Sargis Adamyan hat beim 1. FC Köln keinerlei Aussicht auf Einsatzzeit, trainiert trotz eines Angebotes vom VfL Osnabrück aber weiterhin mit der U21. Ein Wechsel zum Drittligisten scheiterte an den finanziellen Vorstellungen des Spielers.
Drei Stürmern hat der 1. FC Köln nahegelegt, den Verein in diesem Sommer zu verlassen. Einer dieser Angreifer ist dem Ratschlag nun gefolgt: Steffen Tigges‘ Wechsel zum SC Paderborn wurde am Mittwoch offiziell verkündet und stellt für alle Seiten eine zufriedenstellende Lösung dar.
Tigges bietet sich die Chance, bei einem ambitionierten Zweitligisten wieder mehr Spielzeit zu erlangen und womöglich um den Aufstieg mitzuspielen. Der FC wiederum konnte einen Verhandlungserfolg verbuchen. Nachdem Paderborn nach GEISSBLOG-Informationen zunächst weniger als 100.000 geboten hatte, gelang es Thomas Kessler, die fixe Ablösesumme auf 400.000 Euro zu erhöhen – ein Jahr vor Vertragsende durchaus ein beachtliches Ergebnis. Zumal noch Boni hinzukommen könnten, sollte Tigges mit Paderborn erfolgreich sein.
Adamyan und Dietz weiterhin bei der U21
Während der 27-Jährige die Möglichkeit, seiner Karriere neuen Schwung zu verschaffen, ergriffen hat, fehlen Florian Dietz, der den Verein ebenfalls verlassen soll, wohl schlicht und ergreifend die Alternativen für einen Wechsel. Noch einmal ganz anders gestaltet sich die Situation derweil beim dritten Stürmer im Bunde, Sargis Adamyan.

Der 32-Jährige, der aktuell gemeinsam mit Dietz bei der U21 trainiert, hätte sich zuletzt dem VfL Osnabrück anschließen können (der GEISSBLOG berichtete). Die Clubs waren um eine schnelle Lösung bemüht, sodass Adamyan noch vor dem Drittliga-Auftakt am vergangenen Samstag (0:0 gegen Alemannia Aachen) zu den Niedersachen hätte stoßen können. Zu einer Einigung kam es allerdings nicht.
Forderung erfüllt, Forderung erhöht
Nun sind die Fronten nach GEISSBLOG-Informationen verhärtet. Dem Vernehmen nach gelang es dem FC zwar gemeinsam mit den Osnabrückern, die sich finanziell bis zur Decke streckten, Adamyans ursprüngliche Forderung zu erfüllen. Doch offenbar wollte die Spielerseite noch einmal nachverhandeln und mehr herausholen, als eine Einigung zum Greifen nahe war.
Gut elf Monate vor seinem Vertragsende möchte Adamyan, dessen monatliches FC-Gehalt rund 100.000 Euro betragen soll, eine hohe sechsstellige Summe mitnehmen. Der 32-Jährige ist sich darüber im Klaren, dass es sich bei dem Kontrakt in Köln um das letzte lukrative Arbeitspapier seiner Karriere handelt. Und er ist offenbar bereit, diesen Vertrag im Zweifel auszusitzen. Knapp vier Wochen bleiben Adamyan und dem FC, um doch noch eine Lösung zu finden.








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