Werben um Unterstützung: Vorstands-Teams treffen aufeinander

Wilke Stroman am Dienstag bei der Stimmensammlung. (Foto: Bucco)
Wilke Stroman am Dienstag bei der Stimmensammlung. (Foto: Bucco)

Am Dienstagabend sind die drei Vorstands-Teams beim 1. FC Köln erstmals aufeinander getroffen. Dabei sammelten zwei der drei Teams auch Unterschriften zur Wahl.

Ehe es am Dienstagabend im RheinEnergieStadion inhaltlich zur Sache ging und der Noch-Vorstand des 1. FC Köln sowie Sportdirektor Thomas Kessler die Fragen der Mitglieder beantworteten, kam es in Müngersdorf zu besonderen Begegnungen. Wilke Stroman und Carsten Wettich, Ulf Sobek sowie Martin Hollweck begegneten sich erstmals.

Stroman und Hollweck waren unter anderem gekommen, um Unterschriften für ihre jeweiligen Vorstands-Teams zu sammeln. Weil immerhin über 300 FC-Mitglieder gekommen waren, ergab sich eine gute Gelegenheit für die beiden Teams, um Unterstützung für ihre Kandidatur zu werben. Immerhin muss ein Vorstands-Trio rund 4.600 Unterschriften sammeln, um zur Wahl antreten zu dürfen.

Fans unterschreiben für beide Teams

Und so standen Stroman und Hollweck unweit voneinander vor der Nordkurve des Stadions, um ankommende FC-Mitglieder anzusprechen. Einige unterschrieben tatsächlich, und mehrfach kam es vor, dass Stroman und Hollweck jeweils die Unterschriften derselben Fans einsammelten. Schließlich ist es gestattet, dass ein FC-Mitglied mit seiner Unterschrift mehrere Teams zur Wahl vorschlägt. Schließlich dreht sich am Ende alles nur um den demokratischen Prozess.

Während Stroman Mitglieder ansprach, kam auch Sobek in Müngersdorf an und begrüßte den Präsidentschaftskandidaten des Team Wettich. Sobek hatte sich als Mitglied zum Stammtisch angemeldet, um der Diskussion zu folgen und ins Gespräch mit anderen Mitgliedern zu gehen. Und so war mit dem Sportwissenschaftlicher auch jenes Team vor Ort vertreten, welches vom Mitgliederrat vorgeschlagen wurde. Jörn Stobbe und Jörg Alvermann waren an dem Abend ebenso wenig anwesend wie Tugba Tekkal, Sven Adenauer und Thorsten Kiesewetter.

Wie viele Stimmen haben die Teams beisammen?

Während das Team um Stobbe, Sobek und Alvermann bekanntlich keine Unterschriften mehr sammeln muss, haben die anderen beiden Teams noch einen weiten Weg vor sich. Bis zum 31. Juli müssen die beiden anderen Trios rund 4.600 Unterschriften präsentieren. Das Team um Adenauer gab am Dienstag bekannt, dass mal „rund ein Drittel“ der Stimmen beisammen habe, also knapp 1.500 Unterschriften. Das Team um Stroman wollte sich bislang zum Stand der Stimmenanzahl nicht äußern.

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