Leart Pacarada und Denis Huseinbasic sollen Begehrlichkeiten in England und Portugal wecken. Das sagt Sportdirektor Thomas Kessler über die Gerüchte um die beiden Profis des 1. FC Köln.
Aus dem Trainingslager in Bad Waltersdorf berichten Sonja Gauer, Marc L. Merten und Martin Zenge
Nicht nur auf der Zugangsseite wird sich beim 1. FC Köln noch etwas tun – auch der eine oder andere Abgang wird bis zum Ende des Wechselfensters am 1. September noch erfolgen. Die nicht mit ins Trainingslager gereisten Sargis Adamyan und Florian Dietz zählen gewiss zu den ersten Kandidaten für einen Abschied. Konkrete Gerüchte gab es zuletzt allerdings auch um zwei Akteure, die der FC eigentlich nicht abgeben möchte.
Zum einen soll Ex-Köln-Coach Gerhard Struber versuchen, Leart Pacarada auf die Insel zu locken. Am Montag befeuerte der Kicker die Spekulationen um ein Interesse des englischen Zweitligisten Bristol City am FC-Linksverteidiger noch einmal. Zum anderen hat sich der portugiesische Europa-League-Teilnehmer Sporting Braga nach Denis Huseinbasic erkundigt (der GEISSBLOG berichtete).
Kessler: „Nie offizielle Anfrage erreicht“
Im Interview mit dem GEISSBLOG äußert sich Thomas Kessler nun äußerst gelassen zu beiden Personalien. „Mich hat nie eine offizielle Anfrage für Leart erreicht. Daher gehe ich davon aus, dass er auch in der kommenden Spielzeit Teil unserer Mannschaft sein wird“, sagt der Sportdirektor bezüglich eines möglichen Abschieds des momentan einzigen gelernten Linksverteidigers im Kader.

Derzeit kein Thema ist nach GEISSBLOG-Informationen eine vorzeitige Verlängerung mit Pacarada, der noch bis Sommer 2026 gebunden ist. Der 30-Jährige gehört zu jenen Profis mit einem auslaufenden Vertrag, mit denen der FC zunächst mal in die Saison starten und dann abwägen will.
Kessler will breite Auswahl im Mittelfeld
Zu Huseinbasic sagt der Ex-Torhüter: „Auch hier hat mich nie eine offizielle Anfrage erreicht.“ Bei dem bosnischen Nationalspieler hat der FC alle Karten in der eigenen Hand. „Denis steht noch zwei Jahre unter Vertrag, und es gibt keinen Grund, über einen Verkauf nachzudenken“, so Kessler.
Dass die Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld durch die Verpflichtungen von Isak Johannesson und Tom Krauß ungleich größer geworden ist, steht außer Frage. „Aber ich bin überzeugt, dass wir jeden unserer zentralen Mittelfeldspieler in der kommenden Saison benötigen werden, um unsere Ziele zu erreichen„, sagt Kessler und ergänzt: „Jeder hat die Chance, sich über Leistung seinen Platz zu erarbeiten.„
Das gesamte Interview mit FC-Sportdirektor Thomas Kessler erscheint am Mittwoch beim GEISSBLOG.








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