Rasmus Carstensen steht zwei Spieltage vor Saisonende vor dem Meistertitel in Polen. Seinen Stammplatz hat die Leihgabe des 1. FC Köln jedoch verloren.
Kurz nach seinem Wechsel zu Lech Posen geriet man in Polen über Rasmus Carstensen ins Schwärmen. Die Leihgabe des 1. FC Köln hatte sich schnell den Stammplatz auf der Rechtsverteidiger-Position erkämpft und damit den eigentlichen Platzhirsch Joel Pereira auf die Bank verdrängt.
In seinen ersten elf Auftritten für Posen stand Carstensen zehn Mal in der Startelf. Dabei erzielte der Däne sogar zwei Tore für seine Mannschaft. Sein Trainer und Landsmann Niels Frederiksen äußerte sich auch öffentlich immer wieder positiv über den Winter-Neuzugang aus Köln. Inzwischen jedoch hat Carstensen seinen Stammplatz wieder verloren.
Drei Mal in Folge nur auf der Bank
Beim 8:1-Sieg am vorletzten Spieltag gegen Niepolomice saß der 24-Jährige über die komplette Spielzeit auf der Ersatzbank. Eine Woche zuvor und eine Woche danach wurde Carstensen immerhin als Joker eingewechselt, kam dabei jeweils für wenige Minuten zum Einsatz.
Nachdem Posen die Tabellenführung nach einem kurzen Zwischentief vorübergehend hatte abgeben müssen, grüßt die Mannschaft von Carstensen inzwischen jedoch wieder von der Pole Position. Da Raków Czestochowa seine Partie gegen Jagiellonia Bialystok am Wochenende mit 1:2 verloren hat, sorgte der 1:0-Sieg über Legia Warschau dafür, dass sich Lech Posen wieder an die Tabellenspitze setzen konnte. Zwei Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft nun einen Punkt Vorsprung.
Zukunft noch offen
Rasmus Carstensen könnte sich also zum polnischen Meister krönen, während sein Stamm-Verein aus Köln ebenfalls noch um den Zweitliga-Titel, mindestens aber um den Aufstieg kämpft. Wie es für den Dänen dann nach der Saison weitergeht, ist aktuell noch unklar. Posen besitzt keine Kaufoption für den Rechtsverteidiger, könnte Carstensen aber wohl für rund 1,5 Millionen Euro verpflichten. Zumindest würde der FC dem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen. Ob die Polen daran derzeit ein Interesse haben, nachdem der gebürtige Virklunder seinen Stammplatz verloren hat, ist ungewiss.
Wie aus diversen polnischen und dänischen Medien jedoch zu hören ist, liebäugelt Carstensen selbst ohnehin eher mit einer Rückkehr in seine Heimat. Ein erneuter Anlauf beim FC erscheint derweil als unwahrscheinlichstes Szenario. Wobei dies auch von der Kölner Ligazugehörigkeit sowie dem noch unbekannten neuen Trainer abhängig sein dürfte.








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