Die U19 des 1. FC Köln reist zum DFB-Pokal-Spiel auf St. Pauli. Am Millerntor wird es auch wieder auf Benjamin Ley ankommen. Der Kapitän ist in bestechender Frühform.
Benjamin Ley erlebt besondere Zeiten beim 1. FC Köln. Der neue Co-Kapitän der U19 – er teilt sich das Amt mit Lennard Völp – trägt seit elf Jahren das FC-Trikot. Doch gerade nimmt die Karriere des 18-Jährigen noch einmal weitere Fahrt auf. Youth League in Müngersdorf, Meisterschaftsfinale in Hoffenheim, Ernennung zum Spielführer, dazu erst im März eine langfristige Vertragsverlängerung beim FC.
Nun der fast perfekte Saisonstart mit den A-Junioren: Für Ley läuft es. In der Liga noch ungeschlagen, im DFB-Pokal in Runde zwei: Ley steuerte vier Tore in fünf Spielen bei. „Ben ist für unser offensives Spiel enorm wichtig“, sagt Trainer Stefan Ruthenbeck dem GEISSBLOG. „Er macht nicht nur Tore, sondern bereitet sie auch vor, hat auch ganz viele Pre-Assists, die dann gar nicht in den Statistiken auftauchen, aber unsere Tore einleiten. Das macht er richtig gut.“
Vorbild Pedri: „Ein ähnlicher Spielertyp“
Auch deshalb machte Ruthenbeck den zentralen Mittelfeldspieler zusammen mit Defensivspieler Lennard Völp zum Kapitäns-Duo. “ Ben ist Dreh- und Angelpunkt in unserer Offensive und zusammen mit Lenny Wortführer in der Mannschaft. Die beiden sind unsere Bosse.“ Völp dirigiert die Defensive, Ley die Offensive. So kann es auch in dieser Saison wieder richtig weit gehen für den FC.
„Am wohlsten fühle ich mich im Zentrum auf der offensiven Acht. Das ist schon meine Lieblingsposition“, sagte Ley unlängst im GEISSBLOG-Interview. Sein persönliches Vorbild ist Pedri vom FC Barcelona, ein ähnlicher Spielertyp, von dem sich der 18-Jährige noch einiges abschauen möchte. Der Spanier wurde gerade Spanischer Meister und vor allem Weltmeister, ist sechs Jahre älter als das FC-Talent. Ley hat also noch viel vor.
Ley will wieder in Müngersdorf spielen
Doch Pedri ist auch ein gutes Beispiel für Ley, dass er körperlich mit seinen 1,73 keine Sorgen haben muss, wenn er an seiner Robustheit arbeitet. Der Spanier ist nur einen Zentimeter größer und gilt im Mittelfeld trotzdem als ein zweikampfstarker Box-to-Box-Spieler. Diese Körperlichkeit muss sich Ley noch erarbeiten, doch er hat große Schritte gemacht, die ihm nun helfen sollen auf dem Weg zum Profi.
Beim FC hält man große Stücke auf Ley, schon seit Jahren gilt er als eines der vielversprechendsten Talente im Kölner Nachwuchs. Nun ist er im zweiten Jahr unter Ruthenbeck zu einem der Anführer aufgestiegen. Und aufgrund seines langfristigen Vertrags ist auch klar: Sein Weg soll unbedingt beim FC weitergehen. „Ich freue mich, bei meinem Heimatverein, den ich, seit ich denken kann, liebe, verlängert zu haben“, sagte Ley bei seiner Unterschrift im März. „Ich werde weiter hart an meinem Traum arbeiten, vor 50.000 Fans im RheinEnergieStadion zu spielen.“ Und das nicht nur mit der U19 in der Youth League, sondern mit den Profis.







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