Sebastian Andersson hat beim 1. FC Köln keine Zukunft mehr. (Foto: Bucco)

Sebastian Andersson hat beim 1. FC Köln keine Zukunft mehr. (Foto: Bucco)

Noch ohne Tor: Fragte Braunschweig bei Andersson an?

Sebastian Andersson hat am Mittwoch beim 1. FC Köln das Training wieder aufgenommen. Der Schwede wollte die Vorbereitung eigentlich nutzen, um seine Position beim FC zu verbessern. Das gelang ihm bislang jedoch nicht. Ein Zweitliga-Aufsteiger fragte nun offenbar beim Mittelstürmer an. Doch der 30-Jährige hat wohl andere Vorstellungen.

Als Sebastian Andersson am Mittwochvormittag auf den Trainingsplatz eins des 1. FC Köln kam, waren auch seine Sturmkollegen mit dabei: Anthony Modeste, Tim Lemperle, Florian Dietz, Sargis Adamyan und Maximilian Schmid. Sogar Steffen Tigges begann die Einheit mit der Mannschaft. Der Neuzugang von Borussia Dortmund ist wieder fast vollständig belastbar.

Die Testspiele am Samstag (AC Mailand) und Sonntag (Kickers Offenbach) kommen für Tigges zwar noch zu früh. Aber eine Woche später gegen Nijmegen dürfte der Mittelstürmer sein Debüt im FC-Trikot feiern. Ob Andersson dann noch bei den Geißböcken sein wird?

Braunschweig fragte wohl an

Klar ist: Bislang konnte Andersson seinen Status bei den Geißböcken nicht verbessern. In den Testspielen blieb er als einziger Stürmer noch ohne Tor, war weniger torgefährlich als die Kollegen und bekam sogar weniger Spielzeit als Modeste, Dietz und Lemperle, weil er gegen Zürich gar nicht eingesetzt wurde. Und auch im Training hinterließ der 30-Jährige bislang nicht den Eindruck eines Spielers, der alles aus sich heraus holt, um doch noch einen der begehrten Kaderplätze zu ergattern.

Dazu passt, dass im Hintergrund die Anfragen für den Schweden konkreter werden. Die Braunschweiger Zeitung berichtet, Eintracht Braunschweig habe sich nach dem Angreifer erkundigt. Der Zweitliga-Aufsteiger hatte aber wohl von vorne herein keine Chance. Zwar heißt es, der Spieler hätte in die Kriterien des sogenannten “Verpflichtungshandbuchs” gepasst, das laut des Berichts potenzielle Neuzugang in drei Bereichen begutachtet: sportliche Qualität, Charakter, und Kommunikation.

Wo sieht sich Andersson selbst?

Doch dürfte Andersson das Budget des frisch gebackenen Zweitligisten deutlich gesprengt haben. Der Stürmer verdient beim FC über zwei Millionen Euro pro Jahr. Selbst für einen großen Zweitligisten mit Erstliga-Ambitionen wäre der Schwede nicht zu bezahlen – auch bei einem deutlichen Gehaltsverzicht -, ganz zu schweigen von einem Aufsteiger aus der Dritten Liga. Zumal Andersson selbst den Anspruch formuliert, weiterhin erstklassig zu spielen – ob in Deutschland oder anderswo.

Allerdings dürfte das Braunschweiger Interesse dem Stürmer keinen Gefallen tun. Zumindest insofern, als dass die Eintracht nicht zu jenen Klubs zählt, die sich Andersson selbst vorstellen dürfte. Doch der Markt gestaltet sich schwierig, besonders für ältere Spieler mit einer Verletzungshistorie. Daher könnte die vermeintliche Anfrage der Eintracht darauf hindeuten, dass es für Andersson schwer wird einen Klub mit jenen Ambitionen zu finden, die der Spieler selbst für sich formuliert. Zumal sich Braunschweig bislang auf dem Transfermarkt vor allem im Nachwuchs oder auf den Tribünen von Bundesligisten bedient hat. Nicht aber bei einem Spieler, der sich beim FC eigentlich als Stammspieler sieht.

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