FC-Stürmer auch bei Leihclub der Sündenbock – Spitzenreiter mit Aufholjagd

Imad Rondic hat auch in Polen keinen Stammplatz. (Foto: IMAGO / NurPhoto)
Imad Rondic hat auch in Polen keinen Stammplatz. (Foto: IMAGO / NurPhoto)

Imad Rondic findet in Polen bislang nicht zu seiner früheren Stärke, Rasmus Carstensen und Elias Bakatukanda erleben torreiche Partien mit Aufholjagden. So lief das Wochenende für die verliehenen Profis des 1. FC Köln.

Diese Leihe hat bisher nicht den gewünschten Erfolg: Imad Rondic tritt auch nach seiner Rückkehr in die polnische Ekstraklasa nicht als Torjäger in Erscheinung. Bei Raków Częstochowa hat der beim 1. FC Köln chancenlose Stürmer ebenfalls keinen Stammplatz inne. Nach zwei Startelf-Einsätzen im September kam Rondic nun dreimal nur von der Bank – auf ein Tor wartet er noch.

Dabei hatte sich der Bosnier vor einem Jahr mit neun Hinrunden-Treffern in der Ekstraklasa, damals noch für Widzew Lodz, für einen Winterwechsel nach Köln empfohlen. Aktuell fehlt es Rondic offenbar am nötigen Selbstbewusstsein, stattdessen finden sich in den sozialen Netzwerken zahlreiche Negativkommentare über ihn.

Bakatukanda verpasst erstmals Minuten

Der 26-Jährige, der bereits beim FC als eines der Paradebeispiele für die geringe Trefferquote auf dem Transfermarkt galt, scheint auch bei seinem Leihclub als Sündenbock herhalten zu müssen. Der Vizemeister der Vorsaison rutschte am Samstag durch ein 0:2 bei KS Cracovia auf Rang elf ab. Rondic wurde nach 59 Minuten eingewechselt und gab keinen einzigen Torschuss ab.

Ebenfalls eine Niederlage einstecken musste Elias Bakatukanda – allerdings wenig überraschend und nach einem wilden Spielverlauf. Mit Blau-Weiß Linz empfing der Innenverteidiger den Spitzenreiter Sturm Graz. Nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand glich Linz in der 84. Minute zum 3:3 aus, musste sich aber doch noch 3:4 geschlagen geben.

Carstensens Team mit Aufholjagd

Bakatukanda verpasste beim Torfestival erstmals in dieser Saison einige Minuten. Der 21-Jährige stand an allen zehn Spieltagen in der Startelf, wurde gegen Graz aber nach 79 Minuten ausgewechselt. Bislang hatte er immer durchgespielt.

Mit einem Punkt belohnt wurde die Aufholjagd von Rasmus Carstensen und Aarhus GF. Der Spitzenreiter der dänischen Superliga lag bei Verfolger Bröndby IF mit 0:2 und 1:3 hinten, ergatterte aber noch ein 3:3. Carstensen zählte zur Startelf und wurde nach 63 Minuten ausgewechselt.

Potocnik wieder fit

Chilohem Onuoha war bei Verls 4:2-Sieg in Saarbrücken als Joker im Einsatz. Als der Stürmer nach 80 Minuten eingewechselt wurde, stand bereits das Endergebnis auf der Anzeigetafel. Jaka Cuber Potocnik kehrte beim 1:0-Sieg gegen Viktoria Köln derweil in den Kader von Rot-Weiss Essen zurück. Der Slowene, der über 90 Minuten Zuschauer war, hatte zuletzt drei Drittliga-Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpasst.

Julian Pauli ist aktuell ebenfalls zum Zuschauen gezwungen. Der Innenverteidiger war mit einer Oberschenkelverletzung von seiner ersten Reise zur U21-Nationalmannschaft zurückgekehrt und fehlte Dynamo Dresden am Samstag beim 2:2 in Münster. Pauli soll mehrere Wochen ausfallen.

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