Der 1. FC Köln blickt auf eine insgesamt erfolgreiche Saison zurück. Die Männer feierten den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga, die U21 etablierte sich im Mittelfeld der Regionalliga, die U19 wurde Deutscher Meister und die Bundesliga-Frauen sicherten sich erneut den Klassenerhalt. Auch die U17 zeigte eine beeindruckende Saisonleistung. Grund genug, wieder die Spieler der Saison in die GEISSBLOG-Elf des Jahres zu berufen.
Defensive
Marvin Schwäbe zeigte einmal mehr, warum er ein so verlässlicher Rückhalt ist. Nach dem Abstieg war er zunächst nur die Nummer zwei hinter Jonas Urbig, doch der Routinier bewies erneut seinen langen Atem. Wie schon einst gegen Timo Horn setzte er sich auch diesmal gegen Urbig durch und eroberte sich den Platz zwischen den Pfosten zurück. Mit zehn Spielen ohne Gegentor war der 30-Jährige ein sicherer Rückhalt in einer turbulenten Aufstiegssaison.
Nick Zimmermann, Kapitän der U19-Meister, zeigte Führungsstärke und Flexibilität. Eigentlich im zentralen Mittelfeld zu Hause, überzeugte er auch als Aushilfs-Rechtsverteidiger mit Laufstärke und Zweikampfhärte – Qualitäten, die ihn in die Elf des Jahres beförderten.
Luis Stapelmann sorgte im A-Junioren-Finale mit seinem Tor für die Entscheidung, doch der kopfballstarke Innenverteidiger war mehr als nur Torschütze. Mit Robustheit, Präsenz und konstant starken Leistungen war der U19-Spieler über die gesamte Saison das Rückgrat der Meister-Abwehr.
Dominique Heintz verlieh der Abwehr der Profis mit seiner Erfahrung und Ruhe einen unverzichtbaren Halt. Der 31-Jährige glänzte mit Passgenauigkeit, guter Antizipation und Zweikampfverhalten. Der Routinier war einer der Stabilisatoren in der Aufstiegssaison und zeigte besonders in der heißen Phase zum Saisonende Führungsqualitäten.
Teoman Akmestanli spielte eine konstante Saison in der Regionalliga. Defensiv zeigte sich der Linksverteidiger kompromisslos, zweikampfstark und mit gutem Timing, offensiv schaltete er sich ebenfalls immer wieder ein. Mit sechs Torvorlagen und einem eigenen Treffer trug er maßgeblich zum sicheren Mittelfeldplatz seiner Mannschaft bei.
Mittelfeld
Eric Martel avancierte in der Aufstiegssaison zum Führungsspieler im zentralen Mittelfeld. Als laufstarker Sechser verkörperte er Mentalität, Disziplin und Spielintelligenz. Auch in einer Dreierkette überzeugte er mit Ruhe am Ball und starker Übersicht. Martel lief mehr Kilometer als jeder andere FC-Profi.
Justin von der Hitz war der Tempomacher der U19. Zwölf Tore und zehn Assists zeigen, wie torgefährlich er über den Flügel agierte. Mit seinen Dribblings und seiner Geschwindigkeit sprengte er regelmäßig gegnerische Abwehrreihen. Auch in der U21 deutete er sein Potenzial an. Ein echtes Offensiv-Juwel, das leider geht.
Benjamin Ley war der Motor der U17. Der lauf- und spielstarke Mittelfeldakteur glänzte mit herausragender Technik und übernahm Verantwortung im Offensivspiel. Mit 15 Toren war er einer der Garanten für die beeindruckende Saison der B-Junioren.
Linton Maina überzeugte nicht nur mit Tempo und Dynamik: Der Flügelflitzer war ein emotionaler Anker der Profis. Sein Zug zum Tor machte ihn zu einem der gefährlichsten Spieler der Mannschaft. Nach seiner Verletzung kämpfe er sich im Eiltempo zurück, steuerte insgesamt drei Tore und elf Assists bei und half maßgeblich beim Erreichen des Saisonziels Aufstieg.
Angriff
Obwohl Youssoupha Niang verletzungsbedingt einige Spiele verpasste, war der 19-Jährige in seinen Einsätzen enorm effizient. Neun Tore in 18 Partien demonstrieren, dass er über einen exzellenten Torinstinkt verfügt. Gerade in den entscheidenden Partien war der Mittelstürmer zur Stelle und bewies seine Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.
Tim Lemperle war der offensive Fixpunkt des Zweitliga-Teams. Mit 16 Scorerpunkten gelang dem Mittelstürmer der endgültige Durchbruch. Sein Beitrag zum direkten Wiederaufstieg war insbesondere im Endspurt der Hinrunde essenziell. Mit ihm hatte der Kölner Angriff eine andere Qualität als ohne ihn, daher hat sich der 23-Jährige trotz seines Eklats einen Platz in der Elf der Saison verdient.
Trainer
Stefan Ruthenbeck hat sich seine erneute Auszeichnung ebenfalls redlich verdient. Der U19-Trainer führte sein Team zur Deutschen Meisterschaft und war wieder mal der Entwickler zahlreicher Talente – von Stapelmann bis Zimmermann. Unter seiner Leitung wuchs eine Mannschaft heran, die Perspektive bietet. Der 53-Jährige bleibt das Gesicht des erfolgreichen FC-Nachwuchses.
Die FC-Elf des Jahres im Überblick
Schwäbe – Zimmermann, Stapelmann, Heintz, Akmestanli – Martel – von der Hitz, Ley, Maina – Niang, Lemperle – Trainer: Stefan Ruthenbeck








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