Erstes Funkel-Training in Bildern – so will er den Aufstieg schaffen

Friedhelm Funkel bei seiner Ansprache im Mannschaftskreis. (Foto: Bucco)
Friedhelm Funkel bei seiner Ansprache im Mannschaftskreis. (Foto: Bucco)

Beim 1. FC Köln kehrt nach dem großen Beben langsam wieder der Alltag zurück. Am Dienstag leitete Friedhelm Funkel vor zahlreichen Fans seine erste Einheit. So lief das erste Training mit dem Struber-Nachfolger.

Friedhelm Funkel hatte an seinem zweiten Arbeitstag als Trainer des 1. FC Köln früh am Geißbockheim aufschlagen wollen. Entsprechend war der 71-Jährige bereits um 6.30 Uhr in seiner Heimat Krefeld losgefahren. Angesichts des Verkehrs benötigte der Trainer jedoch anderthalb Stunden für die rund 65 Kilometer, sodass Funkel erst um 8 Uhr die Geschäftsstelle im Grüngürtel betreten konnte.

Danach ging es für den erfahrenen Fußballlehrer jedoch endlich los. Zunächst besprach sich Funkel mit seinem Trainerteam und bereitete die erste Einheit im Franz-Kremer-Stadion vor. Dann trafen nach und nach auch die ersten Spieler am Geißbockheim ein. Gegen 10 Uhr richtete der Trainer schließlich erstmals das Wort an die versammelte Mannschaft.

So bereitet Funkel das Team auf das Finale vor

„Ich werde ab morgen einige Gespräche führen, um ein Gefühl für die Mannschaft und die Situation zu bekommen“, sagte Funkel bereits am Montag bei seiner Vorstellung und zeigte sich überzeugt, „dass wir im Trainerteam die richtigen Worte finden werden, damit die Mannschaft am Freitagabend in Nürnberg selbstbewusst auftritt und ein gutes Ergebnis erzielen wird.“

Eine Stunde später ging es für den FC-Tross schließlich auf den Rasen ins Franz-Kremer-Stadion, wo bereits rund 500 Fans auf die Mannschaft warteten und sich das erste Training von Funkel nicht entgehen lassen wollten. „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei“, machte der Struber-Nachfolger klar, dass Gespräche alleine nicht reichen werden. Dabei gebe es „das ein oder andere, wo wir dran arbeiten müssen.“

Erste Einheit dauert 75 Minuten

Der volle Fokus gilt dabei einzig und alleine dem Spiel in Nürnberg. 75 Minuten lang stand die Mannschaft bei einzigen öffentlichen Einheit der Woche auf dem Rasen. „Ich will der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit vermitteln – auch ein gewisses Selbstvertrauen“, sagte Funkel.

Am Dienstag standen dann vor den Augen von Sportdirektor Thomas Kessler und Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff vermehrt Spielformen im Kleinfeld auf dem Programm. „Wir hatten einen guten ersten Tag, eine gute erste Einheit. Es ging noch nicht darum, irgendwelche Inhalte reinzubringen, sondern eine gute Fokussierung zu haben“, berichtete Marvin Schwäbe nach der Einheit und fügte hinzu: „Das war heute zu sehen.“

Funkel hält sich im Hintergrund

Funkel hielt sich dabei wie schon zu seiner Zeit 2021 vermehrt im Hintergrund und überließ die Ansagen und Erklärungen seinem Co-Trainer Matthias Lust. Er selbst beobachtete überwiegend, nahm sich hin und wieder einen Spieler zur Seite und führte erste Einzel-Gespräche direkt auf dem Platz.

Spaß, Lockerheit und die Spieler an ihre eigenen Stärken erinnern, dürfte für Friedhelm Funkel in den wenigen Tagen bis zum Saisonende nur an oberster Stelle stehen. Ab Mittwoch bereitet der Trainer seine Mannschaft dann hinter verschlossenen Toren auf sein erstes Spiel vor, am Donnerstag geht es schon in Richtung Nürnberg. Dort will Funkel mit dem 1. FC Köln dann den ersten von im Idealfall nur zwei Schritten in Richtung Aufstieg gehen.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
3 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete