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Lemperle und Horn auf dem Platz – Keine Sorgen bei Kilian und Schmitz


Aufatmen beim 1. FC Köln: Das teilweise durch unglückliche Zweikämpfe geprägte Spiel bei Eintracht Frankfurt hat keine langfristigen Ausfälle mit sich gezogen. Bei der ersten Trainingseinheit am Montagnachmittag stand fast die gesamte Mannschaft wieder auf dem Platz. Demnach haben auch Benno Schmitz und Luca Kilian ihre Kopfverletzungen gut überstanden. Tim Lemperle und Jannes Horn trainierten derweil individuell. 

Köln – Sowohl Schmitz als auch Kilian hatten am Samstag in Frankfurt frühzeitig ausgewechselt werden müssen. Während Kilian mit dem eigenen Mann bei der Abwehr eines Freistoßes zusammengekracht war, hatte es Schmitz in einem Luftduell mit Timothy Chandler erwischt. Die gute Nachricht am Montag: Beide konnten wieder ohne Probleme mit ihren Mannschaftskollegen auf dem Platz stehen.

Lemperle und Horn wieder auf dem Platz

Nach knapp einer halben Stunde ging es sowohl für die Profi-Startspieler sowie die Akteure, die bei der U21 am vergangenen Wochenende auf dem Platz gestanden hatten, aber schon wieder in die Kabinen. Einzig die Einwechselspieler blieben noch etwas länger auf dem Platz und absolvierten einige Torschüssübungen, bei denen vor allem Mark Uth mit gewaltigen Abschlüssen überzeugen konnte.

Tim Lemperle und Jannes Horn kamen derweil etwas später aus den Katakomben. Beide absolvierten gemeinsam mit Niklas Hauptmann, der nach dem Aufwärmen der Mannschaft zu dem Duo stieß, eine athletische Einheit mit Reha-Trainer Leif Frach. Eine Option für den Kader am Freitagabend gegen Greuther Fürth dürfte allerdings maximal Lemperle werden, der knapp anderthalb Wochen aufgrund einer Sprunggelenksverletzung pausiert hatte, damit aber noch nicht allzu viel Trainingsrückstand haben dürfte. Wann der Youngster wieder in das normale Mannschaftstraining einsteigen kann, dürfte sich allerdings erst von Tag zu Tag entscheiden. Jannes Horn und Niklas Hauptmann werden derweil wohl noch einige Zeit benötigen, ehe sie wieder zu einer Option für die Bundesligaspiele werden.

9 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Liegt schon viel am jeweiligen Trainer ob der FC langweiligen Fußball performt. Ich will jetzt da gar nicht ins Detail mit Trainer Namen gehen. Es waren schon fast erschreckend viele, eben viel mehr als die, die sich getraut haben die Flucht nach vorne zu ergreifen. Es ist schon davon auszugehen, dass aus vielen Mannschaften und deren Spielern eben nicht das Optimum heraus geholt wurde. Da gehören aber auch immer viele Faktoren zu nicht nur ein begrenzter Trainer. Oder sollte ich sagen Duckmäuser Trainer? Bei Baumgart ist es einfach gut, dass er selbst Profi war und sich sicher da schon Gedanken gemacht hat, wofür er stehen will.

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  2. Norbert Furmanek sagte:

    Gerd hat schon recht. Wer im Profibereich gespielt hat hat sicherlich mehr Erfahrungen ! Konnte sich auch von den Trainern etwas abschauen können. Überhaupt sollte doch beim Fußball das Tore erzielen im Vordergrund stehen. Nur Defensiv agieren oder wie oft mit langen Bällen nach vorne, wer kann sich daran begeistern ? Und da kann man die BAYERN nur hervorheben . Ob man Fan ist oder nicht. Wer die letzten Tabellen sieht und das Torverhältnis von denen ,das ist schon eine Hausnummer. Die geben sich nicht mit einem TOR zufrieden ! Und so ist Baumi auch eingestellt.

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    • Micha S. sagte:

      Profibereich ist aber auch weit gefasst…

      Ich glaube nicht dass es wirklich viel bringt wenn man selbst ProfiSpieler war. Auch abschauen… sehe ich nicht so…

      Der Fußball ist halt gern Vetternwirtschaft, deshalb ist der FC auch da wo er aktuell ist, sicher hier und da ist Erfahrung nicht verkehrt.

      Ggfs sind auch andere Einflüsse sinnvoll American Football/ Habdball etc pp.

      Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport, da kannst du selbst Pep sein, wenn du verlierst und in den Abstiegsstrudel steckst helfen nur Punkte.

      Daher hoffe ich, dass der FC unter SB72 mal 3-4Jahre ruhig arbeiten kann weil genug Distanz zum Abstieg besteht. Für diese Saison sieht es ja bisher gut aus.

      Am Ende sag ich es mal so, es ist sicherlich nicht verkehrt wenn man selbst mal hochklassig gespielt hat, die Frage ost aber eher welcher Typ man ist…. Um ein guter Lehrer zu sein muss man kein Novellpreisträger sein

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  3. Dirch sagte:

    Also wenn ich die berufliche Laufbahn von Herrn Nagelsmann, Frank Kramer etc. anschaue, dann ist es völlig egal ob man gespielt hat und wenn in welcher Liga. Kloppo war ja auch eher unteres Profiniveau.
    Es geht um die menschliche Komponente eine soziale Gruppe (junge Millionäre voller Selbstverständnis alles zu können) zu führen und zu moderieren. Die taktischen Dinge sind doch überall zugänglich. Man muss es halt nur gut vermitteln und die Jungs begeistern und zack kann man sogar einen vollkommen falsch zusammengestellten FC Profikader zu guten Leistungen führen.
    Grüße

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