Benno Schmitz gegen Filip Kostic im Hinspiel. (Foto: IMAGO / Huebner)

Benno Schmitz gegen Filip Kostic im Hinspiel. (Foto: IMAGO / Huebner)

“Das Unmögliche schaffen!” Die heiße Saisonphase beginnt

32 gegen 31 Punkte. 34 gegen 33 erzielte Tore. 37 gegen 34 kassierte Tore. Das Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt am Samstagabend ist ein Duell auf Augenhöhe in jeglicher Hinsicht. Die Geißböcke wollen die Adler distanzieren und in die oberen Tabellenplätze vorstoßen. Die SGE will den FC überholen und in den Kampf um Europa eingreifen. Wem gelingen zum Start in die heiße Phase der Saison die Big Points am 23. Spieltag?

Steffen Baumgart gibt sich keinen Illusionen hin. Eintracht Frankfurt hat zwar in 2022 bislang erst ein Spiel gewonnen (3:2 in Stuttgart am 21. Spieltag) und in den fünf Spielen im neuen Jahr erst vier Punkte geholt (drei Niederlagen). Doch das, so der FC-Trainer, sei “nicht mal eine Ergebnisdelle”. Denn vor Weihnachten hatte die Eintracht dafür sechs von sieben Spielen gewonnen und war ins obere Tabellendrittel vorgedrungen.

Und so muss sich der 1. FC Köln gegen das Team von Trainer Oliver Glasner auf ein hartes Stück Arbeit einstellen. “Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Frankfurt ist gefestigt, eine richtig gute Bundesliga-Mannschaft. Ich hoffe, es wird nicht nur ein spannendes, sondern auch ein gutes Spiel, und dass wir die Punkte hier behalten können.” Ob Rafael Borré, Jesper Lindström oder Filip Kostic – die Offensive der Frankfurter ist jederzeit brandgefährlich.

“Das ist Extraklasse”

Umso wichtiger wird die Kölner Stabilität sein, ob im Abwehrzentrum und im defensiven Mittelfeld oder über die Außen, insbesondere über die Seite von Benno Schmitz, der zwar eine starke Saison spielt, jedoch in einer Hinsicht seine Probleme hat: im Defensivzweikampf. Doch genau auf den wird es ankommen, denn Schmitz muss gegen Kostic bestehen, den Super-Assistgeber mit schon sieben Vorlagen.

“Wir müssen nicht über Filips Qualitäten reden: seine Flankenläufe, seine Flanken, seine Torabschlüsse – das ist Extraklasse”, sagte Baumgart. “Aber wir müssen das als Mannschaft verhindern. Frankfurt lebt nicht nur von ihm.” Gut möglich, dass Baumgart deshalb den laufstarken Dejan Ljubicic ins rechte Mittelfeld beordern wird, um durch den schnellen Österreicher eine weitere Option zu haben, Kostic auf dessen linker Seite einzuschränken.

Mit Ljubicic gegen Kostic: “Europa wäre richtig schön”

Ljubicic wurde in der letzten Partie in Leipzig zwar erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt, war zusammen mit Mark Uth jedoch einer der entscheidenden Spieler, dass die Geißböcke in der letzten halben Stunde noch einmal deutlich stärker wurden. Und so kann sich das Duo gute Chancen auf einen Platz in der Anfangsformation ausrechnen.

Überhaupt empfindet Ljubicic einen großen Ehrgeiz, der Eintracht und damit einem direkten Konkurrenten in der oberen Tabellenhälfte zu trotzen. “Ich denke immer nach vorne und nach oben, nicht nach unten”, sagte der 24-Jährige unter der Woche im Interview mit Sky. Damit meinte der Österreicher vor allem den Blick auf die Tabelle. “Wir wollen gegen Frankfurt drei Punkte holen. Wir müssen jede Woche gute Leistungen abliefern. Dann habe ich ein gutes Gefühl, dass mit dieser Mannschaft sehr viel geht.”

Wie viel gehen könnte, weiß Ljubicic längst. “Ich will das Unmögliche schaffen. Europa, das wäre richtig schön.” Dafür braucht es möglichst einen Dreier gegen Frankfurt. Denn dann könnte Köln eine Woche später in Fürth nachlegen und die heiße Phase der Saison mit zwei Erfolgserlebnissen starten. Die Geißböcke wissen: Vier oder sechs Punkte aus den nächsten zwei Spielen würden den FC in eine hervorragende Ausgangsposition befördern, um dann auch rechnerisch nahezu gesichert (mit Blick auf den Klassenerhalt) den Angriff nach oben zu starten.

So könnte der FC spielen: Horn – Schmitz, Kilian, Hübers, Hector – Ljubicic, Skhiri, Özcan, Kainz – Thielmann, Modeste

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