Hinter Sichtschutz trainiert der FC vor den Bundesliga-Spielen. (Foto: Bucco)

Vor dem Auftakt: Abschlusstraining mit Ultra-Unterstützung

Sie werden noch nicht wieder ins Stadion kommen, doch sie kamen am Samstag zum Abschlusstraining: Die Ultras des 1. FC Köln haben die Mannschaft der Geißböcke einen Tag vor dem Bundesliga-Auftakt heiß gemacht auf das Duell gegen Hertha BSC. Rund 300 Anhänger kamen ins Franz-Kremer-Stadion und feierten die FC-Profis von der Tribüne.

Köln – Wenn am Sonntag 16.500 Fans im RheinEnergieStadion zugelassen sind, werden die Ultras des 1. FC Köln fehlen. Sie haben angekündigt, weiterhin auf die Heimspiele der Geißböcke zu verzichten. Wann sie zurückkehren werden, ist noch nicht absehbar.

Pyrotechnik und Fahnen beim Training

Sichtbar und hörbar haben sie sich jedoch am Samstag zurückgemeldet: Während des Trainings zogen rund 300 Ultras ins Franz-Kremer-Stadion ein und machten – mit den Verantwortlichen des Vereins zuvor abgesprochen – ordentlich Stimmung. Von der Tribüne aus, mit Pyrotechnik und Fahnen, so, wie man es normalerweise aus der Südkurve kennt, jedoch schon seit dem 29. Februar 2020 nicht mehr gesehen hat – dem letzten Heimspiel vor der Corona-Pandemie.

Zuletzt hatte man die Ultras vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Schalke 04 sowie in kleinerem Rahmen vor dem Hinspiel der Relegation gegen Kiel vor dem RheinEnergieStadion versammelt gesehen. Damals hatte die Unterstützung letztlich Erfolg. Nun soll sie die Geißböcke zum Auftaktsieg gegen Hertha BSC tragen – wenn auch mit 24 Stunden Verzögerung.

Wann werden die Ultras zurückkehren?

Klar ist jedoch: Auf ähnliche Aktionen in Müngersdorf wird man noch länger verzichten müssen. Der Südkurve 1. FC Köln e.V. hatte unlängst bekannt gegeben, dass „wir erst dann wieder in der Kurve stehen werden, wenn die FC-Fans ohne erhebliche Einschränkungen ins Stadion dürfen, um ihren FC anfeuern zu können“. Dies jedoch hängt von der unvorhersehbaren pandemischen Entwicklung in Deutschland und den damit verbundenen Regeln für Großveranstaltungen ab.


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Nur dreimal hat der 1. FC Köln in der vergangenen Saison in Müngersdorf gewonnen. Unter Steffen Baumgart wollen die Geißböcke wieder eine Macht im RheinEnergieStadion werden. Glaubt Ihr daran? Dann wettet mit Betano.de auf einen Heimsieg – bei einer Siegquote von 2,60. Einfach auf das Banner klicken!


Ob dies auch für eine 2G-Regelung gilt oder die Ultras eine solche letztlich nicht akzeptieren würden, ist noch nicht bekannt. „Für uns steht fest, dass sich ein Stadionerlebnis nicht nur durch das Fußballspiel, sondern auch durch die Gemeinschaft definiert“, hatte es in der Mitteilung geheißen. Dazu zählen neben Gästefans unter anderem auch die Stehplätze, die zunächst bestuhlt bleiben sollen. „Wann dies wieder in einem entsprechenden Umfang möglich sein wird, der uns zur Rückkehr in die Kurve veranlasst, kann nicht vorausgesagt werden. Personalisierte Tickets lehnen wir grundsätzlich ab.“ Doch auch diese gehören während der Pandemie zur Pflicht wegen der Nachverfolgbarkeit.

Spieltags-Kader erst am Sonntag

Sportlich gab es gute Neuigkeiten an der Personalfront: Alle zuletzt einsetzbaren FC-Profis konnten das Abschlusstraining absolvieren. Auch Sebastian Andersson, der unter der Woche eine Trainingseinheit zur Belastungssteuerung ausgesetzt hatte. Damit stehen Steffen Baumgart gegen Hertha BSC bis auf die länger Verletzten alle Spieler zur Verfügung.

Jedoch wird sich erst am Sonntag zeigen, welche FC-Profis es in den ersten Bundesliga-Kader geschafft haben werden. Weil die Spieler vor Heimspielen nicht mehr ins Mannschaftshotel gehen, sondern daheim übernachten dürfen, muss sich Baumgart nicht in die Karten schauen lassen. Die Entscheidung fällt erst am Sonntagvormittag nach dem Anschwitzen.

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