U19-Trainer Stefan Ruthenbeck blickt auf eine komplizierte Vorbereitung. (Foto: Bucco)

U19-Trainer Stefan Ruthenbeck blickt auf eine komplizierte Vorbereitung. (Foto: Bucco)

U19 vor dem Bundesliga-Start: “Schwierigste Vorbereitung, seit ich Trainer bin”

Es wird wieder ernst für die U19-Fußballer des 1. FC Köln: Zwei Monate nach dem letzten Pflichtspiel empfängt das Team am Samstag (13 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) in der Bundesliga West den SC Preußen Münster. Für die Kölner Talente wird es eine Reise ins Ungewisse.

Dem Trainer Stefan Ruthenbeck und seiner Mannschaft standen am Ende gerade einmal zwei Testspiele zur Verfügung, um sich während der Winterpause auf die Fortsetzung der Bundesliga vorzubereiten. Gegen den Senioren-Mittelrheinligisten Spvg. Frechen gab es einen 2:0-Erfolg und von der U19 der TSG Hoffenheim, Bundesligist aus der Süd-Staffel, trennte man sich mit 1:1.

Das Problem: Diese Spiele werden am Samstag fast einen Monat zurückliegen. Denn ab Mitte Januar musste die U19 gleich reihenweise ihre geplanten Testspiele absagen. Erkrankungen und insbesondere auch die Abstellungen für die U21 dünnten den Kader massiv aus. „Das war die schwierigste Vorbereitung, seitdem ich Trainer bin“, unterstreicht Ruthenbeck im Gespräch mit dem GEISSBLOG.

Diehl und Breuer brauchen noch Zeit

Und auch am Samstag kann der Trainer längst nicht alle Spieler aufbieten. So fällt das Sturm-Talent Justin Diehl weiter aus. Der 17-Jährige laboriert weiter an Kniebeschwerden, trainiert jedoch punktuell bereits wieder mit der Mannschaft. Bis er wieder vollumfänglich einsteigen kann, dürften laut Ruthenbeck jedoch noch zwei bis drei Wochen vergehen. 

Bei Simon Breuer dürfte es sogar noch etwas länger dauern. „Wir warten aktuell auf grünes Licht der Ärzte“, berichtet der Coach. Breuer laboriert an seiner Sprunggelenksverletzung aus dem vergangenen Jahr. Möglicherweise könne Breuer in der kommenden Woche zumindest teilweise ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Fehlen werden zudem weiterhin Mikail Özkan (Knieverletzung) und der angeschlagene Marlon Monning. Emin Kujovic ist mit der montenegrinischen Jugend-Auswahl unterwegs. Bei der U19 tut sich daher insbesondere auf den Innenverteidiger-Positionen eine Lücke auf.

“Dann kann ich keine Mannschaft aufbieten”

Rijad Smajic, der zuletzt dreimal bei der U21 aushalf und dort überzeugte, wäre daher gegen Münster Gold wert für den FC. Überhaupt hofft Ruthenbeck, möglichst viele jener Talente zurück in seiner Mannschaft zu wissen, die zuletzt bei der U21 aushelfen mussten. „Wenn wir wie zuletzt die Jungs wieder abgeben müssen, kann ich keine Mannschaft für das Spiel aufbieten“, unterstreicht Ruthenbeck. Am Mittwoch habe er gerade einmal 16 Feldspieler auf dem Trainingsplatz versammeln können. Entsprechend liefen auch die Gespräche mit dem U21-Coach Mark Zimmermann mit Blick auf das Wochenende. Die U21 ist parallel zur U19 in Bonn im Einsatz.

Mit Blick auf die Tabelle äußert Ruthenbeck zum anstehenden Spiel: „Für eine gute Platzierung müssen wir gewinnen. Das wird gegen Münster aber keine Selbstverständlichkeit. Die Duelle waren in der Vergangenheit oftmals sehr eng. Wir brauchen eine Klasseleistung, um Münster zu schlagen.“ Die Gäste haben zudem den Vorteil, bereits ein Liga-Spiel absolviert zu haben. In der Vorwoche gab es eine 1:3-Heimpleite gegen Schalke. Mit einem Sieg könnte der FC in der Tabelle an Münster vorbeiziehen. 

Der Spitzenreiter Dortmund ist zwar außer Reichweite, aber Bayer Leverkusen auf dem zweiten Platz liegt nur vier Punkte entfernt – und der FC hat ein Spiel weniger absolviert. „Wir wollen den einen oder anderen oben in der Tabelle ärgern und oben noch einmal angreifen“, gibt Ruthenbeck die Marschroute vor. Nach der holprigen Vorbereitung liegt der Fokus bei der U19 aber zunächst einmal darauf, wieder in den Spielrhythmus zu finden. Dies dürfte für die nächsten Wochen anstrengend genug werden.

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