Auf welche Spieler setzt Lukas Kwasniok in seinem ersten Bundesliga-Spiel mit dem 1. FC Köln? Ragnar Ache war im DFB-Pokal der Matchwinner. Darf der Mittelstürmer beim 1. FSV Mainz 05 nun von Beginn an ran?
Bei Jahn Regensburg machte es sich der 1. FC Köln lange selbst schwer. Behäbiges Aufbauspiel, schlechte Laufwege, wenig Durchsetzungskraft in der vordersten Linie. Erst mit den Wechsel konnte Lukas Kwasniok den Sieg noch herbeiführen. Insbesondere die vorderste Reihe mit Ragnar Ache, Jan Thielmann und Said El Mala konnte überzeugen.
El Mala ist allerdings noch kein Startelf-Kandidat, da er sich noch an das intensive Spiel gegen den Ball gewöhnen muss. Thielmann hingegen wird in Mainz wohl sicher in der Startelf stehen. Was aber macht Kwasniok mit Ache in der Sturmspitze? Immerhin hatte der Mittelstürmer beide Tore in Regensburg per Kopf aufgelegt und so entscheidend zum Sieg beigetragen.
Aches „neues Gefühl“ als „Eintrittskarte“
Am Freitag vor dem Mainz-Spiel hielt Kwasniok immerhin schon eine Lobeshymne auf den Angreifer. „Reggie ist in der Vorbereitung vielleicht nicht mit dauerhaften Torerfolgen aufgefallen, aber trotzdem ein Gewinner der Vorbereitung, weil er alles mitmachen konnte“, sagte Kwasniok und bezog dies auf Aches Verletzungssorgen in den letzten Jahren, in denen er jeweils in der Sommervorbereitung beim 1. FC Kaiserslautern ausgefallen war.
Die Verletzungsfreiheit in Köln soll dem 27-Jährigen nun helfen, schnell in Topform zu kommen. „Das ist ein neues Gefühl für ihn. Du merkst in den letzten zwei Wochen, dass er jetzt in der Lage ist, dieses Tempo zu gehen und zu marschieren“, sagte Kwasniok, nachdem Ache Zeit gebraucht hatte, beim FC anzukommen. Die Intensität ist bekanntlich „die Eintrittskarte bei mir, um von Beginn an spielen zu können“, bestärkte Kwasniok.
Kwasniok lässt Startelf-Frage offen
Steht Ache nun also vor seinem Startelf-Debüt beim FC? Womöglich noch nicht. „Ihm fehlt noch ein Stück“, gestand Kwasniok, „aber er ist in der Lage auch hinten raus Akzente zu setzen. Nicht nur in der Luft ist er eine unfassbare Waffe. Das ist der Grund, warum er hier ist. Aber auch in der Arbeit gegen den Ball mit der Intensität, die er jetzt gehen kann. Ich spüre im Training, dass er eine enorme Bereitschaft hat der Mannschaft zu helfen. Deswegen ist er auf einem fantastischen Weg.“
Ein Weg, der Ache in Schlagdistanz zu seinen Startelf-Konkurrenten Marius Bülter und Luca Waldschmidt gebracht hat. Und der wohl bald belohnt wird. „Er wird zeitnah in der Startelf stehen, und zeitnah könnte rein theoretisch ja schon Sonntag sein“, sagte Kwasniok mit einem Lächeln. In einer Partie in Mainz jedoch, die von der ersten Minute an auf läuferisch anspruchsvollem Niveau erwartet wird, wird Ache aber wohl erneut erst einmal Joker sein, um dann in Hälfte zwei gegen etwas müdere Gegenspieler mit ganzer Wucht zum Zuge zu kommen.
So könnte der FC spielen: Schwäbe – Schmied, Krauß, Hübers – Sebulonsen, Johannesson, Martel, Lund – Thielmann, Bülter, Kaminski








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