Transfer-Coup verpasst: Hoffenheim-Star stand vor Wechsel zum FC

Fisnik Asllani stand im vergangenen Winter vorm Wechsel zum 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Laci Perenyi)
Fisnik Asllani stand im vergangenen Winter vorm Wechsel zum 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Laci Perenyi)

Mit dem Ex-Elversberger Fisnik Asllani muss der 1. FC Köln am Freitagabend einen der besten Stürmer der vergangenen Zweitliga-Saison ausschalten. Im Januar wäre der neue Torjäger der TSG Hoffenheim beinahe ans Geißbockheim gewechselt.

Die Stürmer-Suche des 1. FC Köln war kompliziert, doch sie hätte mit einem Coup enden können: Als sich die Geißböcke im Januar auf der Suche nach einem weiteren Angreifer befanden, um ihre Chancen auf den direkten Wiederaufstieg zu erhöhen, ploppten zwischenzeitlich Gerüchte um Elversbergs Torjäger Fisnik Asllani auf. Nach GEISSBLOG-Informationen stand der 23-Jährige, der am Freitagabend nun mit der TSG Hoffenheim auf den FC trifft, tatsächlich kurz vor einem Wechsel nach Köln.

Der Plan: Tim Lemperle, der zu diesem Zeitpunkt in Hoffenheim bereits einen Vertrag ab 1. Juli 2025 unterschrieben hatte, wäre sofort zu den Kraichgauern gewechselt. Asllani, den Hoffenheim nach Elversberg verliehen hatte, sollte im Gegenzug beim FC anheuern.

Hoffenheim hätte Asllani ziehen lassen

Die TSG, die Lemperle unbedingt schon im Winter holen wollte, hatte für den Deal dem Vernehmen nach grünes Licht gegeben. Den Umstand, dass Asllani wie Lemperle von Rogon vertreten wird, hätten die Verantwortlichen um Ex-Sportboss Christian Keller beiseitegeschoben – man war derart überzeugt vom Spieler, dass man trotz der schlechten Erfahrungen wieder Geschäfte mit der viel kritisierten Agentur gemacht hätte.

Asllani konnte sich einen Wechsel zum FC ebenfalls sehr gut vorstellen – sagte aber letztlich ab, ausgerechnet vor dem Gastspiel mit Elversberg im RheinEnergieStadion (25. Januar). Der Grund war durchaus ehrenwert: Er wollte die Elversberger, die praktisch die ganze Saison über zu den Aufstiegsanwärtern zählten, nicht im Stich lassen. Das entspreche nicht seinen Vorstellungen von Mannschaftssport, teilte er den Kölner Verantwortlichen mit.

Asllani nun Sturmpartner von Lemperle

Der Rest der Geschichte ist bekannt: Der FC verpflichtete kurz darauf – am Deadline Day – Imad Rondic als zusätzlichen Stürmer und stieg letztlich auch ohne Asllani auf. Der kosovarische Nationalspieler wiederum scheiterte nach 18 Zweitliga-Toren und neun Vorlagen mit Elversberg in der Relegation an Heidenheim.

Anschließend kehrte Asllani nach Hoffenheim zurück, verlängerte seinen Vertrag bis 2029. Bei den Kraichgauern bildet er nun mit Lemperle eines der spannendsten Sturmduos der Liga, hat an den ersten fünf Spieltagen bereits viermal getroffen. Am Freitagabend muss der FC also seinen Ex-Stürmer und seinen Beinahe-Torjäger stoppen.

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