Sargis Adamyan im Test gegen den VfB Stuttgart. (Foto: 1. FC Köln)

Sargis Adamyan im Test gegen den VfB Stuttgart. (Foto: 1. FC Köln)

“Nicht das, was ich sehen will”: Das sagt Baumgart zur Pleite gegen Stuttgart

Der 1. FC Köln hat sein Freundschaftsspiel in Austin gegen den VfB Stuttgart verloren. Insbesondere mit der ersten Halbzeit war Trainer Steffen Baumgart alles andere als einverstanden. Nach der wohlverdienten Pause liegt vor den Geißböcken in der Vorbereitung auf die Rückrunde einiges an Arbeit. Nach der 2:4 (0:4)-Niederlage sprach FC-Trainer Steffen Baumgart über…

Aus Austin berichtet Sonja Eich

…die Pleite gegen Stuttgart: „Wenn wir die erste Halbzeit sehen, hört sich das doof an, waren wir aber genauso oft im Strafraum wie der Gegner. Wir sind nur nicht zum Abschluss gekommen und Stuttgart vier Mal. Dinge, die normalerweise nicht passieren dürfen, passieren uns im Moment. Man merkt, dass die Jungs nicht mehr die Klarheit und die Frische haben. Ich werte das leistungsmäßig jetzt aber nicht mehr aus, weil alle froh sind, dass wir uns erst am 8. Dezember wieder sehen. Ich hoffe, dass wir dann gesund und klar in die Vorbereitung gehen können.“ 

…die einfachen Gegentore: „Die Dreierkette mit Soldo im Zentrum war besser als mit Hübi. Das ist eine Gewöhnungssache, auch mit dem Rausschieben. Das hatte aber nichts mit den Gegentoren zu tun. Das 0:1 ist nach einer Ecke, was wir normalerweise besser verteidigen. Dann kriegen wir einen Schuss durch die Beine, was wir immer wieder versuchen zu verhindern. Das lag aber auch daran, dass Jeff erst wieder sein erstes Spiel gemacht hat. Das dritte Tor darf gar nicht passieren mit dem Konter. Es haben in der ersten Halbzeit viele Dinge nicht funktioniert, obwohl wir gute Ansätze hatten.“ 

In der Vorbereitung haben wir eine Menge zu tun

Steffen Baumgart

…die Einstellung seiner Mannschaft: „Ein 0:4 zur Halbzeit schmerzt – und zwar richtig. Das nützt es mir auch nichts zu sagen, dass wir die zweite Halbzeit 2:0 für uns entschieden haben. Das war dann nur noch Kosmetik. Wir spielen Fußball und das muss ich annehmen. Wenn ich bei den Alten Herren spiele, will ich das auch gewinnen. Ansonsten habe ich auf dem Platz nichts zu suchen. Der Einzige, der das Spiel angenommen hat, war Jonas Hector. Er hat sich gewehrt und hatte eine Klarheit. Alle anderen haben es geschehen lassen. Das ist nicht das, was ich sehen will. So ein Testspiel hatten wir noch nicht. Das ist für mich schwer zu erklären und hat auch nichts damit zu tun, dass das Jahr vorbei ist. Deswegen gab es eine klare und deutliche Ansprache. Unabhängig davon war die zweite Halbzeit besser.“

…seine Stimmung nach dem letzten Spiel des Jahres: „Ich bin nicht verärgert. Mich ärgert die Situation und die erste Halbzeit. Ich gehe nicht mit einem Bauchgrummeln in den Urlaub. Das wird heute Abend abgehakt und dann fahren wir runter, um mit voller Konzentration in die Vorbereitung zu gehen. Da haben wir eine ganze Menge zu tun.” 

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