Alexander Wehrle war von 2013 bis 2022 FC-Geschäftsführer. (Foto: Bucco)

Alexander Wehrle war von 2013 bis 2022 FC-Geschäftsführer. (Foto: Bucco)

Die Ära Wehrle ist offiziell zu Ende: So läuft der Abschied!

Der 1. FC Köln und Alexander Wehrle gehen ab dem 12. März getrennte Wege. Der Geschäftsführer der Geißböcke und der Klub gaben am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass Wehrle nur noch in zwei Abstimmungen auf Verbandsebene für den FC tätig sein und die Geißböcke vertreten wird. Zum 20. März wird dann der Vertrag des 47-Jährigen offiziell beendet, sodass Wehrle seine Tätigkeit beim VfB Stuttgart aufnehmen kann. Damit geht eine neunjährige Ära zu Ende.

Im Januar 2013 war Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart zum 1. FC Köln in die Geschäftsführung gewechselt. Fast ein Jahrzehnt später kehrt der gebürtige Schwabe in seine Heimat zurück und wird Vorstandsvorsitzender des VfB. Der Wechsel war bereits vor Wochen perfekt gemacht worden. Am Aschermittwoch gaben die Geißböcke nun die Details der Trennung und den Zeitplan bekannt.

“Alexander Wehrles letzter Tag als Geschäftsführer des 1. FC Köln wird am Samstag, 12. März 2022, sein. Wehrles Vertrag läuft danach am 20. März 2022 aus”, gaben die Geißböcke in einer Mitteilung bekannt. “In den Tagen zuvor wird der langjährige FC-Geschäftsführer noch als Repräsentant des 1. FC Köln gemeinsam mit Philipp Türoff an der digitalen Vollversammlung der DFL am 8. März 2022 teilnehmen und am 11. März 2022 beim DFB-Bundestag für den 1. FC Köln abstimmen.”

Abschied vor Publikum in Müngersdorf?

Bereits jetzt weilt Wehrle im Urlaub, arbeitet nicht mehr im Geißbockheim. Einzig als Stimmberechtigter für die DFL und den DFB im Namen des FC wird der 47-Jährige noch einmal aktiv werden, ehe er nach Stuttgart zurückkehren wird. Ob er vor einem der beiden Heimspiele im März gegen Hoffenheim oder Dortmund offiziell im RheinEnergieStadion verabschiedet werden wird, teilte der FC zunächst nicht mit.

„Wir möchten Alexander Wehrle einen sehr wertschätzenden Abschied ermöglichen”, teilte jedoch Präsident Werner Wolf mit, was auf eine offizielle Verabschiedung schließen lässt. “Er hat seine große Professionalität, mit der er den 1. FC Köln in den vergangenen Jahren geprägt hat, auch in dieser Phase unter Beweis gestellt. Er hat die Übergabe sehr gut organisiert.“

“Danke, FC. Danke, Köln. Tschüssle.”

Wehrle teilte mit, dass ihm nun emotionale Tage bevor stünden. „Mit vielen sehr unterschiedlichen Menschen und einem großartigen Team am Geißbockheim bin ich beim FC seit 2013 einen gemeinsamen Weg gegangen, durch dick und dünn”, sagte der Noch-Geschäftsführer. “Ich kann mit gutem Gewissen und dem Gefühl gehen, dass ich einen FC hinterlasse, der wirtschaftlich, strukturell und sportlich stabil aufgestellt ist. Es war mir eine Ehre, für den 1. FC Köln zu arbeiten.” Und weiter: “Ich habe beim FC und in Köln Freunde fürs Leben und eine zweite Heimat gefunden. Ein Stück von mir bleibt sicher hier. Danke, FC. Danke, Köln. Tschüssle.”

Nach fast zehn Jahren, acht vollen Spielzeiten und zwei halben Saisons, geht die Ära Wehrle nun also beim 1. FC Köln zu Ende. Ein Jahrzehnt, in dem die Geißböcke aus dem Absturz in die Zweite Liga und der Fast-Insolvenz wieder empor stiegen bis in die Europa League, erneut abstürzten, abstiegen und in den Folgejahren beinahe wieder zu einem Fahrstuhlklub geworden wären, nun aber wieder auf dem Weg nach oben scheinen – Wehrle scheidet aus nach einer Dekade, die alles war, nur nie langweilig oder berechenbar.

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