Der 1. FC Köln hat neben Gerhard Struber auch dessen Co-Trainer Bernd Eibler freigestellt. Thomas Hickersberger bleibt jedoch im Team von Friedhelm Funkel, der zudem einen weiteren Co-Trainer mitbringt.
Als der 1. FC Köln am Montagvormittag die Trennung von Gerhard Struber offiziell bestätigte, äußerte sich der Verein auch zur Zukunft von dessen Co-Trainer Bernd Eibler. Auch der 31-Jährige wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nichts war jedoch zum dritten Trainer im Bunde, Thomas Hickersberger, zu lesen gewesen. Anders als Eibler bleibt der 51-Jährige dem FC vorerst erhalten.
Dass Eibler ebenfalls gehen musste, liegt dabei an der engen Verbindung zwischen Struber und seinem österreichischen Landsmann. „Bernd war Co-Trainer Nummer eins von Gerhard Struber, den er aktiv mitgebracht hat“, erklärte der neue Sportdirektor Thomas Kessler die Entscheidung. Schon bei Red Bull New York war Eibler über ein zweieinhalb Jahre Assistent von Struber gewesen. „Er ist eng verwurzelt mit Gerhard. Deswegen stellte sich für ich die Frage nicht, ob er bleibt“, meinte Kessler weiter.
Hickersberger kam unabhängig von Struber
Hickersberger hingegen war im vergangenen Sommer unabhängig von Struber und Eibler gescoutet worden. Zwar ist der gebürtige Offenbacher ebenfalls Österreicher, hatte vorher aber keine Verbindung zu Struber. Zuvor war Hickersberger viele Jahre Teil des Trainerteams bei Rapid Wien gewesen. „Ich habe ihn so kennengelernt, dass er unglaublich wertvoll für uns ist“, sagte Kessler und hob insbesondere die Zuständigkeit und den Erfolg Hickersbergers bei Standards hervor.
Neben Hickersberger wird für die verbleibenden Spiele Matthias Lust das Trainerteam rund um Friedhelm Funkel komplettieren. Schon in der vergangenen Saison arbeiteten die beiden bei Funkels Rettungsmission beim 1. FC Kaiserslautern zusammen. „Ihn zeichnet aus, dass er ein großartiger Mensch ist. Das ist ganz wichtig und wird manchmal zu wenig bewertet“, sagte Funkel und fügte noch hinzu: „Er ist auch ein großer Fußball-Fachmann.“

Weitere Assistenten bleiben an Bord
Lust war als Spieler unter anderem für Unterhaching, Bochum und Saarbrücken aktiv. Als Co-Trainer arbeitete der 55-Jährige zudem unter anderem für Braunschweig, Sandhausen und Würzburg. „Er hat viele eigene Erfahrungen gemacht“, sagte Funkel weiter. „Deswegen war es für mich wichtig, dass ich Matthias mitnehmen kann. Der Wunsch wurde mir auch sofort erfüllt.“
Darüber hinaus werden auch Torwart-Trainer Peter Greiber sowie die Video-Analysten Hannes Dold und Denis Huckestein im Team bleiben. Auch die Reha- und Athletiktrainer Max Weuthen, Tillmann Bockhorst und Leif Frach bleiben weiter mit an Bord. Mit einigen von ihnen arbeitete Funkel dabei schon 2021 beim FC zusammen. Mit einem erfolgreichen Ausgang der Saison.








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