Steffen Tigges hat beim 1. FC Köln keine Zukunft mehr, aber noch einen guten Vertrag bis 2026. Nun hat offenbar ein ehemaliger Trainer des Stürmers Interesse an einem Transfer des 26-Jährigen.
Nach seiner Null-Tore-Saison in der 2. Bundesliga ist endgültig klar: Für Steffen Tigges geht es beim 1. FC Köln nicht mehr weiter. Der Mittelstürmer konnte sich auch im Unterhaus nicht durchsetzen, wurde in der Hinrunde zwischenzeitlich von Gerhard Struber bereits aussortiert und auch am Ende der Saison von Friedhelm Funkel nicht mehr mit Spielzeit bedacht.
Tigges aber besitzt beim FC noch einen Vertrag bis 2026, der zudem so gut dotiert sein soll, dass der Angreifer einen Abschied aus Köln nicht nur aufgrund von sportlichen Überlegungen treffen wird. Doch der charakterlich einwandfreie Linksfuß weiß auch: Beim FC winkt ihm nur noch der Platz auf der Tribüne. Schon jetzt ist er hinter Ragnar Ache, Damion Downs und Imad Rondic in den Planungen nur noch Stürmer Nummer vier – und ein weiterer Neuner soll noch kommen.
Maaßen trainierte Tigges beim BVB
Grund genug, sich international nach einem neuen Club umzuschauen. Nun berichtet der Schweizer Blick, dass sich in der Super League eine Option ergeben könnte. Der FC St. Gallen sucht mindestens einen weiteren Angreifer und beschäftigt sich demzufolge mit Tigges. Einer der Gründe: Der Cheftrainer des schweizerischen Erstligisten ist kein Unbekannter.
Enrico Maaßen trainierte Tigges bereits zwei Jahre zwischen 2020 und 2022 bei Borussia Dortmund II. Unter Maaßen stieg der BVB auch dank 22 Tore und 15 Vorlagen des Angreifers aus der Regionalliga in die 3. Liga auf. Anschließend durfte Tigges vermehrt bei den Profis mitwirken, kam in der zweiten Mannschaft nur noch zu fünf Einsätzen, traf aber auch da vier Mal unter Maaßen.
FC würde Tigges ziehen lassen
Maaßen weiß also: Tigges weiß sehr wohl, wo das Tor steht – und vor allem wissen beide, dass Maaßen in der Lage ist, Tigges in die entsprechenden Spielsituationen zu bringen. Beim 1. FC Köln konnte der heute 26-Jährige mit zehn Toren in 81 Pflichtspielen nie wirklich überzeugen. Folgt nun der Sprung in die Schweiz? Klar ist: Der FC würde Tigges keine Steine in den Weg legen und den Angreifer gerne von der Gehaltsliste streichen.








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