„Kritiker können leise sein“: FC-Profi feiert doppelte Meisterschaft

Jusuf Gazibegovic feierte mit dem 1. FC Köln und mit Sturm Graz die Meisterschaft. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Jusuf Gazibegovic feierte mit dem 1. FC Köln und mit Sturm Graz die Meisterschaft. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Genau dieses Saisonende hatte sich Jusuf Gazibegovic erträumt. Der Winter-Zugang hat nicht nur mit dem 1. FC Köln die Zweitliga-Meisterschaft geholt, sondern auch mit seinem Ex-Club Sturm Graz den Titel in Österreicher gefeiert. Durchaus mit Genugtuung.

Sieben Tage, zwei Meisterschalen: Für Jusuf Gazibegovic hätte die Saison nicht krönender enden können. Am vergangenen Sonntag hatte der Rechtsverteidiger mit dem 1. FC Köln den Aufstieg und den Zweitliga-Titel erlangt. Am Samstag reckte er nun die nächste Schale in die Höhe, feierte mit Sturm Graz erneut die österreichische Meisterschaft.

Bis zu seinem FC-Wechsel im Januar war Gazibegovic in Graz unumstrittener Stammspieler gewesen. Mit 14 Bundesliga-Einsätzen trug er zu Sturms Titelverteidigung bei  – und darf sich jetzt doppelter Meister nennen. Der 25-Jährige fieberte am Samstag live im Stadion mit, als sich die Grazer in einem Herzschlagfinale 1:1 von Verfolger Wolfsberg trennten und so Platz eins behaupteten.

Gazibegovic fühlt sich bestätigt

„Was für eine Woche“, schreibt Gazibegovic auf Instagram und zeigt eine Collage aus zwei Fotos. Einmal mit der silbernen Zweitliga-„Radkappe“ im RheinEnergieStadion und dann mit dem goldenen „Meisterteller“ der österreichischen Bundesliga.

Schon vor Anpfiff der Partie in Graz hatte der FC-Profi am Sky-Mikrofon Rede und Antwort gestanden und noch mal an seinen Winter-Transfer aus der Champions League in die 2. Liga zurückgedacht. „Ich habe viele negative Kommentare gelesen zu diesem Wechsel“, erinnerte sich Gazibegovic: „Aber ich habe immer auf mein Bauchgefühl gehört, hatte einen klaren Plan, wollte Schritt für Schritt gehen.“

Jetzt spiele ich in der ersten Bundesliga, habe alles richtig gemacht.

Jusuf Gazibegovic

Nach dem geglückten Aufstieg konnte er durchaus mit Genugtuung feststellen: „Jetzt spiele ich in der ersten Bundesliga, habe alles richtig gemacht. Jetzt können auch die letzten Kritiker leise sein und wissen Bescheid, warum ich das gemacht habe.“ Sein Plan ist voll aufgegangen – und wurde mit zwei Meistertiteln belohnt.

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