Schon viele Verletzungen: Wann endet die Pechsträhne für den FC?

Rav van den Berg fehlt dem 1. FC Köln seit dem 4. Spieltag. (Foto: Bucco)
Rav van den Berg fehlt dem 1. FC Köln seit dem 4. Spieltag. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat in dieser Saison bereits zahlreiche schwierige Verletzungen kompensieren müssen. Der Kader kann diese bislang abfangen. Viel darf aber nicht mehr passieren.

Als Lukas Kwasniok sein Fazit zur Vorbereitung beim 1. FC Köln zog, gehörte auch dazu, dass der FC-Coach froh war, nicht viele Verletzungen in der Mannschaft beklagen zu müssen. Julian Pauli hatte sich im Trainingslager eine Bänderverletzung im Knöchel zugezogen. Diese hatte sich aber als nicht so schlimm wie befürchtet herausgestellt. Darüber hinaus war der FC verschont geblieben.

Seit die Saison läuft, kann davon beim FC aber keine Rede mehr sein. Vor dem Auswärtsspiel am 3. Spieltag beim VfL Wolfsburg zog sich Luca Kilian erneut einen Kreuzbandriss zu. Es ist unklar, wie es mit dem Innenverteidiger überhaupt weitergehen wird. Im Spiel bei den Wölfen traf es dann Rav van den Berg, der sich an der Schulter verletzte und operiert werden musste.

Kwasniok muss früh experimentieren

Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart verabschiedete sich Marius Bülter mit einer Achillessehnenreizung und fehlte zwei Spiele, gegen Augsburg kehrte er immerhin wieder als Joker zurück. Dafür verletzte sich nach dem Spiel gegen den FCA mit Jan Thielmann der nächste FC-Angreifer und fällt erst einmal mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus. Und schließlich erlitt nun Timo Hübers die schwere Knieverletzung in Dortmund.

Mit van den Berg, Bülter, Thielmann und Hübers traf es nun schon vier Spieler, die unter Lukas Kwasniok als zentrale Stützen und Stammspieler eingeplant waren. Für einen Aufsteiger eine schwierige Aufgabe, schließlich ist der Kader der Geißböcke nur bedingt in der Lage, viele Ausfälle zu kompensieren. Zwar konnte Sportdirektor Thomas Kessler durch die Sommertransfers mehr Flexibilität in das Aufgebot bringen. Doch Kwasniok muss bereits früh in der Saison experimentieren.

Gute Nachrichten bei Cenk Özkacar

Nur Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen mussten so früh in der Saison noch mehr Verletzungen kompensieren. Umso beachtlicher, dass der FC sich schon elf Punkte erspielen konnte und auch bei den drei Niederlagen der Saison alles andere als chancenlos war. Eine der Kölner Stärken im ersten Viertel der Saison ist die Ausgeglichenheit im Kader, und konnten die Geißböcke bislang jeden Ausfall auffangen.

Dennoch hofft man am Geißbockheim, dass die Pechsträhne nun endlich ein Ende nimmt. Cenk Özkacar musste am Dienstag ins MRT, doch zum Glück blieb die Untersuchung ohne Befund. Der Türke hat sich nicht am Knie verletzt und steht dem FC damit weiterhin zur Verfügung. Ein Hoffnungsschimmer für den FC nach bereits zu vielen Hiobsbotschaften.

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