FC-Trio bringt Chabot Glück – Wehrle bedauert Funkel-Aus

Jeff Chabot holte am Samstag mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal. (Foto: IMAGO / Eibner)
Jeff Chabot holte am Samstag mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal. (Foto: IMAGO / Eibner)

Riesiger Jubel beim VfB Stuttgart und damit auch bei einigen früheren Akteuren des 1. FC Köln: Mit dem Erfolg im Pokal-Finale gegen Arminia Bielefeld haben die Schwaben den ersten Titel seit 18 Jahren geholt. Ein FC-Trio brachte Glück.

Alexander Wehrle sah erstaunlich frisch aus, als er Sonntagvormittag aus Berlin dem Sport1-Doppelpass zugeschaltet war. Nur zwei, drei Stunden habe der Vorstandsboss nach dem DFB-Pokal-Triumph seines VfB Stuttgart (4:2 gegen Arminia Bielefeld) geschlafen. Trotz Titel und kurzer Nacht dachte Wehrle auch an seinen langjährigen Club, den 1. FC Köln.

Zum Abschluss seines kurzen Auftritts in der Talkrunde grüßte der Ex-Geschäftsführer der Geißböcke einerseits den früheren FC-Profi Neven Subotic, der als Gast in der Runde saß – und andererseits natürlich auch Friedhelm Funkel, der aufgrund von Problemen bei der Anreise ebenfalls nur virtuell an der Sendung teilnehmen konnte.

„Schade, dass Friedhelm nicht weitermacht“

Wehrle kennt und schätzt Funkel durch dessen Engagement in Köln im Abstiegskampf der Saison 2020/21, als über die Relegation in Kiel der Klassenerhalt gelungen war. Nach dem Aufstieg in der Vorwoche sagte der VfB-Boss nun bei Sport1: „Ich finde es schade, dass Friedhelm nicht weitermacht.“ Diese Entscheidung hatte Funkel selbst am Freitag verkündet. Auch im Doppelpass äußerte er sich noch einmal ausführlich zu seinem Abschied (der GEISSBLOG berichtete).

Währenddessen reisten Wehrles Stuttgarter aus der Hauptstadt in die Heimat, um mit den VfB-Fans weiterzufeiern. Mittendrin im Getümmel: Jeff Chabot. Mit dem DFB-Pokal holte der frühere Abwehrchef des FC den ersten großen Titel seiner Karriere. Der 27-Jährige stand in der Final-Startelf, musste dann nach 76 Minuten verletzt raus.

Leart Pacarada, Linton Maina und Mark Uth (v.l.) drückten im Chabot-Trikot im Berliner Olympiastadion die Daumen. (Foto: instagram.com/leartpaqarada19)
Leart Pacarada, Linton Maina und Mark Uth (v.l.) drückten im Chabot-Trikot im Berliner Olympiastadion die Daumen. (Foto: instagram.com/leartpaqarada19)

Auf der Tribüne saßen drei Daumendrücker aus Köln. Leart Pacarada, Linton Maina und Mark Uth, seit der gemeinsamen FC-Zeit mit dem „Türsteher“ befreundet, fieberten im Olympiastadion in Chabot-Trikots mit, unterstützten ihren ehemaligen Mannschaftskollegen live vor Ort.

Justin Diehl blieb im Übrigen ebenfalls nur eine Zuschauerrolle. Das Kölner Eigengewächs gehörte nicht zum Final-Kader des VfB. Überhaupt zählte der Flügelstürmer, auch aufgrund einer Muskelverletzung, seit Anfang März nicht mehr zum Aufgebot des Stuttgarter Bundesliga-Teams. Pokalsieger darf sich Diehl dennoch nennen. Auf dem Weg nach Berlin wurde er zweimal als Joker eingewechselt (45 Minuten Einsatzzeit).

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