Luca Waldschmidt steht vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining, auf Sebastian Sebulonsen muss René Wagner offenbar noch länger warten. So sieht die Personalsituation des 1. FC Köln für den Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim aus.
Dem 1. FC Köln steht beim ersten Heimspiel der Saison, am Samstagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim, derselbe Kader wie im DFB-Pokal in Würzburg zur Verfügung. In Bezug auf Linton Maina, der am Dienstag unter Tränen das Training abbrechen musste, ist das eine gute Nachricht.
„Er hat einen Schlag aufs Schienbein abbekommen. Das tat sehr, sehr weh, aber bei ihm ist wieder alles okay“, bestätigt Trainer René Wagner, dass er gegen Hoffenheim mit dem Außenspieler planen kann. „Das sah schlimmer aus, als es war.“
Kein Risiko bei Waldschmidt
Bei Luca Waldschmidt hingegen sah es nicht wirklich schlimm aus, als er bei der Generalprobe in Paderborn mit muskulären Problemen ausgewechselt wurde. Doch der Angreifer trainierte nun schon die zweite Woche in Folge nicht mit der Mannschaft und steht daher wie im Pokal erneut nicht zur Verfügung – obwohl keine strukturelle Verletzung vorliegt.
„Er brauchte diese Woche noch, um im Rehabereich sauber zu arbeiten, damit er nächste Woche wieder 100 Prozent fit ist“, kündigt Wagner Waldschmidts Rückkehr für die Tage nach der Hoffenheim-Partie an. „Er müsste nächste Woche wieder einsteigen können. Es ist nicht so schlimm, wie es gerade aussieht. Aber wir wollten nicht zu früh reingehen, um nichts aufzubrechen.“
Waldschmidt hatte bereits vor seiner Auswechslung in Paderborn im Training ein Zwicken im Oberschenkel gespürt. „Dann kam es im Paderborn-Spiel wieder dazu. Wir wollen das nicht größer machen, als es ist, deswegen haben wir ihn ein, zwei Wochen in den Rehabereich gesteckt, damit er wieder Vollgas geben kann“, so Wagner.
Sebulonsen? Wagner rechnet mit der Länderspielpause
Sebastian Sebulonsen fehlt aufgrund einer Muskelverletzung bereits eine Woche länger als Waldschmidt und steht noch nicht vor der Rückkehr. „Da müssen wir von Woche zu Woche schauen. Wir hoffen, dass er vor der Länderspielpause wieder ins Training einsteigen kann, gehen im Moment aber davon aus, dass wir erst dann mit ihm rechnen können“, äußert sich der Kölner Coach sehr vorsichtig.
Steigt Sebulonsen rund um die Länderspielpause wieder ein, verpasst er die ersten vier Bundesliga-Partien – nach Hoffenheim auch Stuttgart, Bremen und Hamburg. So wäre der Rechtsverteidiger erst im Oktober beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach eine Option.







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