FC international in Luxemburg: Über 1000 Fans reisen für die U19

Stefan Ruthenbeck bereitet die U19 auf das Youth-League-Spiel in Luxemburg vor. (Foto: GEISSBLOG)
Stefan Ruthenbeck bereitet die U19 auf das Youth-League-Spiel in Luxemburg vor. (Foto: GEISSBLOG)

Die U19 des 1. FC Köln darf sich wohl auf ein Heimspiel in Luxemburg freuen. Über 1000 FC-Fans haben sich bereits für das Youth-League-Spiel bei Racing Union angekündigt – und Trainer Stefan Ruthenbeck erwartet sogar noch mehr.

Binnen kürzester Zeit war das dem FC zur Verfügung stehende Gästekontingent für das Youth-League-Hinspiel in Luxemburg ausverkauft. Um die U19 trotzdem auf internationaler Bühne auswärts sehen zu können, haben sich zahlreiche FC-Fans noch über den Ticketshop von Racing Union mit Karten für das Spiel am Mittwochabend eingedeckt. Offiziell werden über 1000 Kölner im Stade Achille Hammerel erwartet.

Daran glaubt U19-Trainer Stefan Ruthenbeck jedoch nicht. „Mit 1000 Fans aus Köln kommst du nicht hin. Es würde mich überraschen, wenn es am Ende nur 1000 wären“. Der 53-Jährige habe schon von zahlreichen Eltern, Familien und Freunden gehört, dass sie die rund 200 Kilometer für den FC nach Luxemburg fahren. „Ich glaube, das Stadion wird fest in FC-Hand sein“, sagte Ruthenbeck gegenüber dem GEISSBLOG.

Bittere Support-Erfahrung im Derby

Der FC hatte Racing Union angesichts der reisefreudigen FC-Fans sogar empfohlen, ins Nationalstadion auszuweichen. Schließlich bietet das Stade Achille Hammerel nur für knapp 5800 Zuschauer Platz, wovon nur 814 auf Sitzplätze entfallen. Die Luxemburger lehnten dies jedoch ab und entschieden sich trotz der zahlreichen Gäste-Fans für das heimische Stadion.

Der FC darf sich am Mittwochabend also auf eine stimmungsvolle und vor allem kölsche Atmosphäre freuen. Dabei hatten die A-Junioren zuletzt eine eher durchwachsene Erfahrung mit lautstarkem Support gemacht. Beim Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf, das dem FC die bislang einzige Saisonniederlage zugefügt hatte (0:1), war ein Großteil der Düsseldorfer aktiven Fanszene anwesend und hat den Fortuna-Nachwuchs lautstark unterstützt. „Da haben sich die Jungs schwergetan, wenn ich nicht ständig coachen kann, weil es nicht gehört wird“, erinnerte sich Ruthenbeck.

FC will erste Youth-League-Sieg

Nun hofft er, am Mittwoch in Luxemburg von der Seitenlinie aus gehört zu werden. „Das brauchen die Jungs.“ Gleichwohl werde es „eine besondere Situation, so viele FC-Fans vor Ort haben.“ Damit würde den Spielern auch noch einmal klar werden, „was für einen Wert das hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Jugendmannschaft des 1. FC Köln in der Youth League spielt. Das ist jetzt schon das zweite Mal in vier Jahren.“ Und anders als 2021 soll am Mittwoch dann auch der erste Sieg in der Youth League her – mit der großen Unterstützung aus Köln.

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