewechselt präsentiert. Zwar war der FSV in der Tabelle nicht aus den Abstiegsrängen gekommen, aber auf Rang 17 wieder in Schlagdistanz zu Bielefeld und der Hertha gerückt. Am Sonntag sollte gegen den strauchelnden FC Augsburg (sieben Punkte in den letzten acht Spielen, Rang 13) der nächste Dreier für die Rheinhessen her. Ein Sieg hätte die Mainzer auf Rang 15 gehoben mit nur noch einem Punkt hinter dem 1. FC Köln.

Köln gegen Bremen, Schalke gegen Mainz

Doch ein Torwartfehler von Robin Zentner bescherte dem FSV eine 0:1 (0:1)-Niederlage gegen die Augsburger. Zentner hatte einen Rückpass schlecht verarbeitet und Florian Niederlechner in die Füße gespielt. Dieser musste nur noch auf André Hahn quer legen, der den Ball ins leere Tor schob. Der eine Treffer reichte der Mannschaft von Heiko Herrlich, um die drei Punkte in die Fuggerstadt zu entführen. Während Schalke, Mainz, Bielefeld, Hertha und Köln damit unverändert am Tabellenende stehen, sprang Augsburg zwar nicht in der Tabelle hoch und verbleibt auf Rang 13, hat nun aber mit 26 Zählern ebenso fünf Punkte Vorsprung auf den 1. FC Köln wie der SV Werder Bremen. Die Werderaner sind der nächste Gegner der Geißböcke am kommenden Sonntag in Müngersdorf, während es zwei Tage zuvor am Freitagabend zum Kellerkracher zwischen Schalke und Mainz kommt. Hertha empfängt Augsburg, Bielefeld muss gegen Union Berlin ran. Damit stehen sich am 24. Spieltag bis auf Bielefeld alle Mannschaften von Platz 12 bis 18 in direkten Duellen gegenüber.

32 Kommentare
    • gregor69 says:

      Das sagen doch Bielefelder und Herthaner auch!Das mach doch keinen Sinn!Das ist nunmal so,wenn man seine Saison permanent im letzten Drittel verbringt,ohne das andere mitverlieren koennen wir ja direkt die Lizenz fuer die zweite Liga beantragen.Ich denke es ist voellig legitim den anderen Niederlagen zu wuenschen,ist im Kampf um Meisterschaft und Europapokal nicht anders.Jeder im Fussball ist auch auf Niederlagen der Anderen angewiesen.

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        • Gerd1948 says:

          Ist es aber nicht, das Anspruchsdenken. Das Anspruchsdenken ist möglichst nur auf sich zu schauen. Wir haben laut Heldt lediglich den Anspruch uns mit allem was geht in der Liga zu halten und man hat außer in den direkten überhaupt keinen Einfluss darauf ,ob andere ihre Hausaufgaben machen oder nicht. Ich weiß nicht wie Heldt darauf kommt, dass er die Medienlandschaft rund um den FC jedes Mal einnorden muss, das bleibt sein Geheimnis. Nur das der Anspruch oder jedenfalls das Denken der Medien ein anderes ist, als das dem Sportchef vllt lieb ist, liegt in der Natur der Sache. Man darf ja hinterfragen und soll es sogar, warum solche Diskrepanzen diese Saison zu Tage treten. Warum schenken wir den Bayern gestern 4 Tore, wo wir es besser können? Es ist legitim zu hinterfragen, warum wir so einen Bullshit spielen in Müngersdorf so ängstlich wie das Kaninchen vor der Klapperschlange. Das kann nicht der Anspruch des Trainers sein 6 Punkte in 11 Heimspielen zu sammeln. Der FC spielt so, dass man sich Kritik gefallen lassen muss, DIES ist das A und O sich Kritik stellen zu müssen, wenn man einfach „unter seinen Möglichkeiten bleibt“.

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          • DeKa says:

            Was Heldt seiner Mannschaft vermittelt, ist lediglich das sie nicht besser sind, als um den Nichtabstieg zu spielen. Ein waschechter Motivationskünstler.

          • DeKa says:

            Das ist doch die Krux an der Geschichte. Was andere Vereine machen darf nicht interessieren. Und natürlich lässt sich Erfolg im Sport im gewissen Maße erzwingen. Es müssen nur alle dafür bereit sein. Aber das geht dem Effzeh seit einer gefühlten Ewigkeit komplett ab.

  1. gregor69 says:

    Der Anspruch mit den finanziellen Mitteln und dem Kader war und ist die Klasse zu halten,dass das kein Zuckerschlecken ist und mit tollem Fussball geschieht ist doch wohl logisch,sonst wuerden wir ja um Europa spielen.Gibt immer noch genug Vereine die gerne mit uns tauschen wuerden,nein nicht nur die armen Schalke Fans die durch die Hoelle gehn,auch die komplette zweite Liga,weil sie halt eine Klasse tiefer stehen.

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  2. gregor69 says:

    Heldt hat sich beschwert ueber die ueberzogene Erwartungshaltung des Umfelds,da sind alle auf die Barrikaden gegangen das waere nicht wahr,dann muss man das auch vorleben,ja,wir spielen oft Scheisse,aber wir hatten auch geile Siege in Dortmund und Kackbach,alles relativieren,wir schaffen das schon und dann naechste Saison sehen wir weiter.

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    • mapema says:

      Heldt will gelobt werden, für die Arbeit die er hier macht. Nur leider gibt es nichts zu loben. Seine Transfers waren schlecht. Jeder weiß, dass es höchstens um ein Platz im unteren Mittelfeld geht. Aber man hatte die Hoffnung, dass die Mannschaft sich entwickelt. Das tut sie aber nicht. Wir sind nicht mal fähig, einen Zweitligist aus der unteren Tabellenhälfte zu dominieren und igeln uns auch gegen den ein. Falls wir drin bleiben, sehe ich schwarz für die nächste Saison. Wir müssen Spieler verkaufen und ich traue Heldt nicht zu, eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen.

      Die Siege gegen den BVB und Gladbach waren glücklich. Die Dortmunder waren zu blöd ihre Chancen zu nutzen und wir haben unsere beiden einzigen genutzt. Gegen Gladbach hatten wir das Glück, dass sie sich im Krisenmodus befinden. Selbst Mainz hat dort gewonnen.

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  3. mapema says:

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Konkurrenz zumindest in der Tordifferenz etwas aufgeholt haben. Und wenn man schaut, wie eng es zwischen Platz 14 bis 17 ist, dann kann diese am Ende entscheidend sein.

    Jetzt wechseln mit Schalke und vermutlich Bielefeld wieder zwei Mannschaften den Trainer. Mal sehen, ob es was bringt. Leider passiert bei uns nichts. Der Vorstand traut sich an Heldt nicht ran und dieser ist von Gisdol überzeugt. Gisdol könnte ein Zeichen setzen und Meyer als Belebungen für das nicht vorhandene Offensivspiel von Anfang an bringen. Genauso könnte er Obuz eine Chance für einen (Kurz-) Einsatz bekommen. Schlechter als die jetzigen Offensivspieler ist er vermutlich auch nicht. Aber leider bleibt Gisdol bei seiner „Taktik“ und seinem Personal.

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