Er kostete einst 20 Millionen: Wäre Ex-Wunderkind der Downs-Ersatz?

Willem Geubbels jubelt für den FC St. Gallen. (Foto: IMAGO / Steinsiek.ch)
Willem Geubbels jubelt für den FC St. Gallen. (Foto: IMAGO / Steinsiek.ch)

Der 1. FC Köln wird mit Willem Geubbels in Verbindung gebracht. Der Stürmer galt einst als Star der Zukunft und kämpfte sich zuletzt nach einem Knick wieder ins Rampenlicht. Der FC St. Gallen ruft für den Franzosen allerdings eine hohe Ablöse auf.

Als er gerade mal 16 Jahre alt war, ließ sich die AS Monaco ihn satte 20 Millionen Euro kosten: Willem Geubbels galt damals als Wunderkind, hatte für Olympique Lyon bereits in der Ligue 1 und der Europa League debütiert. Inzwischen ist der Angreifer 23 Jahre alt – und soll laut FussballTransfers.com ein Thema beim 1. FC Köln sein.

In Monaco konnte Geubbels nicht an den verheißungsvollen Start seiner Karriere anknüpfen, hatte stattdessen riesige Verletzungsprobleme und fiel eineinhalb Jahre aus. Über eine Leihe nach Nantes und den ablösefreien Wechsel zum FC St. Gallen im Jahr 2022 kam er langsam wieder in Schwung. In seiner ersten Saison in der Schweizer Super League traf Geubbels achtmal, in der letzten Spielzeit nun sogar 14-mal. Zudem spielte er mit St. Gallen in der Conference League.

FC, Union und Premier-League-Clubs interessiert?

Nun aber will der Franzose die Schweiz offenbar verlassen und eine größere Bühne betreten. Die Bundesliga? Sowohl der 1. FC Köln als auch Union Berlin sollen ihr Interesse signalisiert haben. Zudem sollen die Premier-League-Clubs Wolverhampton Wanderers, Sheffield United und Leeds United sowie Absteiger FC Southampton ihren Hut in den Ring geworfen haben.

Und so träumt St. Gallen, wo Geubbels noch bis 2027 unter Vertrag steht, offenbar von einer Ablöse, die ihm Zusammenhang mit dem 1. FC Köln wahnwitzig erscheint: zehn Millionen Euro. Das berichtet das Portal 4-4-2.com. Im vergangenen Winter sollen die Ostschweizer bereits so einige Offerten abgelehnt haben. Vier Millionen Euro der Blackburn Rovers, sechs Millionen von Union Berlin und sogar acht Millionen von Luton Town.

Von seiner Qualität gibt es im Rahmen unseres Budgets praktisch nichts Vergleichbares auf dem Stürmermarkt.

Carsten Wettich über Ragnar Ache

Für Köln wäre ein Transfer, der auch nur annähernd dieser Größenordnung entspricht, wenn überhaupt wohl nur bei eigenen Einnahmen durch Spielerverkäufe denkbar. Konkret auf den Sturm bezogen: Falls Damion Downs sich entschließen sollte, seinen Vertrag nicht zu verlängern, sondern bereits in diesem Sommer zu wechseln.

Warten auf Downs

Der 20-Jährige, der sich aktuell mit der Nationalmannschaft der USA auf den Gold Cup vorbereitet und in der Nacht zu Mittwoch für das Team von Mauricio Pochettino debütiert hat (der GEISSBLOG berichtete), soll noch nicht auf das für Kölner Verhältnisse hoch dotierte Vertragsangebot – dem Vernehmen nach vier Jahre mit jeweils 1,5 Millionen Euro Gehalt – reagiert haben.

Ebenso denkbar wäre, dass sich der FC in der Vergangenheit nur nach Geubbels erkundigt und diese Idee aufgrund der hohen Ablöseforderung wieder verworfen hat. Vizepräsident Carsten Wettich sagte gegenüber dem GEISSBLOG zuletzt bezüglich Ragnar Ache: „Von seiner Qualität gibt es im Rahmen unseres Budgets praktisch nichts Vergleichbares auf dem Stürmermarkt.“ Für Ache sollen die Kölner 3,5 Millionen Euro gezahlt haben, und so darf daran gezweifelt werden, dass Geubbels ins angesprochene Budget passen würde.

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