Der 1. FC Köln muss auch im Heimspiel gegen Hertha BSC auf Timo Hübers verzichten. Der Kapitän fehlt nach wie vor krank. Mit Neo Telle hat sich zudem ein weiterer Innenverteidiger abgemeldet.
Timo Hübers hat es ordentlich erwischt. Nachdem sich der Kapitän in der vergangenen Woche kurz vor der Abreise nach Paderborn aufgrund eines Magen-Darm-Infektes hatte abmelden müssen, fehlt der Innenverteidiger weiter im Training. Auch für das kommende Heimspiel gegen Hertha BSC ist der 28-Jährige noch keine Option. Das bestätigte FC-Trainer Gerhard Struber am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Darüber hinaus muss auch Neo Telle passen, auch der Youngster fehlt krank. Dafür kehren mit Dominique Heintz und Julian Pauli zwei andere Innenverteidiger in den Kader zurück. „Bei Heintzi schaut es so aus, dass er verfügbar ist“, sagte Struber zwei Tage vor dem Spiel, nachdem der Routinier nach überstandener Muskelverletzung „alle Trainings mitmachen“ konnte.
Für Pauli schließt sich der Kreis
Pauli, der seit vergangener Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann, in Paderborn aber noch geschont wurde, wird ebenfalls zurückkehren. „Er macht richtig gute Schritte, auch was die Verfügbarkeit angeht. Es schreit nach Einsatzzeit“, meinte der FC-Trainer. Für Pauli wird sich dabei am Samstag ein Kreis schließen: Anfang Dezember hatte sich der Youngster im Pokalspiel gegen die Hertha die schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Nun wird der Abwehrspieler ausgerechnet gegen Berlin in den Kader zurückkehren.
In der Offensive können Struber und der FC auf Mark Uth und Luca Waldschmidt zählen. Letzterer war in dieser Woche nach einer Blessur aus dem Paderborn-Spiel kürzer getreten, soll aber am Donnerstag wieder auf den Platz zurückkehren. „Wir hoffen, dass er die Schmerzen handlen kann“, sagte Struber. Uth, der in Paderborn zwar dabei war, aber nicht zum Einsatz kam, sei derweil „stabil“. Darüber hinaus kehrt Dejan Ljubicic nach abgesessener Gelbsperre zurück.
Downs erst am Montag vollständig zurück
Noch keine Option ist derweil Damion Downs. Der Angreifer ist nach seinem Handbruch in dieser Woche zunächst teil-integriert ins Mannschaftstraining einstiegen. Noch darf der 20-Jährige nicht auf die Hand fallen, weshalb Downs derzeit noch aus Zweikämpfen herausgehalten wird. Am Montag soll der Torjäger dann wieder voll einsteigen und gegen Fürth sein Comeback feiern. Ebenfalls fehlen werden Jacob Christensen, Linton Maina und Jusuf Gazibegovic. Die Prognose „auf eine baldige Rückkehr“ bei dem am Sprunggelenk verletzten Duo stünden jedoch „sehr gut“.
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