Schreck im Training: Pauli gestützt vom Platz – FC-Duo reist vorzeitig ab

Julian Pauli musste am Donnerstag verletzt vom Platz gebracht werden. (Foto: GEISSBLOG)
Julian Pauli musste am Donnerstag verletzt vom Platz gebracht werden. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln befindet sich in der Endphase seines Trainingslagers in Bad Waltersdorf. Zwei Spieler sind dabei inzwischen vorzeitig in die Domstadt zurückgereist. Große Sorgen gibt es derweil um Julian Pauli.

Aus dem Trainingslager in Bad Waltersdorf berichten Sonja Gauer, Martin Zenge und Marc L. Merten

Am Mittwoch hatten die Profis des 1. FC Köln in der Steiermark erstmals Zeit zum Durchschnaufen. Statt einer schweißtreibenden Trainingseinheit auf dem Platz im Thermenstadion schwitzten die Spieler, Trainer und Staffmitglieder bei über 30 Grad auf dem Beachvolleyballfeld in der Nähe von Fürstenfeld. Anschließend gab es eine kühle Erfrischung im Sprungbecken, wo sich auch Trainer Lukas Kwasniok vom Zehn-Meter-Turm stürzte.

Einen Tag später tauschte die Mannschaft den Sand dann wieder gegen den Rasen des TuS Bad Waltersdorf ein. Am Donnerstagvormittag absolvierte der FC aber auch schon seine letzte offizielle Einheit des Trainingslagers. Am Freitag steht nur noch das obligatorische Anschwitzen vor dem Testspiel am Abend gegen Leicester City in Graz auf dem Programm, ehe es am Samstag wieder nach Köln geht.

Hauer und Borie zurück bei der U21

Dort sind zwei Spieler des Trainingslager-Kaders schon jetzt wieder angekommen. Luis Hauer und Etienne Borie sind wie besprochen am Mittwoch vorzeitig zurück in die Domstadt gereist, um sich mit der U21 auf das erste Saisonspiel am Samstag beim 1. FC Bocholt vorzubereiten. Der Torhüter geht als Nummer eins in die kommende Regionalliga-Spielzeit, Borie zählt zu den wichtigen Offensivakteuren im Team von Evangelos Sbonias. Darüber hinaus reiste auch der Technische Direktor Lukas Berg wieder vorzeitig in die Heimat.

Etienne Borie (Mitte) im Training mit Denis Huseinbasic. (Foto: GEISSBLOG)
Etienne Borie (Mitte) im Training mit Denis Huseinbasic. (Foto: GEISSBLOG)

In Bad Waltersdorf konnte derweil Marvin Schwäbe wieder ganz normal mit der Mannschaft trainieren. Der Keeper war am Dienstag aufgrund von Magen-Darm-Problemen im Hotel geblieben, schon am Mittwoch zeigte sich Schwäbe jedoch wieder bestens gelaunt auf dem Fanfest. Youssoupha Niang, der anders als Borie und Hauer bis zum Ende des Trainingslager dabei bleiben darf, pausierte am Donnerstag derweil mit Schulterproblemen. Auch Jacob Christensen trainierte aufgrund muskulärer Probleme weiterhin individuell.

Sorgen um Pauli

Nach nicht einmal einer halben Stunde gab es dann einen Schock-Moment um Julian Pauli. Während einer Spielform ging der Innenverteidiger nach einem Zweikampf mit Joël Schmied zu Boden und signalisierte sofort, dass es ihn schlimmer erwischt hatte. Sofort eilte die medizinische Abteilung herbei und kühlte das getroffene linke Sprunggelenk. Pauli konnte in der Folge nicht weitermachen, wurde unter dem Applaus der Zuschauer gestützt vom Platz gebracht. Der 19-Jährige konnte mit seinem linken Fuß nicht mehr auftreten.

Julian Pauli wurde zunächst noch behandelt. (Foto: GEISSBLOG)
Julian Pauli wurde zunächst noch behandelt. (Foto: GEISSBLOG)Julian Pauli wurde zunächst noch behandelt. (Foto: GEISSBLOG)

Eine genaue Diagnose steht freilich noch aus, der erste Verdacht legt jedoch wohl eine Bänderverletzung im Sprunggelenk nahe. Für Pauli besonders bitter, hatte er sich schließlich gerade erst wieder vollständig von den Folgen seiner Gehirnerschütterung erholt. Im GEISSBLOG-Interview während des Trainingslagers hatte der Youngster noch betont, sich inzwischen besser als je zuvor zu fühlen.

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