Joel Schmied hat sich beim 1. FC Köln unter Lukas Kwasniok zunächst durchgesetzt. Dem Schweizer droht jedoch schon nach fünf Spieltagen die erste Sperre der Saison.
Joel Schmied droht als erstem Spieler in der Bundesliga-Saison eine Gelb-Sperre. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln hat das Kunststück fertig gebracht, in den ersten fünf Partien der neuen Spielzeit bereits vier Gelbe Karten zu sammeln – und das bei nur acht begangenen Fouls. Bei der nächsten Verwarnung wird der Schweizer erstmals in dieser Saison ein Spiel verpassen.
Dabei ist Schmied einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok. Nach einer überzeugenden Vorbereitung konnte sich der Winter-Neuzugang trotz Neuzugängen in der Dreierkette durchsetzen und seinen Stammplatz behaupten. Während Rav van den Berg verletzt ist, sitzt Cenk Özkacar seit dem 2. Spieltag nur noch auf der Bank.
Schmied ist drittschnellster Kölner
Schmied erwies sich zuletzt in vielen Spielsituationen als unaufgeregter Verteidiger, der sich körperlich angepasst hat, robuster agiert und auch ein beachtliches Tempo auf den Platz bringt. Mit 34,4 km/h ist er hinter Said El Mala und Jakub Kaminski bislang der drittschnellste Kölner der Saison – das tut der Abwehrreihe gut, schließlich will Kwasniok möglichst hoch verteidigen lassen, damit sich der FC nicht zu tief hinten reindrängen lässt.
In der Rückrunde der 2. Bundesliga hatte Schmied nach seinem Transfer vom FC Sion nach Köln zunächst Probleme bekommen, sein Niveau über 90 Minuten zu halten. Konzentrationsschwächen führten zu individuellen Fehlern, die den Geißböcken Gegentore bescherten und Punkte kosteten. Doch diese Aussetzer hat Schmied in der neuen Saison bislang im Griff.
Dreierkette mit Hübers und van den Berg?
So stand der Schweizer bislang in sechs Spielen fünfmal in der Startelf, am 2. Spieltag wurde er zudem zur zweiten Halbzeit eingewechselt, als Timo Hübers vom Feld musste. Gegen den SC Freiburg setzte Kwasniok in diesem Moment auf den 27-Jährigen und nicht auf Neuzugang Özkacar, der zwar am ersten Spieltag in Mainz eingewechselt wurde und sein Debüt feierte, seitdem aber nicht mehr zum Einsatz kam.
Ein deutliches Zeichen des Cheftrainers für Schmied und Hübers, die beide trotz der gestiegenen Konkurrenz ihre Plätze in der Dreierkette behaupten konnten. Wie es nach der Rückkehr von van den Berg aussehen wird, ist zwar noch offen. Doch schon in Wolfsburg verteidigte das Trio gemeinsam, ehe sich der Niederländer verletzte. Gut möglich also, dass Schmied seinen Platz behalten wird – sofern er keine weitere Gelbe Karte kassiert und aussetzen muss.








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