Carlson unzufrieden nach Klassenerhalt: „Da fehlte das Feuer“

Noah Eberhardt, Britta Carlson und Jaqueline Dünker vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Noah Eberhardt, Britta Carlson und Jaqueline Dünker vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln bleiben erstklassig. Den Klassenerhalt verdanken sie jedoch nicht einem eigenen Erfolg, sondern Turbine Potsam. Trainerin Britta Carlson zeigte sich mit dieser Art der Rettung sichtlich unzufrieden.

Trotz einer klaren 0:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt können die Frauen des 1. FC Köln für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, Turbine Potsdam, verlor sein Spiel gegen Bayer Leverkusen – damit beträgt der Rückstand auf die Geißböcke sieben Punkte bei nur noch zwei verbleibenden Spielen. Ein sportliches Überholen ist für Potsdam damit nicht mehr möglich.

Dass der Ligaverbleib quasi „auf der Couch“ gesichert wurde, stößt Trainerin Britta Carlson allerdings bitter auf. „Ich fand es nicht gut, dass wir auf der Couch den Klassenerhalt geschafft haben“, erklärte sie deutlich. Ihrer Mannschaft war die Spannungslosigkeit offenbar anzumerken – gegen Frankfurt zeigte das Team eine Leistung, mit der sowohl das Team, als auch Carlson unzufrieden war: „Das spiegelt auch unser Training in den letzten beiden Tagen wider – da fehlte so ein bisschen das Feuer.“

Kein Ausruhen trotz Sicherheit

Obwohl die wichtigste sportliche Frage der Saison nun beantwortet ist, warnt Carlson davor, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Die 47-Jährige sieht in der nun sicheren Klassenzugehörigkeit sogar eine mögliche Gefahr: „Ich weiß nicht, ob es unbewusst ist, aber ich glaube, dass dadurch bei manchen ein bis zwei Prozent weniger da sind. Das ärgert mich – das ist nicht mein Anspruch.“

Die klare Ansage der Trainerin: Jetzt beginnt die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben, mit voller Intensität. „Ich wollte die maximale Anzahl an Punkten aus den Spielen holen“, sagte Carlson, die betonte, dass man auch gegen Frankfurt hätte mehr erwarten dürfen. Sie fügte hinzu: „Die Mädels wissen, was die nächste Woche auf sie zukommt: Harte Arbeit“ – denn Ausruhen gibt es bei ihr nicht.

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