„Verstehe den Unmut“: So reagiert Johannesson auf die Fan-Wut

Neuzugang Ísak Jóhannesson im Zweikampf mit Neo Telle. (Foto: Bucco)
Neuzugang Ísak Jóhannesson im Zweikampf mit Neo Telle. (Foto: Bucco)

Der Wechsel von Isak Johannesson zum 1. FC Köln hat vor allem in der benachbarten Landeshauptstadt Düsseldorf in diesem Sommer für viel Aufruhr gesorgt. Der Isländer nimmt es jedoch gelassen und hat kurzerhand die Kommentarfunktion bei seinem Profil ausgeschaltet.

Einfach waren die Stunden nach dem Bekanntwerden seines Wechsel zum 1. FC Köln sicherlich nicht für Isak Johannesson. Der Mittelfeldspieler bekam den Frust zahlreicher Anhänger von Fortuna Düsseldorf ab. Johannesson wurde in den sozialen Netzwerken anlässlich seines Wechsels zum rheinischen Rivalen wüst beschimpft.

Ausdrücke wie „Verräter“ gehörten dabei noch zu den harmlosen Begriffen, mit denen sich der einstige Fortuna-Lieblings konfrontiert sah. Die Flut an negativen Nachrichten ging dabei soweit, dass sich Johannesson zu einer besonderen Maßnahme gezwungen sah. „Ich habe die Kommentarfunktion bei Instagram ausgeschaltet“, erklärte der FC-Neuzugang am Dienstag hinsichtlich der Düsseldorfer Fan-Wut im Netz.

Das ist Johannesson am wichtigsten

Dabei zeigte sich der Mittelfeldspieler, wie schon bei seinen Abschiedsworten im Juni, verständnisvoll gegenüber den Anhängern seines Ex-Clubs. „Ich verstehe den Unmut der Fans, es gibt eine große Rivalität zwischen den Vereinen.“ Für den Isländer sei es jedoch „das Wichtigste“, wie er sagt, „dass ich den Verein mit einem guten Verhältnis zu Trainer Daniel Thioune, Sportdirektor Klaus Allofs und meinen Mitspielern verlassen habe.“

Zwischen dem Club selbst und Johannesson gebe es wegen des Wechsels in die Domstadt daher kein böses Blut. „Menschen, die mich kennen, wissen, was ich für eine Person bin“, sagte Johannesson. Alle anderen Dinge könne er ohnehin „nicht beeinflussen.“ Eine große Eingewöhnungszeit braucht Johannesson derweil nicht. „Die Kultur hier ist ähnlich wie in Düsseldorf, ich bin ja nicht weit weggezogen. Die ersten Tage in Köln haben meiner Freundin und mir sehr gut hier gefallen“, berichtete der Neuzugang.

Restaurant-Tipps der neuen Kollegen

Dabei weiß der Nationalspieler ganz genau, wie er zumindest die Fans seines neuen Clubs schnell auf seine Seite ziehen kann. Auf die Frage, welche Stadt denn die schönere sei, antwortete Johannesson mit einem Lachen: „Jetzt würde ich natürlich Köln sagen.“ Noch hat der 22-Jährige aber nicht viel von der Stadt sehen können. „Ich habe aber schon ein paar Restaurants ausprobiert, die mir die Jungs empfohlen haben.“ Davon zumindest gibt es in Köln einige mehr als in Düsseldorf.

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