Beim Trainingsauftakt dabei: Darum buhlt der FC um diesen Spieler

Robin Fellhauer beim Trainingsauftakt mit der SV Elversberg. (Foto: Fußball-News Saarland)
Robin Fellhauer beim Trainingsauftakt mit der SV Elversberg. (Foto: Fußball-News Saarland)

Der 1. FC Köln ist weiter auf der Suche nach Neuzugängen für die kommende Bundesliga-Saison. Darum bemühen sich die Geißböcke um die Dienste von Elversberg-Kapitän Robin Fellhauer.

Robin Fellhauer bereitet sich derzeit mit der SV Elversberg auf die neue Saison in der Zweiten Liga vor. Beim Trainingsauftakt am vergangenen Freitag stand der Mittelfeldspieler mit auf dem Rasen. Ob der Kapitän der Saarländer die neue Spielzeit jedoch auch mit dem Vorjahres-Dritten bestreiten wird, ist aktuell unklar. Schließlich soll sich der 1. FC Köln intensiv mit dem flexibel einsetzbaren Defensivspieler auseinandersetzen.

Wie Reviersport in der vergangenen Woche berichtete, soll sich Thomas Kessler bereits mit dem 27-Jährigen zu einem persönlichen Austausch getroffen haben. Der GEISSBLOG kann bestätigen, dass der der gebürtige Mannheimer einer der Kandidaten ist, die beim 1. FC Köln auf der Wunschliste weit oben stehen.

Flexibilität macht Fellhauer interessant

Grund dafür ist unter anderem die große Polyvalenz, die Fellhauer im Gesamtpaket mitbringt. Zwar ist der beim 1. FC Saarbrücken und SC Freiburg ausgebildete Profi vom Profil her Sechser, die meisten Spiele (102) absolvierte Fellhauer für die Elversberger jedoch als Rechtsverteidiger. Auf dieser Position erzielte der Spieler 17 Tore und 37 Vorlagen.

Beim FC könnte Fellhauer damit auch ein geeigneter Back-up für Jusuf Gazibegovic sein, der aktuell der einzig gelernte Rechtsverteidiger im Kader von Neu-Trainer Lukas Kwasniok ist. Der zuletzt nach Posen verliehene Rasmus Carstensen soll derweil keine Zukunft mehr beim FC haben, beim jüngsten Mitgliederstammtisch hatte Sportdirektor Thomas Kessler den Dänen schon gar nicht mehr berücksichtigt und sprach selbst von nur einem etatmäßigen Rechtsverteidiger im Kader.

Fellhauer unabhängig von Krauß

Darüber hinaus wurde der robuste aber vor allem pfeilschnelle Mittelfeldspieler (35,17 km/h Spitzengeschwindigkeit), der vom Kicker zum besten Sechser der abgelaufenen Zweitliga-Saison gekürt wurde, auch bereits als Innenverteidiger eingesetzt. Auch auf dieser Position sucht der FC bekanntlich noch nach einer Verstärkung.

Mit Fellhauer, der als einer der Lieblingsspieler von Kwasniok gilt, könnte der FC also gleich mehrere Baustellen auf einmal schließen. Eine derart große Flexibilität bringt derzeit kaum ein anderer Profi in den Reihen des FC mit. Eine mögliche Verpflichtung soll dabei auch Unabhängig von der Personalie Tom Krauß (soll von Mainz 05 ausgeliehen werden) stehen. Möglich, dass schon in den nächsten Tagen Bewegung in den Transfer kommt. Den Vernehmen nach soll Fellhauer über eine Ausstiegsklausel verfügen, die bis zum 30. Juni aktiviert werden müsste.

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