Aaron Zehnter zählte in diesem Transfersommer zu den Wunschspielern von Lukas Kwasniok, ist aber zum VfL Wolfsburg statt zum 1. FC Köln gewechselt. Der FC-Trainer warnt nun vor den Qualitäten des Linksverteidigers.
Nahezu die halbe Mannschaft des SC Paderborn wurde in diesem Sommer beim 1. FC Köln gehandelt. Doch letztlich wechselte kein einziger Spieler der Ostwestfalen zu den Geißböcken, trotz des energischen Werbens um Raphael Obermair. Ein weiterer Wunschspieler von Lukas Kwasniok entschied sich stattdessen für den kommenden Gegner – Aaron Zehnter.
Nachdem bekannt geworden war, dass es den Ex-Paderborner Kwasniok zum FC ziehen wird, war Zehnter der erste SCP-Profi, der mit Köln in Verbindung gebracht wurde. Der 20-Jährige, der in der vergangenen Saison mit drei Toren und zwölf Vorlagen zu einem Shootingstar der 2. Bundesliga avanciert war, unterschrieb stattdessen beim VfL Wolfsburg.
Kwasniok warnt vor Wunschspieler Zehnter
So muss Kwasniok vor dem Gastspiel in der Autostadt nun vor dem linken Schienenspieler warnen. „Wolfsburg hat gute Schützen“, sagt der FC-Trainer: „Ein ehemaliger Spieler von mir, Aaron Zehnter, hat eine gute linke Klebe.“
Diese linke Klebe hat Zehnter bei seinem ersten Bundesliga-Tor gegen Mainz bereits unter Beweis gestellt. Kwasniok hätte die Klebe nur zu gerne in seinen Reihen gewusst, doch mit dem Gehalt, das Wolfsburg dem U21-Nationalspieler in diesem Sommer bot, konnten die Geißböcke nicht mithalten. Zudem hatte der FC zunächst den Leipzig-Transfer von Max Finkgräfe über die Bühne bringen müssen – da hatte Zehnter, der Paderborn rund 4,5 Millionen Euro bescherte, schon beim VfL unterschrieben.
Kwasniok: „Als Underdog nach Wolfsburg, aber…“
Kwasniok hofft, dass sich der verpasste Transfer für den FC im direkten Duell nicht rächen wird, erwartet in der Volkswagen-Arena aber grundsätzlich ein „schwieriges Unterfangen“. Der Kölner Trainer erklärt: „Der VfL Wolfsburg hat viele sehr gute Fußballer in seinen Reihen. Maxi Arnold als Taktgeber kann die Bälle in den offensiven Bereich bringen, wo sie Tempo wie auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und da noch mal nachgelegt. Wolfsburg ist eine Mannschaft, die fußballerische Lösungen sucht, sehr darauf fixiert ist, den Zuschauern auch Freude zu bereiten.“
Nach einem 3:1-Sieg in Heidenheim und einem 1:1 gegen Mainz ist der VfL noch ungeschlagen. Doch der FC reist mit seinen perfekten sechs von Punkten gewiss mindestens genauso selbstbewusst an. „Wir sind durch die zwei Siege in einer Position, dass wir sagen: Ja, wir fahren als Underdog nach Wolfsburg, aber chancenlos sind wir sicherlich nicht“, macht Kwasniok klar.








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