Fellhauer als Reaktion? Wegen dieser Zahlen sagte Wunschspieler ab

Jonjoe Kenny (vorne) siegte im April mit Hertha BSC beim 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Vitalii Kliuiev)
Jonjoe Kenny (vorne) siegte im April mit Hertha BSC beim 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Vitalii Kliuiev)

Ein üppiges Gehalt und die Aussicht auf die Europa League: Jonjoe Kenny hat sich gegen den 1. FC Köln entschieden. Kommt auch deswegen nun Elversbergs Robin Fellhauer?

Seit Freitagnachmittag hat der 1. FC Köln den Kampf um Jonjoe Kenny auch offiziell verloren. Wie erwartet verkündete PAOK Thessaloniki die Verpflichtung des Rechtsverteidigers von Hertha BSC, um den sich in den vergangenen Wochen auch die Geißböcke bemüht hatten.

Lange Zeit hatte sich der FC beim Unterfangen, den ablösefreien Kenny von der Spree an den Rhein zu locken, optimistisch gezeigt. Doch mit den Zahlen, die dem gebürtigen Liverpooler nun in Griechenland geboten werden, konnte der Bundesliga-Aufsteiger wohl einfach nicht mithalten. Laut Bild soll Kenny, der bei PAOK für drei Jahre unterschrieben hat, ein Nettogehalt kassieren, das seinen Berliner Bruttoverdienst übersteigt – sowohl in der 2. Liga (eine Million Euro) als auch in der Bundesliga (1,4 Millionen Euro).

Kenny mit der Chance auf die Europa League

Zudem hat der 28-Jährige in Griechenland die Aussicht auf internationale Auftritte. PAOK steigt in der 3. Runde in die Qualifikation zur Europa League ein, so stach der Tabellenvierte der Vorsaison neben dem FC auch Sheffield United und Werder Bremen aus.

In Köln wiederum ploppten nur wenige Tage, nachdem Transferexperte Fabrizio Romano erstmals über Kennys Wechsel nach Thessaloniki berichtet hatte, die Gerüchte um Robin Fellhauer auf. Am Donnerstag soll sich Thomas Kessler mit dem Elversberger Kapitän getroffen haben (der GEISSBLOG berichtete).

Fellhauer unter den schnellsten Zweitliga-Profis

Womöglich stehen die Personalien sogar in einem direkten Zusammenhang: Denn Fellhauer wurde in der vergangenen Saison vom Kicker zwar zum besten defensiven Mittelfeldspieler der 2. Liga gekürt, kam in seiner bisherigen Karriere allerdings noch häufiger als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Mit dem 27-Jährigen könnte Kessler sowohl eine Alternative fürs Mittelfeldzentrum als auch einen Back-Up für Jusuf Gazibegovic verpflichten.

Das nötige Tempo für die Außenbahn bringt Fellhauer zweifelsohne mit. Der gebürtige Mannheimer schaffte es in der letzten Saison mit einer Spitzengeschwindigkeit von 35,17 km/h unter die schnellsten 25 Spieler der 2. Bundesliga. Vom FC überbot lediglich Linton Maina (35,87 km/h) diesen Wert.

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