Der 1. FC Köln steht vor der Verpflichtung von Lukas Kwasniok. Der Vorstand hofft auf eine Vollzugsmeldung in dieser Woche. Verwirrung gibt es um eine Klausel in Kwasnioks Paderborn-Vertrag.
Den konkreten Namen wollte Eckhard Sauren nicht kommentieren, als er im Podcast-Interview bei Radio Köln auf Lukas Kwasniok angesprochen wurde – wobei es inzwischen als offenes Geheimnis gilt, dass der bisherige Trainer des SC Paderborn den 1. FC Köln in der Bundesliga übernehmen soll. Was Sauren sehr wohl öffentlich bestätigen konnte: Die Suche nach einem Nachfolger für Interimscoach Friedhelm Funkel steht unmittelbar vor dem Abschluss.
„Ich hoffe, dass wir im Laufe dieser Woche durch sind“, erklärte der Vize-Präsident der Geißböcke und ergänzte: „Wir sind in den Prozessen weit fortgeschritten.“ Mit Kwasniok persönlich hat sich der FC dem Vernehmen nach bereits auf einen Vertrag bis 2027 verständigt. Nun wird noch mit dem SC Paderborn, bei dem der 43-Jährige bis 2026 gebunden ist, um die Ablösesumme gefeilscht.
Verwirrung um Kwasniok-Klausel
Verwirrung gibt es um die Optionen, die Kwasnioks Vertrag diesbezüglich bietet. Wie vom GEISSBLOG berichtet, gibt es keine Ausstiegsklausel, die der FC aktuell aktivieren könnte. Doch offenbar verfügt der Kölner Wunschtrainer zu einem späteren Zeitpunkt über solch eine Klausel.
Während Sky vermeldet, dass Kwasniok ab „Mitte Juli“ für 1,5 Millionen Euro verpflichtet werden könnte und sich die Summe bis zum Winter auf eine halbe Million Euro reduzieren soll, heißt es in der Sport Bild, dass die Ablöse bis Ende Juli frei verhandelbar ist. Anschließend soll Kwasniok eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500.000 Euro besitzen.
Im Vergleich zu den Summen, die aktuell kursieren, wäre das ein Schnäppchen. Das Westfalen-Blatt berichtete zuletzt von dem Paderborner Wunsch, mit Kwasniok bis zu zwei Millionen Euro zu verdienen. Doch unabhängig davon, wann genau die Klausel greift und wo sie angesiedelt ist: Für den FC kommt dieses mögliche Schnäppchen zu spät.
FC will Kwasniok sofort
Der Aufsteiger will Kwasniok so schnell wie möglich verpflichten, um die Planungen für die Bundesliga vorantreiben zu können. Bis Ende Juli zu warten, ist natürlich allein schon undenkbar, weil bereits zu Beginn des Monats die Saisonvorbereitung startet. Kwasniok würde sogar das Trainingslager in der Steiermark verpassen.
So wird seine Klausel für den FC keine große Rolle spielen, Sportdirektor Thomas Kessler und Finanzboss Philipp Türoff müssen die Ablöse frei verhandeln. Das erste Kölner Angebot soll bei rund einer Million Euro plus Boni liegen.








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