„Ein paar Jungs wussten gar nicht, dass wir einen neuen Spieler haben“

Alessio Castro-Montes im FC-Training. (Foto: IMAGO / Huebner)
Alessio Castro-Montes im FC-Training. (Foto: IMAGO / Huebner)

Beim 1. FC Köln wird am Samstag erstmals Alessio Castro-Montes im Kader stehen. Lukas Kwasniok will den jüngsten Neuzugang allerdings noch nicht ins kalte Wasser schmeißen.

Am Freitagnachmittag bricht der 1. FC Köln mit dem Zug nach Wolfsburg auf. Beim VfL treten die Geißböcke am Samstag zum 3. Bundesliga-Spieltag an, und Kwasniok wird womöglich zu einem Wechsel im Kader gezwungen sein. Isak Johannesson ist angeschlagen von der Länderspielreise zurückgekehrt und wird erst am Freitag einen Belastungstest durchlaufen, ehe klar ist, ob der Isländer rechtzeitig fit wird.

Unabhängig von der Personalie des zentralen Mittelfeldspielers dürfte es aber zu einer Veränderung im Spieltags-Aufgebot kommen. Alessio Castro-Montes ist nach seinem Transfer in der Vorwoche bereit und laut Lukas Kwasniok ein Kandidat für die Reise nach Wolfsburg.

Kwasniok scherzt über Neuzugang

„Im Kader schon, mit dem Auflaufen wäre es etwas vermessen“, sagte der FC-Trainer auf GEISSBLOG-Nachfrage, wie weit der Spieler denn schon sei. Castro-Montes hatte am vergangenen Montag den Medizincheck absolviert und war einen Tag später ins Training eingestiegen. Am Mittwoch hatte er in Essen beim Testspiel sein Debüt gefeiert.

Für die Startelf reicht es aber aus mehreren Gründen noch nicht. „Er hat heute ein paar Jungs das erste Mal gesehen. Ein paar Jungs waren unterwegs, die wussten gar nicht, dass wir einen neuen Spieler haben“, scherzte Kwasniok am Donnerstag. „Er hat jetzt erst einmal die Namen kennen lernen müssen, weil er sie jetzt das erste Mal gesehen hat. Da wäre es vermessen, ihn ins kalte Wasser zu werfen.“

Muss Gazibegovic bangen?

Allerdings ist dies laut Kwasniok auch nicht nötig. Die beiden Schienenpositionen rechts und links sieht der 44-Jährige mit Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund gut besetzt. „Auf den Positionen ist kein Bedarf, weil die beiden Jungs es in den vergangenen Spielen echt gut gemacht haben. Da werden wir mit den gleichen Jungs beginnen.“

Dafür muss womöglich Jusuf Gazibegovic um seinen Kader-Platz bangen. Während für Johannesson im Fall eines Fehlens Florian Kainz nachrücken könnte, wäre Gazibegovic der erste Kandidat, der für Castro-Montes weichen könnte. Der Rechtsverteidiger war gegen Freiburg als Linksverteidiger eingewechselt worden und hatte dort Probleme bekommen. Gut möglich, dass der jüngste Neuzugang also für den Winter-Neuzugang in den Kader rückt.

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