Der 1. FC Köln soll an einem Transfer von Robin Fellhauer arbeiten. Der Sechser der SV Elversberg hat sich am Donnerstag offenbar mit Sportdirektor Thomas Kessler getroffen. Eine Ausstiegsklausel könnte den Deal möglich machen.
Der Transfersommer des 1. FC Köln ist um eine Spekulation reicher. Doch dieses Gerücht klingt bereits relativ konkret: Laut Reviersport gab es am Donnerstag ein Gespräch zwischen Thomas Kessler und Robin Fellhauer, dem Kapitän der SV Elversberg.
Der Sechser soll ein absoluter Wunschspieler des neuen FC-Trainers Lukas Kwasniok sein. Fellhauer gehörte in der vergangenen Saison beim Tabellendritten Elversberg zu den Leistungsträgern, war in 25 Zweitliga-Partien an neun Treffern (fünf Tore und vier Vorlagen) beteiligt – eine beachtliche Quote für einen defensiven Mittelfeldspieler.
Fellhauer vor Johannesson und Martel
Vom Kicker wurde der 27-Jährige zuletzt zum besten Sechser der Liga gekürt. Und das noch vor Nürnbergs U21-Nationalspieler Caspar Jander, FC-Zugang Isak Johannesson sowie Eric Martel. Bei Elversberg stand der gebürtige Mannheimer – von einer langen Zwangspause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung im vergangenen November mal abgesehen – stets in der Startelf.
Wie der Sportjournalist Max Ropers auf dem Portal X berichtet, soll Fellhauer, dessen Vertrag in Elversberg noch bis 2027 läuft, eine Ausstiegsklausel besitzen, die bis zum 30. Juni aktiviert werden kann. Ein Thema soll er auch beim SV Werder Bremen sein, wo mit Horst Steffen künftig sein bisheriger Coach an der Seitenlinie steht. Doch laut Bild ist diese Spur nicht heiß.
Fellhauer traf in der Relegation
Beim FC wäre Fellhauer wohl die gesuchte Alternative fürs zentrale Mittelfeld, wo es Stand jetzt mit Martel nur einen echten Abräumer gibt – dazu mit Johannesson und Denis Huseinbasic zwei offensiver denkende Akteure. Sollte Martel gehen, müsste Sportdirektor Kessler fraglos noch zusätzlich nachlegen.
Fellhauer, ausgebildet im Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken und SC Freiburg, spielt bereits seit 2019 in Elversberg, schaffte mit den Saarländern den Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Liga. Beinahe wäre der SVE sogar der Sprung in die Bundesliga gelungen, doch die Relegation gegen Heidenheim ging trotz eines Treffers von Fellhauer knapp verloren. Womöglich steigt der Mittelfeldspieler, der auch als Rechtsverteidiger und Innenverteidiger eine Option ist, nun per Transfer auf.







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