Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

Winter-Abgänge beim 1. FC Köln? Berater forciert Skhiri-Abschied

Der 1. FC Köln bereitet sich auf den Winter-Transfermarkt vor. Die Geißböcke suchen nach einem neuen Stürmer, würden darüber hinaus nur etwas machen, wenn ein Spieler den FC verlassen würde. Ellyes Skhiri ist ein möglicher Kandidat. Seine neue Berateragentur forciert nun einen Abschied spätestens im Sommer. Derweil gibt es neue Vertragsinhalte bei Timo Hübers.

Wenn man Christian Keller dieser Tage fragt, ob der 1. FC Köln im Winter einen Spieler abgeben wird, dann sagt der Sportchef: “Das glaube ich nicht.” Der Grund: “Bisher ist noch kein Spieler auf uns zu gekommen, dass er weg möchte.” Viele Kandidaten dürfte es auch nicht geben. Steffen Baumgart verteilte die Spielzeiten in der verkürzten Hinrunde auf fast alle Schultern.

Eine Unzufriedenheit herrscht daher nicht im Kader. Der FC wäre, wenn überhaupt, aus finanziellen Gründen möglicherweise geneigt bei einem entsprechenden Angebot zu überlegen. “Am Schluss ist es für uns eine Abwägung. Wären wir sportlich in der Lage, den betreffenden Spieler aus dem bestehenden Kader gleichwertig zu ersetzen? Das sportliche Ziel steht vor Transfererlösen”, sagte Keller.

Kann sich der FC einen Skhiri-Abgang leisten?

Damit machte der Sportchef auch klar: Selbst bei finanziell reizvollen Angeboten müsste der FC überlegen. Und da kommt Ellyes Skhiri ins Spiel. Nicht, dass es offene Interessenten für den Tunesier geben würde. Seit Jahren gibt es Spekulationen, konkret wurde es aber nie. Nun spielt der Sechser die WM in Katar, sein Vertrag läuft 2023 aus. Naturgemäß bleibt die Frage: Kann sich der 1. FC Köln leisten, den Spieler im Sommer 2023 ablösefrei zu verlieren?

Skhiri hat jüngst die Berateragentur gewechselt, wird jetzt von ICM Stellar vertreten. Stellars Europa-Chef ist Michael Reschke, der langjährige Manager von Bayer Leverkusen, Bayern München und VfB Stuttgart. Reschke äußerte sich im Express über die Zukunft des 27-Jährigen – und das klingt nicht nach einem Verbleib in Köln. “Er ist in den vergangenen Jahren ein bisschen unter dem Radar gelaufen, weil man seine Qualitäten nicht auf den ersten Blick erkennt”, sagte Reschke.

Ellyes Skhiri zu halten, wird sehr, sehr schwer

Michael Reschke

Und weiter: „Wir werden natürlich auch mit dem FC sprechen, wie die Konditionen für eine Verlängerung sind. Man muss realistisch sagen: Es ist für Köln nicht unmöglich, Ellyes Skhiri zu halten, aber es wird sehr, sehr schwer.” Das heißt: Ein Sommer-Abschied scheint von Berater-Seite so gut wie entschieden. Bleibt die Frage: Was will der Spieler? Eine Rückkehr nach Frankreich? Ein Verbleib in der Bundesliga? Oder das große Geld auf der Insel, sofern es überhaupt Interessenten geben sollte?

Reschke will nichts überhasten, machte deutlich, dass ein Winter-Transfer unwahrscheinlich ist. “Für den FC dürfte ein Transfer nur Sinn machen, wenn man mit dem Geld einen adäquaten Ersatz auf seiner Position findet, der über den Sommer hinaus unterschreibt. Oder wenn man Skhiri intern ersetzt, dafür aber die Mittel nutzt, um eine andere Schwachstelle im Kader zu beheben.”

Hübers mit Ausstiegsklausel?

Derweil ist längst bekannt, dass sich der auslaufende Vertrag von Timo Hübers nach einer bestimmten Anzahl an Einsätzen automatisch verlängern wird. Nun wurde zudem bekannt, dass in diesem Fall eine festgeschriebene Ablösesumme im neuen Vertrag aktiv werden würde. Laut des kicker soll diese bei im mittleren einstelligen Millionenbetrag liegen. Auch wenn Hübers mehr wert sein sollte: Zum Abschluss des Vertrags im Frühsommer 2021 war eine solche Summe realistisch. Nun würde der FC wohl mehr bekommen – ein Dilemma ähnlich dessen von Salih Özcan.

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