Es sind unter anderem die Neuzugänge, die den 1. FC Köln optimistisch in die neue Saison starten lassen. Bei der Generalprobe gegen Atalanta Bergamo überzeugten insbesondere Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen.
Zunächst waren den Verantwortlichen des 1. FC Köln aufgrund der Transfersperre die Hände gebunden. Dann folgte eine zähe Winter-Transferperiode mit Verpflichtungen, die teilweise schon wieder weg sind (Anthony Racioppi) oder noch gehen sollen (Imad Rondic). Der notwendige Umbruch fand bei den Geißböcken nicht nach dem Abstieg statt, dafür aber umso mehr jetzt nach dem Aufstieg.
Die Eindrücke der Vorbereitung lassen vermuten, dass es Sportdirektor Thomas Kessler und Trainer Lukas Kwasniok gelingt, der Mannschaft ein neues Gesicht zu verpassen. Wenn am Sonntag in Regensburg das erste Pflichtspiel wartet, dürfte die Hälfte der Startelf aus Zugängen bestehen.
Kaminski zeigt, „warum wir ihn geholt haben“
Vor allem zwei der bislang neun Neuen brachten die Verantwortlichen und Mitspieler nach dem 4:0-Sieg bei der Generalprobe gegen Atalanta Bergamo gleichermaßen ins Schwärmen. Jakub Kaminski legte Jan Thielmann zunächst das 1:0 auf und traf dann selbst zum 2:0.
Ich glaube, mit dem werden wir noch viel Spaß haben.
Jan Thielmann über Kaminski
„Kuba ist Weltklasse“, sagte Thielmann über seinen Partner im offensiven im Mittelfeld: „Er macht es im Training und in den Spielen richtig gut. Er hat jetzt schon einige Tore gemacht und ich glaube, mit dem werden wir noch viel Spaß haben.“
Das hofft auch Thomas Kessler, der Kaminski zunächst aus Wolfsburg ausgeliehen hat und per Kaufoption fest verpflichten kann. „Er ist ein Spieler, der gezeigt hat, warum wir ihn geholt haben. Jakub war mit Intensität und viel Tempo dabei, konnte sich dann auch mit dem Tor belohnen“, so der FC-Sportdirektor am Samstag.
Sebulonsen rechts gesetzt
Doch auch Sebastian Sebulonsen, für rund 2,5 Millionen Euro von Bröndby IF gekommen, hat schon gezeigt, warum der FC ihn geholt hat. Auf der rechten Schiene scheint der physisch starke Norweger deutlich besser zu Kwasnioks Anforderungen zu passen als der im vergangenen Winter nach langer Vorlaufzeit verpflichtete Jusuf Gazibegovic.
Das ist eine Maschine, bei dem siehst du ja gefühlt Muskeln im Gesicht.
Lukas Kwasniok über Sebulonsen
„Das ist so ein bisschen der Ivan Drago des Fußballs“, verglich der FC-Trainer den neuen Rechtsverteidiger mit einem Charakter aus der „Rocky“-Filmreihe, dargestellt von Hollywood-Star Dolph Lundgren. „Das ist eine Maschine, bei dem siehst du ja gefühlt Muskeln im Gesicht. Der marschiert die ganze Zeit rauf und runter, kann das laufen“, so Kwasniok über Sebulonsen.
Auf der Schienenpostion sei es „einfach wichtig, Jungs zu verpflichten, die das 90 Minuten machen können – aber nicht nur linear, sondern auch diagonal“. Bei Sebulonsen ist dem FC das offenbar geglückt.








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