Der 1. FC Köln hat Marius Bülter von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Der Angreifer unterschreibt beim Bundesliga-Aufsteiger einen Zweijahres-Vertrag.
Ein Geheimnis war dieser Transfer seit Anfang der Woche nicht mehr. Spätestens, nachdem Lukas Kwasniok am Mittwochabend nach dem Testspiel gegen den Siegburger SV offen über die Personalie gesprochen hatte, war klar: Marius Blüter wird zeitnah beim 1. FC Köln unterschreiben.
Zwar ließ sich der Trainer für den Fall der Fälle wie gewohnt ein Hintertürchen offen. Wirkliche Zweifel am Zustandekommen des Wechsels von der TSG Hoffenheim hatte Kwasniok da aber wohl schon nicht mehr. Weniger Stunden später erschien der 32-Jährige schließlich auch schon an der MediaPark-Klinik zum obligatorischen Medizincheck.
Anschließend ging es für den Angreifer zur Unterschrift ans Geißbockheim. Der FC zahlt dem Vernehmen nach knapp eine Million Euro für die Dienste von Bülter an die TSG. Beim FC hat der Angreifer einen Vertrag bis 2027 unterschrieben – dem Vernehmen nach mit der Option auf eine weitere Saison.
Das sagen Kessler und Bülter
„Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesliga-Erfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt. Wir sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zu uns passt. Mit seiner Qualität und Mentalität wird er den Konkurrenzkampf in unserer Offensive noch einmal erhöhen. Wir freuen uns, dass er ab sofort Teil unserer Mannschaft ist“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler zu der Verpflichtung.
Beim FC wird Bülter in der kommenden Saison mit der Rückennummer 30 auflaufen. „Direkt bei der ersten Anfrage habe ich mir gedacht, das könnte passen. Die Gespräche waren sehr gut – und natürlich habe ich schon das ein oder andere Mal hier gespielt, der FC und das Stadion mit seiner Stimmung sind top. Damit hat das Gesamtpaket für mich gestimmt. Als ich am Mittwochabend über die Rheinbrücke gefahren bin, war das schon besonders – ich habe sehr große Lust, nach Köln zu kommen“, sagt Bülter selbst zu seinem Wechsel.

Bülter kommt gebürtig aus Ibbenbüren und lernte das Fußballspielen bei Brukteria Dreierwalde. Über Stationen bei Preußen Münster, Eintracht Rheine, SuS Neuenkirchen und dem SV Rödinghausen landete Bülter 2018 beim 1. FC Magdeburg, wo er seine ersten Zweitliga-Spiele absolvierte. Anschließend ging es zu Union Berlin und Schalke 04, von wo aus er vor zwei Jahren für drei Millionen Euro nach Hoffenheim wechselte. Insgesamt kommt Bülter auf 146 Bundesliga-Spiele (27 Tore, zehn Vorlagen).







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