Ellyes Skhiri ist mit Tunesien bei der WM ausgeschieden. (Foto: IMAGO / Xinhua)

Ellyes Skhiri ist mit Tunesien bei der WM ausgeschieden. (Foto: IMAGO / Xinhua)

Skhiri bei der WM ausgeschieden – Gerüchte über Interesse aus der Bundesliga

Mit Ellyes Skhiri ist am Mittwoch der einzige WM-Fahrer des 1. FC Köln ausgeschieden. Trotz des 1:0-Sieges über Weltmeister Frankreich reichte es für Tunesien nicht für das Achtelfinale. Während Skhiris Traum von der Weltmeisterschaft nun vorbei ist, gehen die Spekulationen um seine Zukunft jedoch weiter.

15 Sekunden vor dem Ablauf der achtminütigen Nachspielzeit hatte Antoine Griezmann für Frankreich den Ausgleich zum 1:1 geschossen. Mit diesem Ergebnis wären die Tunesier um Ellyes Skhiri ohnehin sicher ausgeschieden gewesen. Doch auch die Tatsache, dass der Treffer vom VAR wieder einkassiert wurde, änderte letztlich nichts mehr am Aus der Nordafrikaner bei der WM. Da zeitgleich Australien gegen Dänemark gewonnen hatte, war das Ergebnis der Tunesier gegen den amtierenden Weltmeister letztlich unbedeutend.

So nützte es auch nichts, dass Kölns Mittelfeldspieler das Tor zum 1:0 durch Wahbi Khazri mit einer Balleroberung am Mittelkreis eingeleitet hatte. Für Skhiri und Tunesien steht nun trotzdem das zweite Aus in Folge nach der Vorrunde zu Buche. Für den 1. FC Köln steht derweil die Prämie fest, die der Verein für seinen einzigen WM-Fahrer erhält: Durch die 10.000 Euro, die die Klubs pro Spieler und abgestelltem Tag bekommen, können sich die Geißböcke über 180.000 Euro freuen.

Dortmund und Sevilla an Skhiri interessiert?

Zudem kann der FC noch vor dem Jahreswechsel mit einer Rückkehr des 27-Jährigen rechnen. Während die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart das Training am 8. Dezember wieder aufnimmt, wird der Tunesier jedoch zunächst in den Urlaub gehen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass Skhiri noch vor der Weihnachtspause vom 24. Dezember bis zum 2. Januar wieder am Geißbockheim aufschlägt.

Wie lange Skhiri allerdings noch das FC-Trikot tragen wird, ist dieser Tage mehr als ungewiss. Zuletzt hatte Michael Reschke, Vertreter von Skhiris Berateragentur ICM Stellar, deutlich gemacht, dass ein Verbleib des Mittelfeldspielers über den Sommer hinaus unwahrscheinlich sei (hier mehr dazu).

Auch ein Abgang Skhiris in diesem Winter ist dabei nicht ausgeschlossen. Schließlich wäre das am 1. Januar öffnende Transferfenster noch die einzige Gelegenheit für die Kölner, eine Ablösesumme für Skhiri zu generieren. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte über Interessenten aus Frankreich, wo Skhiri geboren und aufgewachsen ist. Nach Aussagen des Transfer-Experten Ekrem Konur sollen inzwischen aber auch der FC Sevilla sowie Bundesliga-Konkurrent Borussia Dortmund die Fühler nach dem FC-Profi ausgestreckt haben.

Wie die Sport Bild berichtet, soll der 1. FC Köln einem Winter-Verkauf ab einer Transfersumme von sechs Millionen Euro offen gegenüberstehen. Sportchef Christian Keller hatte während der Promotion-Reise nach Austin derweil klar gemacht, dass die sportlichen Ziele des FC über möglichen Transfererlösen stünden. Entsprechend werden die Geißböcke genau abwägen, inwieweit sie ihre Ziele in der Rückrunde auch ohne ihren Mittelfeldmotor erreichen könnten. Sicher ist unterdessen: Der Poker um die Dienste von Ellyes Skhiri werden wohl erst im Januar richtig an Fahrt aufnehmen.

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