Lund als Dominostein: Dieser FC-Profi steht vor einem schnellen Abschied

Steffen Tigges, hier im Zweikampf mit Leart Pacarada, steht vor einem Abgang. (Foto: IMAGO / Nordphoto)
Steffen Tigges, hier im Zweikampf mit Leart Pacarada, steht vor einem Abgang. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Der 1. FC Köln wird noch am Dienstag seinen achten Neuzugang des Sommers vorstellen. Linksverteidiger Kristoffer Lund hat seinen Medizincheck absolviert und soll schon am Nachmittag ins Training einsteigen, bei dem ein anderer Profi bereits fehlen könnte.

Nun hat der 1. FC Köln auch seine linke Abwehrseite doppelt besetzt. Nach dem Abgang von Max Finkgräfe zu RB Leipzig stand während der bisherigen Sommer-Vorbereitung einzig Leart Pacarada als gelernter Linksverteidiger zur Verfügung. Mit Kristoffer Lund schließt der Bundesliga-Aufsteiger nun die Vakanz in seiner Abwehr.

Nach dem obligatorischen Medizincheck, zu dem der US-Amerikaner um 8 Uhr an der MediaPark-Klinik aufschlug, fuhr Lund rund drei Stunden später am Geißbockheim vor. Dort wird der achte Neuzugang des Sommers in den kommenden Stunden seinen Vertrag unterschreiben und im Idealfall schon um 14.30 Uhr mit seiner neuen Mannschaft trainieren.

Tigges wohl schon nicht mehr im Training

Auf einen Spieler aus dem FC-Kader wird Lund dabei allerdings wohl nicht treffen. Denn nach GEISSBLOG-Informationen wird Steffen Tigges den FC zeitnah verlassen und schon am Dienstagnachmittag nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. Der 27-Jährige dürfte vom Verein freigestellt sein, um Gespräche mit einem anderen Club zu führen. Zuletzt hatte der SC Paderborn Interesse an dem Stürmer signalisiert.

Kristoffer Lund bei seiner Ankunft am Geißbockheim. (Foto: IMAGO / Huebner)

Dass ausgerechnet jetzt Bewegung in einen Abgang von Tigges kommt, dürfte auch an der Verpflichtung von Lund liegen. Der gebürtige Osnabrücker hatte sich während der Vorbereitung kein einziges Mal im Sturm präsentieren dürfen. Stattdessen hatte Tigges auf der linken Schiene aushelfen müssen. Eine Position, auf der er bei seinen vorherigen Stationen bereits einige Pflichtspiele absolviert hatte und die er auch während der Testspiele und Trainingseinheiten beim FC ordentlich ausfüllte.

Perspektivisch soll Tigges allerdings wieder Tore schießen statt sie zu verhindern. Da beim FC jedoch mit den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Marius Bülter im Angriff kein Platz mehr für den ehemaligen Dortmunder ist, zieht es Tigges ein Jahr vor seinem Vertragsende nun woanders hin. Ob es sich wirklich um Lukas Kwansioks Ex-Club handelt, dürfte sich in den kommenden Stunden zeigen.

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