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„Über ein anderes Vorstandsteam können wir 2022 diskutieren“


Seit Oktober 2020 sind Ho-Yeon Kim und Christian Hoheisel Vorsitzende des Mitgliederrates. In der Woche der ersten rein virtuellen Mitgliederversammlung des 1. FC Köln stellte das Duo im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN die aktuellen Probleme des Vereins aus Sicht des Mitgliederrates dar. Zudem sprachen die beiden Vorsitzenden eine klare Wahl-Empfehlung für Carsten Wettich aus. 

Das Interview führte Marc L. Merten 

GBK: Der 1. FC Köln hat sich in den letzten Wochen und Monaten nach außen hin weder geschlossen noch mit einer klaren Richtung präsentiert. Es tobt ein Machtkampf, und das in der wohl schwersten wirtschaftlichen Krise des Klubs. Wie bewertet der Mitgliederrat diese Situation?

CHRISTIAN HOHEISEL: „Dafür gibt es eine Vielzahl an Ursachen. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass Verein und Fans nur schwer im Dialog bleiben konnten. Dazu merkt man, dass dem Verein und dem Vorstand ein Medienchef fehlt, der durch die Krise manövriert. Gerade in einer Zeit, in der auch viele Störfeuer von außen kommen. Diese Störfeuer dürfen aber keine Entschuldigung für die eigene Kommunikation mit den Mitgliedern sein. Wir müssen nach vorne schauen und uns da verbessern.“

Nach vorne schauen bedeutet aber auch zu analysieren, was schlecht gelaufen ist. Nehmen wir die von Ihnen angesprochene Kommunikation mit den Mitgliedern. Die hat derart gelitten, dass kaum vorhersehbar ist, was am Donnerstag auf der Mitgliederversammlung passieren wird.

HO-YEON KIM: „Das stimmt. Es hat phasenweise eine unzureichende Kommunikation gegenüber den Mitgliedern  gegeben. Das haben wir aus dem Mitgliederrat auch beim Vorstand angemahnt. Es hatte eigentlich gut angefangen, dass man von Mitglieder-Stammtischen weggegangen ist, hin zu Townhall Meetings. Dann kam Corona. Der Klub hat die Kommunikation zwar virtuell weitergeführt, es aber nicht geschafft, damit alle zu erreichen. Der Vorstand hat sich in die wirtschaftliche Arbeit zur Rettung des Vereins gestürzt und das sehr gut gemacht. Es hat nur draußen niemand mitbekommen.“

Trotzdem hatte man selbst beim Mitgliederstammtisch vor einer Woche nicht das Gefühl, anschließend wirklich zu wissen, was in den letzten Monaten passiert ist. Es blieb sehr an der Oberfläche, blieb bei Worthülsen, einfachen Erklärungen ohne wirkliche Tiefe.

KIM: „Diesen Eindruck vom Mitgliederstammtisch teile ich nicht. Wir haben anderes, positives Feedback von den Mitgliedern erhalten. Und die Tiefe, dieser deep dive kommt auf der Mitgliederversammlung. Dann werden Vorstand und Mitgliederrat berichten, was seit Herbst 2019 passiert ist. Das ist ein sehr langer Zeitraum, der auch der Corona-Krise und der verschobenen Mitgliederversammlung geschuldet ist. Deswegen ist jetzt auch das Ziel in kürzeren Abständen zu kommunizieren.“

Die Mitglieder sollen ihre eigenen Ideen einbringen

Nehmen wir den Begriff „deep dive“ auf. Den würden sich viele Mitglieder wünschen. Aber wie realistisch ist das im Rahmen einer Mitgliederversammlung? Wie soll alleine ein Sieben-Jahres-Plan an einem einzigen Abend erklärt werden, wenn so viele andere Tagesordnungspunkte und Wahlen auf dem Programm stehen?

HOHEISEL: „Natürlich kann man den Mitgliedern den Plan nicht in epischer Breite vorstellen, aber die Mitgliederversammlung soll dazu dienen, eine Art Startpunkt zu markieren. Wichtig ist erst einmal, dass eine Strategie erarbeitet wurde. Damit geben wir dem FC eine Struktur.“

KIM: „Es darf keine Elfenbeinturm-Strategie sein. Sie soll den Mitarbeitern am Geißbockheim ein Ziel und einen Rahmen geben, an dem sie gemessen werden können. Und den Mitgliedern soll sie nach der Versammlung in gemeinsamen Treffen und Diskussionen nähergebracht werden. Der Mitgliederrat will, dass unsere Mitglieder die Chance bekommen, ihre eigenen Ideen in dieses Konzept einzubringen.“

Wie soll das gelingen?

KIM: „Der Vorstand soll die Mitglieder einladen, um sich gemeinsam zu treffen und über einzelne Themen der Strategie zu diskutieren. Nicht jedes Mitglied interessiert sich für jedes Thema der Strategie. Aber man könnte in Zukunft im Rahmen von Heimspielen z.B. zu Diskussionsrunden einladen. Je nachdem kann man dann mehrere Stunden zu einem konkreten Thema diskutieren und anschließend das Spiel besuchen. Solche Formate brauchen wir, um die Mitglieder mitzunehmen. Dafür braucht es natürlich wieder Heimspiele mit Zuschauern.“

Zeitlich näher als Heimspiele vor Zuschauern ist die virtuelle Mitgliederversammlung. Was erwarten Sie von dem Abend?

HOHEISEL: „Dass Carsten Wettich zum Vizepräsidenten gewählt wird. Darüber hinaus weiß niemand, wie das virtuelle Format wirklich angenommen wird, wie viele Menschen dabei sein und auch stundenlang dabeibleiben werden. Ich glaube, dass es eine sehr anstrengende Veranstaltung wird und glaube nicht, dass die Menschen das noch mal so werden erleben wollen. Ich glaube nicht, dass die Präsenzveranstaltung verschwindet.“

Man teilt sich nicht auf Augenhöhe aus

Darum geht es ja auch nicht. Niemand will die Präsenzveranstaltung abschaffen. Es liegen zwei Anträge auf Satzungsänderung vor, die lediglich fordern, dass es künftig zusätzlich zur Präsenzveranstaltung auch immer die Möglichkeit gibt, virtuell von zuhause aus teilzunehmen, wenn man nicht vor Ort sein kann.

HOHEISEL: „Ich halte es für sehr problematisch, wenn Teile der Mitglieder vor Ort und Teile zuhause am Bildschirm sind. Man teilt sich nicht auf Augenhöhe aus.“

KIM: „Der Austausch untereinander ist in meinen Augen elementar für eine Mitgliederversammlung. Viele Mitglieder, auch aus Sachsen, Thüringen oder Süddeutschland, kommen zu 17 Heimspielen. Für die ist die Mitgliederversammlung das 18. Heimspiel. Damit haben sie die Möglichkeit sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen, auch mit Menschen, mit denen man sich sonst nicht austauschen würde. Ein lebendiger Verein lebt genau von diesem Austausch. Dieser würde verloren gehen.“

Aber muss dieser lebendige Austausch nicht für das ganze Jahr gelten und nicht nur für den Tag der Mitgliederversammlung? Wäre es nicht die Aufgabe des Vereins, diesen Austausch über das gesamte Jahr aufrecht zu erhalten, damit sich die Mitglieder jederzeit eine Meinung bilden können und nicht nur einmal im Jahr zur MV?

HOHEISEL: „Dafür müssten wir in der Tat die nötigen Kanäle schaffen. Das haben wir auch vor. Wir müssen viel mehr Aktivitäten schaffen, um die Mitglieder einzubinden. Dann hätten wir eine ganz andere Bewusstseinsebene für die Themen.“

Müssen schauen, was das beste für den FC ist

Kommen wir zur womöglich zentralen Wahl der Mitgliederversammlung. Carsten Wettich soll bestätigt werden. Spricht der Mitgliederrat eine Wahlempfehlung aus?

KIM: „Es gab im Mitgliederrat ein klares Votum für Carsten, weshalb es eine klare Wahlempfehlung von unserer Seite gibt.“

Die Vereinigung „100% FC – Dein Verein“ hat dagegen überraschend deutlich erklärt, Carsten Wettich nicht zu unterstützen und dazu aufgefordert, ihn nicht zu wählen.

HOHEISEL: „Das bedauern wir sehr. Ich halte es auch für falsch. Erstens, weil der Vorstand dann weiter unvollständig bliebe und erneut interimsweise komplettiert werden müsste. Zweitens, weil der Vorstand dann erneut einen neuen Kollegen einarbeiten müsste. Ich sehe nur einen Minderwert, zumal Carsten Wettich inhaltlich für genau das steht, wofür ‚100% FC‘ steht. Für diejenigen, die mit dem jetzigen Vorstand nicht einverstanden sind, gibt es die Möglichkeit, nächstes Jahr ein neues Team zu nominieren.“

KIM: „Die Wahl von Carsten Wettich ist eine Zukunftswahl. Wir müssen darauf schauen, was das Beste für den FC ist bis zur nächsten Vorstandswahl 2022. Carsten ist eingearbeitet, kennt die aktuellen Themen sehr gut und verfolgt mit seinen Vorstandskollegen die Lösung der Probleme.“

Was wäre denn, wenn er nicht gewählt würde?

KIM: „Dann müsste sich eine neue, vom Mitgliederrat entsandte Person in diese Themen einarbeiten und versuchen, das Tempo zu gehen, was Carsten jetzt schon geht. Ob man sich auf die Suche nach Personen macht, die es vielleicht noch besser können oder andere Qualifikationen haben, ob der Mitgliederrat ein anderes Vorstandsteam nominieren soll – diese Diskussion können wir für die Mitgliederversammlung 2022 führen. Jetzt ist in unseren Augen aber nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Unsere aktuellen Probleme – die Pandemie zu überstehen, die sinkenden TV-Einnahmen, die Zuschauer wieder für das Stadionerlebnis begeistern, der Kaderumbruch – sind Carsten bestens bekannt, und er arbeitet mit an der Bewältigung.“

Versteht der Mitgliederrat die Kritik am Vorstand eigentlich auch als Kritik an sich selbst, weil der Mitgliederrat ja diesen Vorstand ausgewählt hat?

HOHEISEL: „Ich würde das nicht so auslegen. Der Vorstand ist dazu da, die Arbeit zu machen, für die er gewählt wurde. Ob er das macht oder nicht, müssen wir als Mitgliederrat beobachten und kritisch hinterfragen. Mit dem frühen Ausscheiden von Jürgen Sieger konnte niemand rechnen. Wir haben Carsten Wettich nachnominiert, um weiterhin einen strategisch denkenden Vizepräsidenten in dieser Position zu haben.“

Würde dem FC im nächsten Jahr eigentlich ein Wahlkampf guttun, um den schwelenden Richtungsstreit offen zu führen?

HOHEISEL: „Das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Hilfe für den FC wäre es, wenn wir 2022 in der Post-Corona-Phase in eine sachliche Diskussion um die Zukunft des Klubs einsteigen würden. Und da gibt es in meinen Augen nur zwei Wege: Entweder gehört der Klub weiter den Mitgliedern oder der Klub wird verkauft, Investoren übernehmen, die Mitglieder wären raus und der FC würde eine leere Hülle.“

Ist das nicht Schwarz-Weiß-Denken? Es gibt ja auch noch einen dritten Weg. Eintracht Frankfurt hat circa 32 Prozent an private und institutionelle Geldgeber verkauft, die teilweise seit Jahrzehnten Freunde, Unterstützer und Sponsoren des Klubs sind. Die machen die Eintracht nicht zu einer seelenlosen Hülle.

KIM: „Ich verfolge das Projekt bei der Eintracht intensiv. Die Eintracht hat das Geld erst zur Rettung und jetzt für Infrastruktur-Projekte genutzt. Auch beim FC gibt es viele, die sagen: Für Steine könnten sie sich das vorstellen, aber nicht für Beine, also für Spieler. Die Frage ist: Haben wir beim FC ein Infrastruktur-Projekt, für das wir unsere Anteile verkaufen sollten? Geißbockheim, Stadion – darüber werden wir diskutieren. Wichtig ist, dass wir vorher den Weg diskutieren und nicht bereits im Vorfeld Fakten schaffen.“

33 Kommentare
  1. maradonna sagte:

    über den Vorstand soll also erst in einem Jahr entschieden werden, aber Horst Heldt, der einzige der was von fussball verstanden hat, der wird jetzt schon entlassen!
    Ganz tolle Logik!

    Ihr könnt einfach abwarten bis der FC in der Landesliga spielt, dann könnte ihr mit dem FC machen was ihr wollt, denn dann interessiert sich keiner mehr für ihn!

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  2. Kurti sagte:

    Also es folgt der deep dive.
    Wie lächerlich ist dieses Wort bitte.
    Der Mitgliederstammtisch war eine reine Farce und sollte nur gut Wetter machen.
    Der Mitgliederrat suchte diesen Vorstand aus.
    Natürlich sind der Mitgliederrat wie auch der Vorstand aber an diesem Missstand völlig unschuldig.

    Nun soll der Fan aber noch mehr eingebunden werden, Fandialog wird ganz groß geschrieben.
    Ich frage mich nur, warum man dies nicht schon in den letzten Jahren getan hat.

    Ich werde den Vorstand nicht entlasten und Wettich nicht wählen.

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    • Hannes21 sagte:

      Hallo, bin auch Mitglied beim Effzeh. Habe aber noch nichts gehört oder gelesen wie das mit der virtuellen MV laufen soll. Muss man sich anmelden (wo)? Wird man eingeladen (wie)? Weisst du das? Bin ansonsten deiner Meinung. Ganz schlechte Performance und Informationspolitik.

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      • Kurti sagte:

        Du musst dich bei Mein FC anmelden.
        Dann einloggen

        Dann musst Du zB eine App IDnow. runterladen und Dich registrieren mit Gesichtssinn und Personalausweis.
        Geht relativ schnell.

        Ich habe heute schon meinen Benutzernamen erhalten, Passwort folgt dann.

        Habe auch vorher eine E-Mail vom FC mit Instruktionen erhalten.

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  3. Ankerdensin sagte:

    Nun, die mediale Offensive der „Entscheider“, also Mitgliederrat und Vorstand ist interessant zu beobachten. Nach langer Zeit des Abtauchens nun die Offensive. Da spielt Dr. Wettich eine Hauptrolle in 24/7, da lassen sich 2 Mitglieder des Mitgliederrats darüber aus, dass es positiv ist, von Mitgliederstammtischen auf Townhall-Meetings umgestellt zu haben, um im nächsten Absatz sich als Teilnehmer von Mitgliederstammtischen zu outen. Was denn nun? Wobei, wenn die Qualität der Diskussion durch die Umstellung auf Townhall-Meetings verbessert wird. Dann gut. Ich glaube aber, das ist nicht entscheidend.
    Was mich jedoch wirklich ärgerlich macht, ist die Arroganz in den Aussagen zu hybriden/virtuellen MV`s.
    Laut Herrn Hoheisel teilt man sich bei hybriden und/oder virtuellen Veranstaltungen nichtt auf Augenhöhe aus?
    Woher diese Aussage? Warum diskutiert man nicht auf Augenhöhe? Ich arbeite seit 1 Jahr von zu Hause, betreue Kunden und es funktioniert. Es ist nicht einfach, aber es funktioniert. Und zwar auf Augenhöhe.
    Die Aussage von Herrn Kim lässt dann tief blicken. „Es solle doch möglich sein, nach 17 besuchten Heimspielen auch das 18 Heimspiel (Mitgliederversammlung) aus Süddeutschland, Thüringen und Sachsen zu besuchen“. Herr Kim, Sie haben es nicht verstanden. Jeder Besuch eines Heimspiels von Auswärts ist potentiell auch mit Übernachtungskosten und Fahrtkosten verbunden. Also wir haben es hier auch mit monetären Themen zu tun. Das kann man sich nicht so einfach mal leisten. 18 Heimspiele aus z. B. Stuttgart macht man nicht so einfach. Haben Sie mal darüber nachgedacht, ob sich auswärtige Anhänger gut überlegen müssen, welche Spiele und wie viele Spiele sie in Müngersdorf besuchen können? Und dann von einem 18. Heimspiel und vom Besuch dessen zu sinnieren? Danke, nichts verstanden. Es können sich nicht alle Auswärtigen 17 Heimspiele leisten. Punkt. Auch zeitlich nicht. MV heißt auch 2 Tage Urlaub. Ich möchte als Auswärtiger auch teil haben. Gerne auch in Präsenz, aber es geht manchmal aus unterschiedlichen Gründen nicht.
    Ich persönlich glaube ja, der MR kann in einer Präsenzveranstaltung seine Anhänger mobilisieren und daher Mehrheiten generieren. Das ist der Grund. Und das ist schade und gar nicht demokratisch.
    Es gibt aber andere Themen, die uns mehr umtreiben sollten. Schwerpunkte setzen.
    Ich stelle mir die Frage, wie aktiv ist der MR bei dem Thema Geissbockheim? Da muss doch die Klaviatur bespielt werden und zwar auf allen Kanälen. Aber vielleicht ist mir da auch etwas durchgegangen.
    Wir haben schwere Zeiten durchlebt, die Pandemie hat uns im Griff gehalten und hält uns im Griff. Das da eine GF und ein Vorstand hart arbeiten müssen ist obligatorisch und ist auch zu würdigen. Das gilt aber nicht nur für den EffZeh, sondern für alle Branchen.
    Und in der Pandemiezeit haben wir auch wieder Pleiten, Pech und Pannen erlebt: Kommunikationsleiter entlassen, den neuen Leiter (aus einem anderen Job herausgeholt) vor Dienstantritt entlassen. Einen GF Sport, der noch ‚Wochen zuvor den Rücken gestärkt bekommen hat, entlassen. In einer schwierigen Phase der Neuausrichtung arbeiten wir mit Interimslösungen im sportlichen Bereich? Wobei ich die Personalauswahl durchaus als spannend ansehe, aber warum muß so etwas unter solchen Rahmenbedingungen stattfinden?
    Und die interessante Frage zu den Strukturinvestitionen (Eintracht Frankfurt) wird mit einer rhetorischen Gegenfrage beantwortet: haben wir beim FC ein solches Projekt? G’bockheim, Stadion? Da muss der Dialog gesucht werden. Ja, wir haben da Themen und schon seit langem. Und wo stehen wir? Herr Kim spricht dann von Diskussionen, die geführt werden müssen.
    Der FC benötigt einen Weg nach vorne. Pragmatismus. Abteilung geordnete Attacke. Mit Augenmaß und Mut, Sinn und Verstand.
    Aber keine Funktionäre, die sich im Nirgendwo verlieren.

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    • FC Neukoelln sagte:

      HOHEISEL: „Ich halte es für sehr problematisch, wenn Teile der Mitglieder vor Ort und Teile zuhause am Bildschirm sind. Man teilt sich nicht auf Augenhöhe aus.“

      Vielen Dank Herr Hoheisel für Ihr klares Bekenntnis zur Entmündigung weiter entfernt wohnender Mitglieder, also auch meiner Person. Ich bin mit mindestens einem weiteren Vereinsmitglied verabredet, wir werden uns das gemeinsam ansehen, dabei primatenüblich naturgemäß nicht das Geringste verstehen, aber zumindest werden wir uns auf Augenhöhe zuprosten. Auf Ihre Augenhöhe jedoch, Herr Hoheisel, werden wir es dabei leider nicht schaffen. Wir werden also aus der Ferne zu Ihnen aufschauen und auf Ihr Kommando „Zickezacke Zickezacke“ mit „hey hey hey“ antworten. Das ist doch das Mindeste.
      Wessen Interessenvertreter waren Sie nochmal? Ach so ja, meiner. Hatte ich kurz vergessen.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Sehr gute Einordnung Ankerdensin. Zur herablassenden Aussage Kims über die angeblich einfache Machbarkeit meiner physischen Anwesenheit hier noch eine Ergänzung aus der bösen, bösen Wirklichkeit: ich habe am Freitagmorgen um 9 Uhr den wichtigsten Präsenz-Workshop meines Arbeitgebers in 2021 vor der Brust, 625km von Köln entfernt, Beginn ist um 9 Uhr. Laut Herrn Kim sollte es demnach für mich kein Problem sein, um 2:30 Uhr in Köln loszufahren, um im Anschluß daran einen ganzen Tag lang hochkonzentriert zu performen. Soviel Engagement kann man für einen echten Fan doch wohl vorraussetzen.
      Wenn der tolle 7-Jahres-Plan (an dem ja übrigens „alle“ mitarbeiten sollen :-) ähnlich wirklichkeitsnah gestrickt sein sollte wünsche ich jetzt schon mal gute Nacht und süße Träume.
      Warum der 7-Jahres-Plan nicht im Vorfeld bereits veröffentlicht wird, damit zur MV jeder die Möglichkeit hat, sich darauf vorzubereiten und gezielt Fragen zu stellen, um möglichst EFFEKTIV die wenige, gemeinsame Zeit zu nutzen und KONSTRUKTIV ein tragfähiges Arbeitspapier zu erarbeiten bleibt mir ein Rätsel. Ich verstehe diesen Ansatz nicht. Hier wird ja doch nur wieder – wie beim Thema GBH oder Stadionaus-/neubau – Zeit verschenkt.

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    • Gerd Schulten sagte:

      Vielen Dank. Das ist einmal eine absolut in allen Punkten zutreffende Aussage. Es fällt tatsächlich auf, wie sich die einzelnen Protagonisten plötzlich medial zur Schau stellen. Herr Wolf redet in der aktuellen Stunde des WDR davon, dass man den Jugendbereich weiterhin stark fördern und unterstützen will, so dass der Verein hieraus erfolgreiche Talente für den Seniorenbereich rekrutieren kann. Schön und gut, nur vergisst Herr Wolf zu erwähnen, dass ja gerade an dieser Stelle die Infrastruktur am GBH keine adäquaten Möglichkeiten mehr bietet. Stichwort Gleueler Wiese. Hier hat sich der Vorstand doch ohne erkennbare Gegenwehr von Frau Reker und den Strategen der CDU sowie der Bürgerinitiative vorführen lassen. Realistisch betrachtet, wird der Jugendbereich an dieser Stelle in den nächsten 4-5 Jahren keine Entwicklungsmöglichkeit erhalten!

      Was den MR angeht, finde ich dessen Aussagen zum großen Teil jetzt auch unsäglich. Man gewinnt wirklich den Eindruck, dass jetzt vieles schön geredet werden soll, damit nur ja kein Mitglied auf die Idee kommt CW nicht zu wählen. Ich habe Herrn Kim bereits vor Wochen eine E-Mail geschrieben und warte bis heute auf eine Antwort. Selbst wenn ich unterstelle, dass die Jungs die Arbeit für den MR in ihrer Freizeit bewältigen, darf ich doch erwarten, dass ich nach Wochen einmal eine Reaktion erfahre. Stefan Müller-Römer jedenfalls äußert sich auf E-Mails jeweils nahezu postwendend!

      Ich meine, dass jetzt die Möglichkeit besteht, dem Vorstand klar aufzuzeigen, dass er seinem Auftrag in den letzten 2 Jahren keinesfalls nachgekommen ist. Alleine schon das unwürdige Verhalten gegenüber Friedhelm Funkel sollte ausreichen, hier die rote Karte zu zeigen!

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  4. Cluballee sagte:

    Auch dieses Interview gibt mir wieder nur Argumente, den Vorstand und den Mitgliederrat NICHT zu unterstützen. Die Aussagen der beiden MR-Vorsitzenden sind in ihrer Zielsetzung sehr durchschaubar und machen mich richtig ärgerlich. Am Donnerstag müssen wir wohl viel Geduld haben, bevor wir endich „NEIN“ drücken dürfen…

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  5. andi sagte:

    Vorstand wählen und entlasten und dann sieben Jahre weiterwursteln und absteigen. Danach dann feststellen das ein sieben Jahresplan noch nie wirklich funktioniert hat und im Fussballgeschäft nicht umsetzbar ist. Ich kann dem nicht folgen und hoffe bei einer Nichtwahl von Wettich auf den Rücktritt des Vorstandes. Und übrigens: Mitgliederverein? Wo? Man muss sich heutzutage so Systeme wir bei Frankfurt als Vorbild nehmen. Niemand möchte den Verein verkaufen denke ich, aber ein Teil für gutes Geld, das funktionieet in vielen Vereinen sehr gut.

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  6. Hans-Peter Neuse sagte:

    Eigentlich habe ich Herrn Ho aus seiner Tätigkeit am Brett sehr geschätzt.
    Aber was da steht erschüttert mich zutiefst.
    Warum soll dieser unfähige Vorstand dann weiterwurschteln dürfen bis 22?
    Warum soll er noch mehr Mist machen dürfen, und das mit solch indiskutablen Vorhaben
    wie 7 Jahresplänen? Wie in einer Diktatur, und da hat es auch nie geklappt mit dem umsetzen
    der Pläne in die Realität
    Fsd, wo der Vorstand wirklich hätte punkten können, NLZ Ausbau, Stadion und Steine, da soll mit den Mitgliedern gesprochen werden. Aha.
    Denn zu sprechen gibt es ja eigentlich nichts mehr. Die Notwendigkeiten sind Fakt.
    Gespräche sind nur noch mit den handelnden Personen bei der Stadt nötig. Wenn dann Fakten geschaffen
    wurden in Form von Übereinkünften, dann kann man mit den Mitgliedern über etwas reden. Aber bitte nicht mehr über Absichten und 7 Jahrespläne.
    Was da zu lesen stand, das ist im übrigen genauso das was alle wollen mit ihren NLZ`s. Schön, das es
    unserem Vorstand auch mal so auffällt.

    Nein, dieser Vorstand gehört nicht weiter bestätigt. Zumal er ja auch bereits gesagt hat, das sei gar nicht nötig,
    auch bei einer Nichtwahl Wettichs würde man fröhlich weitermachen.
    Was ein Trauerspiel.

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  7. Norbert Steinbach sagte:

    Auch in diesem Beitrag merkt man wieder deutlich, dass dem FC ein Mediendirektor dringend fehlt. Die Tatsache, dass der Vorstand seinen bisherigen aus persönlicher Eitelkeit (oder sonstigen nie begründeten Gründen) entlassen hat ohne einen Nachfolger parat zu haben und sich über ein jahr Zeit für den Auswahlprozess lässt und bei der zwischenzeitlichen Wahl über teure Beratungsfirmen keinen Backgroundcheck vollzieht lässt tief blicken. Dieser Vorstand lässt sich im tagesaktuellen Geschäft Fußball viel zu lange Zeit, Entscheidungen zu treffen und fühlt sich mit provisorischen Entscheidungen sehr gut aufgestellt.
    Mir graut es davor, was dieser Vorstand im nächsten Jahr noch alles verdaddelt, aber auch, wer denn Wettich ersetzen würde. Da eine direkte Neuwahl bei der nächsten Versammlung wenig realistisch scheint (ich glaube, Wolf und Sauren kleben an ihrem Posten), haben die Mitglieder selbst bei Nicht-entlastung und Nichtwahl Wettichs kaum Einfluss.
    Dieses Interview lässt den Mitgliederrat nun auch in keinem guten Licht bzgl. der Außendarstellung erscheinen.

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    • Kurt Schümmelfeder sagte:

      Ein erster Schritt ist die Zustimmung zu den Satzungsänderungsanträgen, die die digitale/hybride MV befürworten, sowie zu den beiden Anträgen, die das Vorschlagsrecht bzw. die Unterstützerzahl für Vorschläge zur Vorstandswahl ändern wollen. Dann sehen wir weiter. Auch ich wundere mich über die gerade stattfindende Medienoffensive von Vorstand und MR, nach monatelangem Schweigen und öffentlicher Passivität. Daher entlaste ich weder Vorstand, noch Mitgliederrat und stimme nicht für Wettich.

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  8. Ankerdensin sagte:

    Bleiben wir bei den Realitäten. Wir benötigen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Präsidium und „funktionierende“ Strukturen.
    Eine Nichbestätigung von Dr. Wettich bedeutet, es rückt Jemand aus dem MR nach. Vielleicht Herr Kim, vielleicht Herr Hoheisel. Das würde ich nach diesem Interview nicht so wollen. Da gilt dann das Prinzip des kleineren Fehlers. schlechter kann es Dr. Wettich auch nicht machen.
    Aber den aktuell handelnden Personen eine klare Ansage machen, dass sollte mit einer Nichtentlastung des Vorstandes möglich sein. Gelbe Karte mit Ermahnung. Und das hat auch Auswirkung auf den MR, der im kommenden Jahr neu gewählt wird?
    Was wir nicht brauchen ist eine Chaos durch Rücktritte und dann ggf. Menschen, die noch weniger kompetent sind.
    Ein MR, der Mitglieder hat, die ausfällig werden gegen Vereinsmitglieder, die sich nach jahrelangen Diskussionen zu Geißbockheim und Stadion hinstellen und diskutieren wollen, haben nicht mein Vertrauen. Verspielt. Und ich stimme zu, Strategien kann man im Vorfeld kommunizieren. Man kann sie dann erläutern und ergänzen zum besseren Verständnis. So läuft das in einem transparenten Prozeß ab. Aber wenn ich nicht einmal möchte, dass Mitglieder, ob von nah oder fern, die nicht persönlich anwesend sein können, ausschließen möchte, dann bin ich nicht transparent. Dann möchte ich etwas anderes.
    Daher, es tut mir leid, gelbe Karte. Nächstes Jahr ein Resümee ziehe, dann agieren.
    Jetzt af max. Konfrontation gehen, halte ich persönlich für kontraproduktiv.
    Ja für die hybriden Veranstaltungen, gelb für den Vorstand (Nichtentlastung), Wahl Dr. Wettich (mangels Alternativen), nächstes Jahr den MR neu aufstellen.

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    • mario lindenberg sagte:

      Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für Herrn Dr. Wettich brechen. Ihm wurde hier schon mal vorgeworfen, dass er sich 24/7 Nähe zu den Fans inszeniert. Das kann ich nicht bestätigen. Mir begegnet Herr Dr. Wettich schon seit Jahren immer wieder bei U23-Spielen im Franz-Kremer-Stadion. Lange bevor er im Vorstand war und lange bevor 24/7 lief. Und wenn man ihn wegen einer Frage oder Anregung zum Verein anschreibt, antwortet er ausführlich und kurzfristig. Er muss keine Nähe zum Verein oder Fan inszenieren. Er ist diesem Verein und seinen Fans nahe. Übrigens auch einiger der wenigen, die sich bei Spielen der Frauenmannschaft blicken lässt. Ich werde ihn also bei der Wahl unterstützen.

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      • Kurti sagte:

        Das freut mich für Mario Lindenberg und Carsten Wettich.
        Dann hat er ja schon mal 1 Unterstützer.

        Allerdings ist es eben ein Tatsache, das er sich bei 24/7 inszeniert hat.
        Die ganze Zeit hörst Du nix und nun gibt es ein mediales Dauerfeuer vom MR, Wettich und dem Vorstand.

        Eben weil diese Personen merken, das Ihnen die Felle davon schwimmen.

        Keine Wahl Wettich, keine Entlastung Vorstand!

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    • Marcel sagte:

      Auch dieses Interview ist ein klassisches Eigentor. Übrigens danke an Marc, der auch Mal wirklich ein paar unbequeme und kritische Fragen gestellt hat. Die Antworten darauf, lassen tief blicken. Ich für meinen Teil bin in meiner Meinung noch verstärkt worden, dass weder im Vorstand geschweige denn im Mitgliederrat die „richtigen“ Leute sitzen. Entsetzt hat mich regelrecht die Antwort auf die Frage, ob der Mitgliederrat die Kritik am Vorstand auch als Kritik an sich selbst sieht. Auch hier wird jegliche Schuld von sich gewiesen. Der allgemeine Tenor im Verein ist doch, ich selbst habe keine Schuld. Wenn dann die anderen. Und wenn die keine Schuld haben, dann muss es Corona sein. Das ist erschreckend. Oder der Umstand, dass kaum etwas genaueres über den 7 Jahres Plan kommuniziert wird. Das heißt für mich, ich werde am Donnerstag bei der Versammlung in ein paar Stunden mit Wissen vollgestopft, welches für mich in dieser kurzen Zeit gar nicht analysiert werden kann. Oh ja, man möchte den Umsatz um 30 Millionen steigern. Schön, man möchte unter die ersten 10. Das ist ja alles toll. Aber warum bekomme ich als Mitglied nicht weit vor der Wahl ausführlichere Aussage dazu, wie das erreicht werden soll? Das ist doch ganz klares Kalkül. Es werden vor der Wahl nur Phrasen gedroschen. Desweiteren wird ein Angstszenario entworfen, dass wenn Wettich nicht gewählt wird, man in dieser schwierigen Zeit nicht wirklich handlungsfähig ist. Das ist keine gute Vereinspolitik und gehört aus meiner Sicht klar abgestraft. Wer so etwas gut findet, bitteschön. Ich für meinen Teil zur das nicht.

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      • FC Neukoelln sagte:

        Es erfüllt mich mit blankem Entsetzen zu sehen, wie schamlos sich unser Mitgliederrat einer echten, demokratischen Debattenkultur verweigert und eine aktive Teilnahme aller an einer kontrovers geführten Mitgliederversammlung zu verhindern bemüht ist. Und dabei die Frechheit besitzt zu behaupten, der Verein sei mitgliedergeführt. Das ist in etwa so, als würde Franz-Peter Tebartz-van Elst (da ist er wieder) Bescheidenheit predigen.
        Ich war eigentlich mal offen für die Argumente eines Mitgliederrates. Auf dem Papier klingt das vernünftig. Was da aber dann zunächst von Müller-Römer vorgetragen wurde (der – so ein Zufall – hier im GBK pünktlich zu seiner Demission das Kommentieren eingestellt hat – oder etwa nicht Anti Raute?) und jetzt u.a. von Kim oder Hoheisel ebenbürtig fortgesetzt wird ist schlichtweg zum wegrennen.

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        • Kurti sagte:

          @FC Neukölln
          Ja, das sehe ich auch so wie Du.
          Diese Herren glauben Sie seien die großen Macher.
          Dabei hat sich seit der Mitgliederrat installiert wurde, überhaupt nichts verbessert.
          Es sind einfach weltfremde Menschen im Mitgliederrat, die dann lustig in der Woche eine MV installieren und sich dann wundern:
          Ach, die Auswärtigen kommen garnicht. Sind dann eben keine echten Fans.
          Je weniger Fans in der Halle sind, desto besser können wir unsere Interessen durchkriegen.
          Jeder der sich heutzutage einer virtuellen Mv verweigert hat kein Demokratieverständnis.

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  9. Hennes48 sagte:

    Also ich werde ganz sicher nicht mit dem Feuer spielen und „nur die gelbe Karte“ zeigen.
    Ich ziehe „glatt rot“…weder werde ich den Vorstand entlasten, noch werde ich Herrn Wettich wählen bzw. bestätigen.
    Ganz sicher nicht. Vieles was hier kommentiert wird bringt es doch exakt auf den Punkt…das ganze „Spielchen“ ist dermaßen leicht zu durchschauen, dass es schon eine Beleidigung für jedes Mitglied darstellt.
    Es muss doch Donnerstag klar herausgestellt werden, dass weder Vorstand noch MR eine angemessene Bilanz der letzten beiden Jahre vorzuweisen haben. Das geht aber doch nur mit einem klaren Votum der Mitglieder. Welche sachlichen Argumente können denn bitte für diese Amtsträger aufgelistet werden???
    Aber im Gegenteil: Nun werden immer wiederkehrende Drohszenarien aufgebaut, für den Fall der Nichtentlastung usw… dazu einen nebulösen 7-Jahresplan, von dem es nicht einen Hauch an Substanz im Vorfeld gibt? Wie sollte dieser Plan auch seriös ausgestaltet sein??? Dazu dieser Klüngel zwischen MR und Vorstand, der nichts, aber auch gar nichts gutes erahnen lässt. Der Gipfel der Frechheit ist für mich tatsächlich erreicht, wenn eine sogenannte „Mitgliedervertretung“ sich klar gegen eine Hybrid-Veranstaltung ausspricht!!! Also spätestens dann sollten alle Alarmglocken der Demokratie läuten… Man stelle sich dieses dermaßen absurde Beispiel des MR vor: „Unser 18.Heimspiel“! Und was, wenn dann tatsächlich (nur) 50000 Mitglieder kommen würden??? Tatsächlich ist das Ziel des „Zentralrates“ doch, dass max. 5000 ausgewählte Parteigenossen über die wesentlichen Prozesse in diesem großen Verein entscheiden sollen! Und DAS beantwortet prinzipiell alle Fragen!!!

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    • Ankerdensin sagte:

      Ich verstehe die Argumente sehr wohl, siehe hierzu auch meine Kommentare.
      Der Sachverhalt „glatt Rot“ (Entlastung verweigern, Wettich nicht wählen und klare „Kante“ gegen den MR) führt im Zweifel zu ungeordneten Verhältnissen. Und diese sind in der aktuellen Phase noch schlechter als der Status Quo.
      Es liegt im Ermessensspielraum der Schiedsrichter gelb mit Ermahnung oder Rot zu zeigen.
      Ich tendiere zu Gelb. Begründung siehe oben.
      Wir müssen auch Schaden vom Verein abwenden. Und mit angeschlagenem Vorstand, mit Irgendjemand aus dem MR als Aufrücker, keinem GF Sport, keinen Kommunikationschef, das geht schief. Da wird auch mir schwindelig.

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  10. overath sagte:

    Nach diesem Interveiw ist mir aber nur noch mal bestätigt worden wo das Hauptpronlem des Vereins liegt, da glauben ein paar Amatuer Fußball Manager mit gezielten ausgesuchten Mitgliedermeinungen ihre Macht auszuüben, Es geht genau und NUR nach der Meinung dieses selbsternannten Elitären Kreises von FC Fans die sich erheben einen Proficlub zu leiten. Ich habe es in mehreren Briefen vor meinem Austritt schon zum Ausdruck gebracht, mit dieser Satzung und diesen menschen in der Führung wird der FC nicht unter den TopTen der Bundesliga , sondern unter den Toptten der 3. Liga oder noch schlimer landen, alles nur eine Frage der Zeit. Es gibt überhaupt keine Anzeichen das der Verein Finanziell oder Strukturell für die Aufgabe des Profi Bundesligageschäfts aufgestellt ist, und auch keine Anzeichen das sich das ändert. Mitglieder werden das auch niemals leisten können, mir tut mein Herzensverein nur noch Leid, und alles die diese Köppe unterstützen genauso. Vielleicht war Handlungsbedarf damals zu Overaths Abschiedszeiten, aber diese Klüngelbrüden haben auch vorher alles getan um den FC unter Overath in den Dreck zu fahren, alle Neuzugänge wurde in den medien immer nur Niedergemacht, permanenter Beschuss aus allen Ecken, das endetee genau wir dem Reloaded Neuanfang, plötzlich war der ganze Klüngel friedlich. Und wo stehen wir nun 10 jahre danach ? Finanziell und vom Kader genau dort wo Reloaded her kam, keinen mm weiter gekommen. Zusätzlich gibt es keine Hoffnung auf die Infrastrukturmaßnahmen, die 9,5 Mio Pacht werden auf Dauer eine riesige Hypothek sein, man muss sich mal vorstellen 9,5 Mio Euro für eine Betonbude die nach fast 20 Jahren gerade mal 65 Mio Wert ist. Der FC subventioniert hier eine städtische Klüngelsgesellschaft , sonst nichts. Und vom Geißbockheim will ich gar nix mehr sagen, das ist und bleibt ein Fiasko, vor allem auch für die Jugendarbeit. Man kann nur hoffen das die Mitglieder diesen Wettich in die Pampas jagen und damit dem Mitgliederrat signalisierne was sie von ihm halten, ich jedenfalls, gar nix !

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