Alessio Castro-Montes hat Details zu seinem Abschied von Royale Union Saint-Gilloise verraten. Vor seinem Wechsel zum 1. FC Köln scheiterten die Verhandlungen bezüglich einer Vertragsverlängerung am Geld.
„Es war schon immer mein Traum, in der Bundesliga zu spielen“, sagte Alessio Castro-Montes nach seiner Vertragsunterschrift am Geißbockheim. Doch sein Transfer zum 1. FC Köln war offenbar auch eine Frage des Geldes. Vor seinem Wechsel nach Deutschland waren die Vertragsverhandlungen mit Royale Union Saint-Gilloise an den finanziellen Modalitäten gescheitert.
Castro-Montes, der eigentlich noch bis 30. Juni 2026 an den Champions-League-Teilnehmer gebunden war, berichtet im Gespräch mit der belgischen Zeitung La Dernière Heure: „Die Vereinsführung wollte meinen Vertrag verlängern, aber ohne mein Gehalt zu erhöhen. Seit ich bei Union bin, habe ich die belgische Meisterschaft gewonnen, ebenso den belgischen Pokal und den Supercup. Ich fand, dass ich mehr verdient habe.“
Castro-Montes: „Kam für mich nicht infrage“
Da der amtierende belgische Meister das anders sah, trennten sich die Wege nach zwei gemeinsamen Jahren – Castro-Montes unterschrieb bis 2028 beim FC. „Eine Verlängerung ohne Gehaltserhöhung kam für mich nicht infrage. Wir haben nicht wirklich darüber gesprochen, weil die Vereinsführung klargemacht hat, dass sie mir keine Gehaltserhöhung geben würde. Also war es für alle besser, wenn ich gehe“, verrät der 28-Jährige weitere Details.
Vorwürfe wolle er seinem Ex-Club nicht machen. „Wer bin ich, dass ich sagen könnte, dass dies keine gute Arbeitsweise ist? Der Verein hat immer so gearbeitet, und es hat immer funktioniert. Aber ich glaube immer noch, dass der Verein wächst und es wäre gut, die Gehälter zu erhöhen. Ich habe nicht verlangt, so viel zu verdienen wie bei Club Brügge“, so Castro-Montes. Er habe bislang „unter dem Durchschnittsgehalt, das Spieler bei Spitzenclubs erhalten“, gelegen.
Kader-Debüt am Samstag?
Auch deshalb hat der Außenbahnspieler auf die Champions League verzichtet, wo mit Saint-Gilloise unter anderem Partien gegen den FC Bayern München und Atletico Madrid gewartet hätten. In Köln muss sich Castro-Montes nun zunächst mal in Lukas Kwasnioks Mannschaft spielen – dann wartet auf ihn womöglich nicht nur ein Aufeinandertreffen mit den Bayern. Am Samstag in Wolfsburg dürfte er erstmals im Bundesliga-Kader stehen.








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