Der 1. FC Köln hofft weiter auf Vertragsverlängerungen mit Linton Maina und Dejan Ljubicic. Nun könnte aber ausgerechnet Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart dazwischen grätschen.
Bereits Anfang Dezember hatte es ein öffentlich kolportiertes Interesse vom 1. FC Union Berlin an Dejan Ljubicic gegeben. Horst Heldt, der den Österreicher vor seiner Entlassung beim 1. FC Köln im Sommer 2021 einst von Rapid Wien ans Geißbockheim geholt hatte, wollte den Mittelfeldspieler dem Vernehmen nach bereits im Winter zu seinem neuen Club holen. Seit dem 1. Juli 2024 ist Heldt Geschäftsführer bei den Eisernen.
Nun könnte die Spur an die Alte Försterei noch einmal deutlich heißer werden, denn inzwischen ist nicht nur Heldt bei den Berlinern, sondern seit Anfang des Jahres mit Steffen Baumgart auch ein ehemaliger Trainer von Ljubicic. Beide hatten beim FC zwei Jahre lang erfolgreich zusammengearbeitet, ehe es für den FC mit Baumgart in der Saison 2023/24 sportlich bergab ging und Ljubicic selbst nicht mehr an seine Top-Form anknüpfen konnte.
Ljubicic kann sich FC-Verbleib vorstellen
Wie die BILD nun berichtet, sollen Baumgart und Heldt versuchen, den 27-Jährigen von einem Wechsel nach Köpenick zu überzeugen. Ljubicic wäre im Sommer nach vier Jahren beim FC ablösefrei zu haben. Wie der Spieler selbst über seine Zukunft denkt, ist derzeit unklar. Ljubicic hat sich seit Wochen nicht mehr öffentlich geäußert – und will zunächst den Ausgang der Saison und damit die Liga-Zugehörigkeit des FC abwarten.
Ein Abschied vom Geißbockheim ist dabei alles andere als in Stein gemeißelt. Hatte Ljubicic den FC vor anderthalb Jahren noch in Richtung Wolfsburg verlassen wollen, kann sich der Österreicher, so ist zu hören, einen Verbleib inzwischen jedoch wieder gut vorstellen. Vorausgesetzt jedoch, der FC spielt in der kommenden Saison in der Bundesliga.
Damit kann Union punkten – auch Maina im Fokus
Diese Sicherheit hätte Ljubicic bei Union Berlin bereits jetzt. Die Baumgart-Truppe ist seit fünf Spieltagen ungeschlagen und holte dabei sogar ein Remis gegen den FC Bayern und sowie Bayer Leverkusen. Fünf Spieltage vor Saisonende haben die Berliner damit bereits zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Zum jetzigen Zeitpunkt befänden sich Heldt und Baumgart daher in einer guten Verhandlungsposition.
Der 1. FC Köln bleibt jedoch weiter der erste Ansprechpartner für Ljubicic. Gleiches gilt im Übrigen auch für Linton Maina, für den es ebenfalls aus der Hauptstadt Interesse geben soll. Genau wie Ljubicic ist auch der Angreifer im Sommer ablösefrei, allerdings hat sich Maina bereits deutlich zu einer Zukunft beim FC bekannt, sollten die Kölner am Ende der Saison die Bundesliga-Rückkehr feiern können.
Die Kölner Verantwortlichen sowie alle an den Spielern interessierten Vereine werden sich daher wohl noch gedulden müssen, ehe das Duo eine Entscheidung über seine Zukunft fällt. Aus alter Verbundenheit dürften Horst Heldt und Steffen Baumgart dem FC wohl Kampf um den Aufstieg die Daumen drücken – mit Blick auf die beiden FC-Profis jedoch womöglich auch ein wenig auf das Gegenteil hoffen.







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