Nach Degradierung: Frust-Profi streicht den FC aus seinem Profil

Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen mit Co-Trainer René Wagner. (Foto: GEISSBLOG)
Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen mit Co-Trainer René Wagner. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln ist mit einem Sieg in die Bundesliga-Saison gestartet. Mehrere Profis können sich darüber aber nur bedingt freuen. Leart Pacarada hat nun sogar den FC aus seinem Profil gestrichen.

Kollektive Freude beim 1. FC Köln nach dem emotionalen 1:0-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am Sonntag: Doch während die gesamte Mannschaft in der MEWA Arena nach dem Schlusspfiff vor den mitgereisten Fans tanzte und jubelte, saßen mehrere Spieler in Köln und durften nicht mitfeiern. Darunter auch Leart Pacarada.

Der Linksverteidiger war zuletzt zusammen mit Imad Rondic und Jacob Christensen vom FC aussortiert und in eine separate Trainingsgruppe verbannt worden. Während Sargis Adamyan und Florian Dietz in die U21 versetzt worden waren (Dietz ist derzeit weiter für Vertragsgespräche freigestellt), halten sich Pacarada, Rondic und Christensen mit den Assistenztrainern von Lukas Kwasniok abseits der FC-Mannschaft fit.

Pacarada sieht sich nicht mehr als FC-Spieler

Dies soll zunächst auch so weitergehen, ehe das Trio über die eigene Zukunft entscheiden hat. Je nach Zielland für einen möglichen Transfer haben die drei FC-Profis noch gut eine Woche oder etwas mehr Zeit, sich einen neuen Club zu suchen, ehe das Sommerfenster auf dem Transfermarkt schließt.

Pacarada hat derweil schon ein Signal gesendet, dass er kein Interesse mehr hat, noch einmal um seinen Platz beim FC zu kämpfen. Der 30-Jährige hat bei seinem Instagram-Profil den 1. FC Köln als Arbeitgeber aus seiner Bio entfernt. Noch bis vor wenigen Tagen hatte er die Geißböcke dort noch verlinkt. Nun scheint er offen für eine neue Herausforderung.

Über zwei Mio. Euro an Jahresgehältern

Zuletzt hatte bereits seine Berateragentur mitteilen lassen, dass man wegen des Umgangs mit dem Spieler enttäuscht sei. Allerdings lag zu diesem Zeitpunkt auch noch kein Angebot eines anderen Clubs vor. Nun sieht sich Pacarada um. Aufgrund seines 2026 auslaufenden Vertrags dürfte es im Fall eines Interesses in den Verhandlungen mit dem FC nur noch um die Höhe der Abfindung gehen.

Pacarada (Vertrag bis 2026, Marktwert 1,5 Mio. Euro), Rondic (2029, 1,5 Mio.) und Christensen (2026, 800.000) besitzen noch Verträge über ein jährliches Gehaltsvolumen von etwas mehr als zwei Millionen Euro. Der FC weiß durch die Entscheidung, die drei Spieler in eine zweite Trainingsgruppe zu versetzen, dass die Chance auf eine Ablösesumme praktisch gen null geht. Gleichzeitig muss der FC die Spieler von der Payroll bekommen. Keine gute Verhandlungsposition – aber ein Problem, das zeitnah gelöst werden muss.

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